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News vom 06.04.2016

SorbOx® LI + PUROTAP® i-control aus dem Hause ELYSATOR oder: „Die eierlegende Wollmilchsau“

Eine respektlose oder eine respektvolle Umschreibung für eine technische Lösung? Wie man es sieht. Auf jeden Fall eine Produktkombination mit vielen positiven Gründen, sich damit zu befassen. Aber von Anfang an:

Begonnen hatte alles mit einer telefonischen Anfrage über den Bezug einer Ersatzanode für einen 13 Jahre alten ELYSATOR® Typ 10.
Helmut Ehrle, GF der Ehrle Heizungsbau GmbH in 88138 Hergensweiler, erkundigte sich in diesem Gespräch mit Michael Koch, Senior Product-Manager ELYSATOR Engineering GmbH, auch über Weiterentwicklungen der ELYSATOR®-Korrosionsschutzgeräte .
Da hatte sich natürlich einiges getan. Und so kam nach dem ELYSATOR® Trio dann auch die Neuentwicklung „SorbOx® LI“ zur Sprache.

Verwundert über die Vielfältigkeit und das durchdachte Konzept des „SorbOx® LI“ wurde sein Interesse geweckt.
Helmut Ehrle: „Mit dem Einbau eines „SorbOx® LI“ kann ich ja einige Zusatzkomponenten einsparen, die ich bisher immer eingebaut habe!“ war seine Reaktion.
Michael Koch: „ Richtig ! Genau genommen beinhaltet der „SorbOx® LI “ 4 Funktionen in 1 Gerät - und das in einer beeindruckenden Art und Weise:
  1. Schlammabscheider mit starkem Neodym-Magnet, großem Behälter zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeit, Sedimentierung separierter Stoffe und Filtrierung ferromagnetischer Stoffe, wie z. B. Magnetit.
  2. Demineralisierung des Heizungswassers im Umlaufverfahren durch Einsatz der PUROTAP® Mischbettharz-Patrone. Besonders geeignet bei Fußbodenheizungen.
  3. Korrosionsschutz durch Einsetzen der Magnesium-Spezialanode mit gleichzeitiger Stabilisierung des pH-Wertes.
  4. Entgasung des Anlagenwassers durch Sauerstoffbindung an der Magnesiumanode und Entlüftung des freien Stickstoffs durch den Spezialentlüfter.
Zur Abrundung des Sicherheitsprogramms von ELYSATOR kommt noch das neueste Produkt zum Einsatz:
PUROTAP® i-control. Permanente Inline-Überwachung des Anlagenwassers durch eine integrierte Leitfähigkeitsmessung mit einer LED- Anzeige im Ampel-System: grün / gelb / rot. So wird permanent im Intervall signalisiert, ob sich das Heizungswasser im salzarmen Bereich (grün, also korrosionshemmend), im leicht erhöhten Bereich (gelb ), oder im Gefahrenbereich (rot, erhöhte Korrosionsgefahr) befindet. Eine äußerst nützliche Hilfe für den Handwerker – kann aber auch jederzeit vom Bauherrn erkannt und ggf. entsprechend gemeldet werden. „PUROTAP® i-control“ ist batteriebetrieben, die austauschbare Knopfzelle ( CR-2450 ) ca. 3 Jahre haltbar.
Wenn man so will, ist der „SorbOx® LI“ zusammen mit PUROTAP® i-control für Sie als Heizungsbauer - wie vom Markt her schnell salopp gesagt - eine „eierlegende Wollmilchsau“.
Helmut Ehrle: „Und was ist mit dem Nachfüllen?“
Michael Koch: “Kein Problem - einfach mit Frischwasser nachfüllen. Sollte die Leitfähigkeit im Heizungswasser steigen, leuchtet die Diode am „PUROTAP® i-control“ gelb oder sogar rot. Dann einfach die Demineralisierungspatrone einschrauben und nach kurzer Zeit, etwa 30-60 Minuten, ist das Heizungswasser wieder im salzarmen, bzw. „grünen Bereich“.
Helmut Ehrle: „Wo baue in den „SorbOx® LI“ in die Anlage ein?“
Michael Koch: “Vor- und Rücklauf ist möglich, wobei ich persönlich den Rücklauf favorisiere. Da in modernen Kompaktheizgeräten die Umwälzpumpen oftmals integriert sind, gilt ihnen besonderer Schutz vor Magnetit; vor allem, wenn es sich um Hocheffizienz-Umwälzpumpen mit magnetisiertem Rotor handelt. Die Pumpenlager werden es Ihnen danken. Des Weiteren werden separierte, bzw. suspendierte Stoffe weitgehend im „SorbOx® LI“ sedimentiert und die Tauschereinheit so geschützt.“
Helmut Ehrle: „Meine letzte Frage: Wie kann ich sicher sein, dass die Magnesiumanode korrekt arbeitet und meine Anlage tatsächlich vor Sauerstoff schützt? Kann die Anode verschmutzen und somit nicht mehr arbeiten ?“
Michael Koch: „SorbOx® LI“ mit eingesetzter Schutzanode verfügt über keine Anzeige wie der ELYSATOR®. Die galvanische Elementbildung erfolgt durch den Kontakt der Metalle beim Einschrauben. Das Gitter um die Schutzanode verhindert, dass das durch Sauerstoffbindung entstandene Magnesiumhydroxid unkontrolliert abfällt und u.U. dann in die Heizungsanlage weitertransportiert wird. Ist die Schutzanode eingesetzt, ist eine jährliche Kontrolle im Rahmen der Anlagenwartung unerlässlich. Ist das Gitter prall gefüllt mit Magnesiumhydroxid, ist ein Tausch der Anode fällig, spätestens jedoch nach 3 Jahren. Verschmutzung bzw. Belagbildung auf der Anode kann z.B. entstehen, wenn dem Heizungswasser Inhibitoren zugesetzt wurden. In so einem Fall empfehlen wir generell einen Wasseraustausch. In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis: Generell sollte jeder Heizungsfachmann überprüfen, ob die Heizungsanlage nach ‘ VDE100’ richtig geerdet und mit der Potentialausgleichschiene verbunden ist, denn Kriechströme können auch lokale Korrosion verursachen!“
Helmut Ehrle: „Vielen Dank, das ist toll. Ich baue den „SorbOx® LI“ in Kombination mit dem „PUROTAP® i-control“ sofort in die nächste Anlage ein“. So seine spontane Reaktion. Und gesagt getan, den „SorbOx® LI“ und „PUROTAP® i-control“ direkt bei seinem Fachgroßhandel, P&M in Weingarten, bestellt und in folgende Sanierungsanlage eingebaut:
Einfamilienhaus, Bj. 1998
5 Personen-Haushalt
Heizkörperheizung
Heizungsmodernisierung 2015
Mikro-KWK Brennstoffzelle 1 kWth, 750 Wel
Spitzenlast-Brennwertgerät mit 20 kW
Technik vom Feinsten in kleinem Heizraum!

Helmut Ehrle: “Bin begeistert. Kommt ab sofort in jede Heizungsanlage bis 30 kW!“

 

 

 

 

 

Helmut Ehrle Geschäftsführer Ehrle Heizungsbau GmbH www.ehrle-heizung.de

 

 

 

 

 

 

 

Michael Koch Senior Product-Manager ELYSATOR Engineering GmbH [email protected]





Bilder: ELYSATOR
Bilder: ELYSATOR
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