Die innovative Energietechnik ist ein fachlicher Schwerpunkt der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen. Um die Einsetzbarkeit von Mikro-KWKs genauer zu untersuchen, wurde im Heizungslabor des Instituts für Gebäudesystemtechnik ein EcoGen WGS von BRÖTJE installiert.
Die Inbetriebnahme des EcoGen WGS fand unter Beisein aller Beteiligten, darunter dem Projektleiter Prof. Dr. Boris Kruppa (links), dem Technischen Außendienst Thorsten Nebe (2. von links) sowie BRÖTJE Regionalverkaufsleiter Thomas Schönwälder (4. von links), statt. Bild: Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen
Gemeinsam mit den Stadtwerken Gießen sowie BRÖTJE betreibt das Institut den EcoGen WGS, um zu analysieren, unter welchen Rahmenbedingungen die Wirtschaftlichkeit eines Mikro-KWKs im Einfamilienhausbereich gegeben ist. Dies hängt zum Beispiel vom Gebäudestandort, vom Alter und von der Art des Gebäudes sowie dem Nutzerverhalten ab. Deshalb ist es wichtig, genau zu untersuchen, wann sich der Einsatz dieser modernen Technologie tatsächlich lohnt.
Dies wird durch eine detaillierte Planung und exakte Berechnungen möglich, die fortan im Labor der THM durchgeführt werden können. Hier lässt sich zukünftig der Strom- und Wärmebedarf verschiedener Gebäudetypen simulieren. Da das EcoGen WGS über ein Mess-, Steuer- und Regelsystem an die Computer des Instituts angeschlossen ist, kann der Betrieb unter praxisnahen Bedingungen genau analysiert werden.
Darüber hinaus ist das Mikro-KWK von BRÖTJE mit 20 kW thermischer sowie 1 kW elektrischer Leistung in das Heizungsnetz der Hochschule eingebunden und steuert damit auch einen kleinen Anteil zur Gebäudebeheizung der THM bei.