Die Zahl der Einbruchsdelikte steigt: Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurde 2015 ein bundesweiter Anstieg um 9,9 % im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Dass die Täter bei mehr als 75 % aller Delikte für das Aufbrechen einer Nebeneingangstür einfachste Utensilien wie einen Schraubendreher nutzen, ist schockierend. Bei einer Aufklärungsquote von knapp 16 % ist die Anschaffung geeigneter Sicherheitstechnik daher ein Muss geworden.
DasEbook enthält nützliche Informationen zum effektiven Einbruchschutz vom Experten. Bild: baufi24.de
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E-Book „Einbruchssicherheit“ wird dargestellt, wie Sie sich und Ihr Heim am besten schützen können. Erfahren Sie, dass bereits einige wenige Vorkehrungen helfen, um Einbrüche effektiv zu vermeiden. Schließlich kostet jeder Wohnungseinbruch durchschnittlich 3.250 Euro. Doch viel schlimmer als der finanzielle Verlust sind die psychischen Auswirkungen. Nach Angaben des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen leiden 75 % aller Opfer noch lange nach dem Einbruch unter Angst und Hilflosigkeit.
Mechanischer Einbruchschutz: das Herz der Sicherheitstechnik
Bereits kleinste Schwachstellen im Hause reichen aus, damit Einbrecher leicht ins Heim gelangen. Offene Fenster oder Türen sowie ungeschützte Terrassen- oder Balkontüren werden von den Eindringlingen selbstverständlich bevorzugt genutzt. Daher lautet die Grundregel eines jeden Sicherheitsschutzes: Alle Zugänge stets gut sichern. In Einfamilienhäusern sollten die eher unscheinbaren Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte nicht vergessen werden, in Wohnungen vor allem Türen und Fenster in den obersten Stockwerken.
Doch mit welchen mechanischen Mitteln lassen sich Einbrecher von ihrem Vorhaben abhalten? Für ein normales Türschloss eignen sich Einsteck- oder Zylinderschlösser, die zudem mit einer Mehrpunktverriegelung ausgestattet sind. Neben dem Schließmechanismus empfiehlt sich ein einbruchhemmender Schutzbeschlag, ein Querriegelschloss oder ein Zusatzschloss mit Sperrbügel. Da vor allem Fensteröffnungen ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen, sollten diese mit geprüften, speziell einbruchhemmenden Fenstern bzw. Fenstertüren gesichert werden.
Mit Alarmanlagen die Einbrecher in die Flucht schlagen
Neben mechanischen Schutzvorrichtungen gibt es elektronische Sicherheitssysteme: Alarmanlagen oder Überwachungssysteme. Sie hindern den Eindringling nicht nur daran, unbemerkt ins Hausinnere zu gelangen, sie holen zudem auf schnellstem Wege Hilfe. Bei den Alarmanlagen handelt es sich wohl um das Herzstück des elektronischen Einbruchschutzes.
Die sogenannten Einbruchmeldeanlagen melden die Einbrecher über ein akustisches Warnsystem. Dies hat mehrere Vorteile: Einerseits werden die Bewohner gewarnt, andererseits schreckt es die Diebe ab. Nutzt man hingegen eine lautlose Alarmweiterleitung, wird der Alarm unbemerkt direkt an die Notruf- und Serviceleitstelle weitergeleitet. Die Erfolgsquoten sind enorm, denn etwa in drei Viertel aller Fälle können die Eindringlinge dank des Alarms gestellt werden. Ebenfalls sehr wirksam sind Überwachungskonzepte wie die Außenhaut- oder Schwerpunktüberwachung. Auch Bewegungsmelder sind sinnvoll.
Welche unterschiedlichen Meldertypen sich besonders bewährt haben und wie eine Gefahrenwarnanlage zur Sicherheit von Wohnungs- und Hausbesitzern beiträgt, können Sie im E-Book nachlesen. Mit den dort aufgeführten Tipps zur Haus- und Grundstücksicherung sowie zum allgemeinen sicherheitsbewussten Verhalten sind Sie in Zukunft bestens gerüstet, um Ihr Haus vor Einbrechern zu schützen.