Eine respektlose oder eine respektvolle Umschreibung für eine technische Lösung? Wie man es sieht. Auf jeden Fall eine Produktkombination mit vielen positiven Gründen, sich damit zu befassen. Aber von Anfang an:
Begonnen hatte alles mit einer telefonischen Anfrage über den Bezug einer Ersatzanode für einen 13 Jahre alten ELYSATOR
® Typ 10.
Helmut Ehrle, GF der Ehrle Heizungsbau GmbH in 88138 Hergensweiler, erkundigte sich in diesem Gespräch mit Michael Koch, Senior Product-Manager ELYSATOR Engineering GmbH, auch über Weiterentwicklungen der ELYSATOR
®-Korrosionsschutzgeräte .
Da hatte sich natürlich einiges getan. Und so kam nach dem
ELYSATOR® Trio
dann auch die Neuentwicklung „SorbOx® LI“ zur
Sprache.
Verwundert über die Vielfältigkeit und das durchdachte Konzept des
„SorbOx® LI“
wurde sein Interesse geweckt. Helmut
Ehrle:
„Mit dem Einbau eines „SorbOx® LI“
kann ich ja einige
Zusatzkomponenten einsparen, die ich bisher immer eingebaut habe!“
war seine Reaktion. Michael Koch:
„
Richtig
! Genau genommen beinhaltet der „SorbOx® LI
“
4
Funktionen in 1
Gerät
-
und das in einer beeindruckenden Art und
Weise: | |
| | - Schlammabscheider mit starkem Neodym-Magnet, großem Behälter zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeit, Sedimentierung separierter Stoffe und Filtrierung ferromagnetischer Stoffe, wie z. B. Magnetit.
- Demineralisierung des Heizungswassers im Umlaufverfahren durch Einsatz der PUROTAP® Mischbettharz-Patrone. Besonders geeignet bei Fußbodenheizungen.
- Korrosionsschutz durch Einsetzen der Magnesium-Spezialanode mit gleichzeitiger Stabilisierung des pH-Wertes.
- Entgasung des Anlagenwassers durch Sauerstoffbindung an der Magnesiumanode und Entlüftung des freien Stickstoffs durch den Spezialentlüfter.
|
Zur Abrundung des Sicherheitsprogramms von ELYSATOR kommt noch das neueste Produkt zum Einsatz:
| PUROTAP® i-control.
Permanente
Inline-Überwachung
des
Anlagenwassers
durch eine integrierte Leitfähigkeitsmessung mit einer LED-
Anzeige im
Ampel-System:
grün / gelb / rot.
So wird permanent im Intervall signalisiert, ob sich das Heizungswasser
im salzarmen Bereich
(grün, also korrosionshemmend), im leicht
erhöhten Bereich (gelb
), oder im Gefahrenbereich (rot, erhöhte
Korrosionsgefahr) befindet. Eine äußerst nützliche Hilfe für den Handwerker – kann aber auch jederzeit vom Bauherrn erkannt
und ggf. entsprechend gemeldet werden.
„PUROTAP® i-control“
ist batteriebetrieben, die austauschbare
Knopfzelle (
CR-2450
) ca. 3 Jahre haltbar. | |
Wenn man so will, ist der „SorbOx® LI“ zusammen mit
PUROTAP®
i-control
für
Sie
als Heizungsbauer - wie vom Markt her schnell
salopp gesagt - eine
„eierlegende
Wollmilchsau“. Helmut
Ehrle:
„Und was ist mit dem Nachfüllen?“ Michael Koch:
“Kein
Problem - einfach mit Frischwasser
nachfüllen. Sollte die Leitfähigkeit im Heizungswasser steigen,
leuchtet die
Diode
am „PUROTAP® i-control“ gelb oder sogar rot.
Dann einfach die Demineralisierungspatrone einschrauben und
nach kurzer Zeit, etwa 30-60 Minuten, ist das Heizungswasser
wieder im
salzarmen, bzw.
„grünen Bereich“. | |
| | Helmut
Ehrle:
„Wo baue in den „SorbOx® LI“
in die
Anlage ein?“ Michael Koch:
“Vor-
und Rücklauf ist möglich, wobei
ich persönlich den Rücklauf favorisiere. Da in
modernen Kompaktheizgeräten die Umwälzpumpen
oftmals integriert sind, gilt
ihnen
besonderer Schutz
vor Magnetit; vor allem, wenn es sich um
Hocheffizienz-Umwälzpumpen mit magnetisiertem
Rotor handelt. Die Pumpenlager werden es
Ihnen
danken. Des Weiteren werden
separierte, bzw.
suspendierte Stoffe weitgehend im „SorbOx® LI“
sedimentiert und die Tauschereinheit so geschützt.“ Helmut
Ehrle:
„Meine
letzte Frage: Wie kann ich
sicher sein, dass die Magnesiumanode korrekt
arbeitet und meine Anlage tatsächlich vor Sauerstoff
schützt? Kann die
Anode
verschmutzen und somit
nicht mehr arbeiten
?“
|
Michael Koch:
„SorbOx
® LI“
mit eingesetzter
Schutzanode verfügt über keine Anzeige wie der
ELYSATOR
®. Die galvanische Elementbildung
erfolgt durch den Kontakt der Metalle beim Einschrauben. Das Gitter um die Schutzanode
verhindert, dass das durch Sauerstoffbindung entstandene Magnesiumhydroxid unkontrolliert
abfällt und
u.U.
dann in die Heizungsanlage weitertransportiert wird. Ist die Schutzanode
eingesetzt, ist eine jährliche Kontrolle im Rahmen der Anlagenwartung unerlässlich. Ist das Gitter
prall gefüllt mit Magnesiumhydroxid, ist ein Tausch der
Anode
fällig, spätestens jedoch nach 3
Jahren.
Verschmutzung bzw. Belagbildung auf der
Anode
kann
z.B.
entstehen, wenn dem Heizungswasser
Inhibitoren
zugesetzt wurden. In so einem Fall empfehlen wir generell einen Wasseraustausch.
In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis: Generell sollte jeder Heizungsfachmann überprüfen,
ob die Heizungsanlage nach
‘
VDE100’
richtig geerdet und mit der
Potentialausgleichschiene
verbunden ist, denn Kriechströme können auch lokale Korrosion verursachen!“
Helmut
Ehrle:
„Vielen
Dank, das ist toll. Ich baue den „SorbOx
® LI“ in Kombination mit dem
„PUROTAP
® i-control“ sofort in die nächste Anlage
ein“.
So seine spontane Reaktion.
Und gesagt getan, den „SorbOx
® LI“ und „PUROTAP
® i-control“ direkt bei seinem Fachgroßhandel,
P&M in Weingarten, bestellt und in folgende Sanierungsanlage eingebaut:
Einfamilienhaus, Bj. 1998
5 Personen-Haushalt
Heizkörperheizung
Heizungsmodernisierung 2015
Mikro-KWK Brennstoffzelle 1 kWth, 750 Wel
Spitzenlast-Brennwertgerät mit 20 kW
Technik vom Feinsten in kleinem Heizraum! Helmut Ehrle: “Bin begeistert. Kommt ab sofort in jede Heizungsanlage bis 30 kW!“
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Bilder: ELYSATOR