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News vom 18.07.2016

Neue Rückstauverschlüsse

Der Schein trügt nicht: Das Wetter spielt immer öfter verrückt. Doch es muss sich gar nicht ein Jahrhundert-Hochwasser ereignen, um den Keller zu überfluten. Oft genügt ein normales Sommergewitter und schon steht das Wasser im Haus. „Wie kann das sein, wie konnte das passieren?“ fragen sich dann die schockierten Hausbesitzer angesichts der hohen Schäden – Schäden, die sich schlimmstenfalls mit Geld gar nicht berechnen lassen, wenn etwa unwiederbringliche Gegenstände im Keller lagerten. Rückstauverschlüsse bieten diesbezüglichen den besten Schutz und die beste Vorsorge.

Der neue Rückstauverschluss ACO Triplex, hier Typ 2 mit DN 50, besitzt 2 Pendelklappen und einen innovativen (zum Patent angemeldeten) Notverschluss: Er liegt im geöffneten Zustand auf dem Gehäusedeckel auf und wird zum Verschließen einfach hoch gezogen (Signalwirkung). Bild: ACO
Der neue Rückstauverschluss ACO Triplex, hier Typ 2 mit DN 50, besitzt 2 Pendelklappen und einen innovativen (zum Patent angemeldeten) Notverschluss: Er liegt im geöffneten Zustand auf dem Gehäusedeckel auf und wird zum Verschließen einfach hoch gezogen (Signalwirkung). Bild: ACO
Entwässerungsanlagen werden aus wirtschaftlichen Gründen und zur Sicherstellung der Selbstreinigungsfähigkeit für mittlere Regenereignisse bemessen – obwohl Starkregenereignisse oberhalb des Berechnungsregens planmäßig zu erwarten sind. Das bedeutet, dass jederzeit mit einer Überlastung der Kanalisation zu rechnen ist. Zwar müssten die Gemeinden für einen sicheren Betrieb der Kanalisation sorgen und im Normalfall auch für verursachte Schäden haften; das gelte aber nicht mehr bei einem „ganz ungewöhnlichen und seltenen Katastrophenregen“, urteilte der BGH. Dieses Urteil bekräftigt immer mehr Kommunen, den Grundstücksbesitzern vorzuschreiben, dass die Verantwortung zum Schutz gegen Rückstau beim Hausbesitzer liegt. Denn nicht nur Starkregenereignisse, sondern auch Querschnittsverengungen, die durch Ablagerungen oder Verstopfungen im Kanalsystem entstehen, Rohrbrüche, Pumpenausfälle im öffentlichen Kanalsystem oder Hochwasser führen dazu, dass das Abwasser nicht mehr so schnell wie erforderlich abfliesen kann und sich dadurch in das Gebäude zurück staut.

Bei der Wahl der richtigen Rückstausicherung gibt es zwei grundsätzliche Fragen zu beantworten:
1. Besteht ein Gefälle von der Kellerebene zum Kanal oder liegt der Keller unterhalb der Kanalisation?
2. Fließt in dem zu sichernden Rohrbereich fäkalienfreies oder fäkalienhaltiges Wasser, d.h. befinden sich im Keller nur Waschmaschine und Waschbecken oder auch eine Toilette?

Zu den seit vielen Jahren bewährten Lösungen für den Einbau in eine freiliegende Abwasserleitung gehört der Doppelrückstauverschluss ACO Triplex von ACO Haustechnik. Er entspricht der DIN EN 13564 (Produktnorm für Rückstauverschlüsse, z.B. Rückstaudruck auf die Klappen maximal 0,5 bar), eignet sich für fäkalienfreies Abwasser und dank seiner geringen Ausmaße auch zum nachträglichen Einbau in vorhandene Schächte. Das Rückstauprogramm ACO Triplex wurde 2016 einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Alle Innovationen und Optimierungen kommen der Handhabung und Wartung zugute. ACO Triplex ist jetzt in den Nennweiten DN 50, 70, 100, 125 und 150 als Typ 0, 1 und 2 verfügbar. Ausschlaggebend für Auswahl muss immer dass durchfließende und nicht das rückstauende Abwasser sein, wobei der ACO Triplex eine Umrüstung von Typ 0 und Typ 1 auf Typ 2 erlaubt. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass alle Rückstauverschlüsse halbjährlich durch einen Sachkundigen gewartet werden müssen (Gehäuse öffnen, Bauteile entnehmen, reinigen, auf Beschädigungen prüfen und wieder einbauen), überzeugen die neuen ACO Triplex Rückstauverschlüssen in den Nennweiten DN 50 und 70 mit einer besonders servicefreundlichen Innovation, die es ermöglicht, die Dichtigkeitsprüfung zum Abschluss der Wartungsarbeiten, auch Trichterprüfung genannt, vor Ort durchzuführen.

Der Zulauf als Muffe und der Ablauf als Spitzende der neuen Rückstauverschlüsse ACO Triplex erlauben eine flexible Gestaltung der Rohranschlüsse. Das moderne Design mit glatten Oberflächen vermeidet schwer zu reinigende Schmutzecken. ACO Triplex besitzt 2 Pendelklappen und einen innovativen (zum Patent angemeldeten) Notverschluss: er liegt im geöffneten Zustand auf dem Gehäusedeckel auf und wird zum Verschließen einfach hoch gezogen (Signalwirkung). Abhängig von der Nennweite hat der neue ACO Triplex 1, 2 oder 3 stabile Schnellverschlüsse: damit lässt sich der Rückstauverschluss schnell und ohne Werkzeug öffnen. Das Hochziehen der Schnellverschlüsse entriegelt automatisch den Gehäusedeckel und hebt ihn leicht an – er lässt sich dadurch auch nach langen Standzeiten sehr einfach öffnen.
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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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