Für eine kurze Zeit kommt der Hochsommer zurück nach Deutschland. Doch nach den letzten sonnigen Tagen lässt der Herbst nicht mehr lange auf sich warten und mit ihm rückt auch der Beginn der Heizsaison immer näher: "Damit es im Winter niemanden kalt erwischt, sollten Hausbesitzer spätestens jetzt ihre Heizanlagen überprüfen und bei Altgeräten einen Anlagentausch in Angriff nehmen", empfiehlt Michael Oppermann von der Initiative Zukunft ERDGAS.
Der Herbst steht vor der Tür: Bevor die ersten kalten Tage einbrechen, sollten
clevere Hausbesitzer ihre Heizung checken lassen und bei alten Anlagen einen Heizungstausch in Angriff nehmen. Bild: kzenon/iStock/Thinkstock
Clevere Hausbesitzer sollten bei der Suche nach Einsparmöglichkeiten nicht die Heizanlage
außer Acht lassen: "Heizkessel sollten nicht älter als 15 Jahre sein. Der Betrieb von älteren
Geräten geht oftmals mit einem höheren Energieverbrauch und einer stärkeren Klimabelastung
einher", betont Oppermann. Ein Anlagentausch ist auch kurzfristig im Spätsommer möglich und
lässt sich in der Regel in ein bis zwei Tagen realisieren - und mit dem richtigen
Energieträger sparen Modernisierer nicht nur an den Heizkosten, sondern tun auch der Umwelt
einen Gefallen.
So lässt sich mit dem Wechsel auf eine neue Erdgas-Brennwertheizung nahezu ein Drittel des
Energieverbrauches eines Hauses reduzieren. Damit sinken die Energiekosten um gute 700 Euro
pro Jahr. Zudem wird die Sanierung staatlich bezuschusst. "Die Investition in eine
Anlagenmodernisierung macht sich nicht nur auf dem Konto bezahlt", so Oppermann weiter. Wer
seinen alten Heizkessel gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung austauscht, spart 33
Prozent CO2-Emissionen ein und entlastet auch die Umwelt.
Wer bereits in eine neue Heizung investiert hat, sollte den Spätsommer nutzen, um sie einer
gründlichen Prüfung zu unterziehen, denn effizientes und kostenschonendes Heizen ist oftmals
eine Frage der Einstellung: "Eine Heizung sollte regelmäßig einer Inspektion vom
Fachhandwerker unterzogen werden", rät Oppermann weiter. Dabei werden die einzelnen
Bestandteile der gesamten Anlage überprüft, um festzustellen, ob die Heizung optimal und
kostensparend arbeitet. Auch mit dieser Maßnahme lässt sich ein unnötiger Mehrverbrauch
vermeiden und damit Geldbeutel sowie Umwelt schonen.
Genaue Zahlen
zum jährlichen Energieverbrauch liefert
hier der Energiesparrechner von
Zukunft ERDGAS.