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News vom 27.09.2016

Hygiene im OP-Saal stark gefährdet
Heftige Kritik von sieben Fachverbänden

Chirurgen und Hygieniker sehen ausgerechnet durch einen neuen Normenentwurf die Patientensicherheit in Gefahr: Der aktuelle DIN-Entwurf 1946-4-2016 werde die Hygienestandards in OP-Sälen verschlechtern. Sieben Verbände lehnen die geplanten Prüfverfahren für raumlufttechnische Anlagen in Krankenhäusern geschlossen ab.

Geschlossene Ablehnung: Sieben Fach- und Berufsverbände sehen Hygiene-Standards im OP-Saal gefährdet.<br />Bild: BDC
Geschlossene Ablehnung: Sieben Fach- und Berufsverbände sehen Hygiene-Standards im OP-Saal gefährdet.
Bild: BDC

Chirurgen und Hygieniker schlagen Alarm: Die Sicherheit der Patienten im OP sei künftig gefährdet! Gleich sieben Fachverbände lehnen den aktuellen DIN-Normenentwurf zu Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) geschlossen ab. Der im DIN-Normenausschuss „Heiz- und Raumlufttechnik sowie deren Sicherheit“ (NHRS) erarbeitete Entwurf DIN 1946-4-2016 gilt für die Planung und den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen in Gebäuden und Räumen des Gesundheitswesens.

Vorsorgliche Maßnahmen zum Infektionsschutz seien von herausragender Bedeutung für die Sicherheit der Patienten, betont der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) in einer gemeinsamen Stellungnahme der sieben Verbände. Das finge bei der Händehygiene an, beziehe jedoch zusätzliche betriebliche, bauliche und technische Aspekte mit ein. Wie beispielsweise eine Belüftungsanlage für einen OP-Saal zu gestalten ist, werde vom Deutschen Institut für Normung (DIN) vorgegeben.

Geplante Prüfverfahren unter Beschuss

Die Kritik der sieben Verbände konzentriert sich auf die vorgesehenen technischen Prüf- und Abnahmeverfahren: „Die hygienische Abnahme solcher RLT-Anlagen soll laut dem aktuellen Normenentwurf auf eine visuelle Prüfung reduziert werden, das heißt, diese Prüfung würde auf subjektiver Wahrnehmung basieren und wäre somit schlecht reproduzierbar. So seien Störgrößen wie OP-Leuchten und Deckenversorgungseinheiten im Prüfaufbau nicht vorgesehen“, kritisiert der BDC. „Die geplanten Verfahren zur Abnahme der Anlagen weisen grundsätzliche Mängel auf – außerdem liegen keine publizierten Daten dazu vor, die Evidenz fehlt damit völlig“, erklärt BDC-Vizepräsidentin Prof. Dr. med. Julia Seifert. „Eine direkte Auswirkung auf die Hygienestandards und somit auf die Patientensicherheit wäre die Folge der Abnahmeverfahren.“

Zudem sei die Rolle des Krankenhaushygienikers bei den Prüfverfahren nicht deutlich: „Die Position und der Aufgabenbereich des Krankenhaushygienikers muss im Rahmen der Abnahmeverfahren klar definiert werden, ansonsten leidet die Qualität“, betont Seifert.

Und weiter: Bei der Ausarbeitung des geplantem Abnahmeverfahrens war der DIN-Normenausschuss Medizin nicht eingebunden. Deshalb läge der Fokus klar auf den technischen Vorgaben – die seien medizinisch weder vertretbar noch umsetzbar.

Das deutliche Fazit lässt es an Klarheit nicht mangeln: „Die vorliegende Form des Entwurfs birgt eine Quelle der Gefährdung von Patienten. Deshalb lehnen der BDC und sechs weitere Verbände diesen Entwurf nach aktuellem medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisstand geschlossen ab.“

Und das in einer Zeit, in der die Öffentlichkeit die Hygiene im Krankenhaus ohnehin kritisch sieht, Stichwort: Krankenhauskeime…

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freak223 schrieb: Der Sensor ist im Übrigen mittig im Tank positioniert. Ich habe nun die Warmwasser Soll-Temperatur auf 47C und 10K Hysterese gestellt. Der erste Testlauf sieht vielversprechend aus. Die WP läuft jetzt...
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