In der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche sprunghaft. Aber es gibt smarte Möglichkeiten, das eigene Heim zu sichern. Ein Smart Home der neuesten Generation schützt auf vielfältige Art und Weise, etwa durch Anwesenheitssimulation, Raumüberwachung sowie Meldung verdächtiger Aktivitäten auf das Handy. Oder einfach und effektiv, indem es das Haus hell erleuchtet, die Musik voll aufdreht und die solchermaßen ins Rampenlicht gezerrten Einbrecher damit in die Flucht schlägt.
Licht an, Jalousien hoch, Musik auf höchste Lautstärke: So kann sich ein Smart Home auch gegen einen Einbrecher wehren.
Bild: Loxone
Die Zahlen sind erschreckend: Alle drei Minuten geschieht ein Wohnungseinbruch. Besonders Außentüren und Fenster sind die bevorzugten Einstiegsstellen. Leider wird es Einbrechern dabei immer noch viel zu leicht gemacht. 77 Prozent aller Einbrüche passieren durch das Aufhebeln eines Fensters – das erledigen Profis in nur acht Sekunden! Neben den von der Polizei empfohlenen Schutzmaßnahmen an Fenstern, Türen und Rollos bieten Smart Homes neue, zusätzliche Lösungen an. Denn das intelligente Haus ist eines, das sich selber schützt.
Anwesenheit schafft Sicherheit
Fakt ist: Einbrüche passieren meist, wenn die Bewohner nicht da sind. Um Einbrecher zu täuschen, verfügt ein modernes Smart Home über eine intelligente Anwesenheitssimulation. Bei der Smart Home Lösung des österreichischen Herstellers Loxone schaltet das Haus in die Anwesenheitssimulation, sobald die Bewohner es verlassen. Das Haus lässt Beleuchtung und Jalousien wie bei Anwesenheit reagieren. „Das ist einer der wichtigsten Abwehrmechanismen, die im intelligenten Zuhause einfach realisierbar ist. Auch wenn die Bewohner unterwegs sind, simuliert das Haus deren Anwesenheit. Unserer Erfahrung nach – und das bestätigen auch Präventionsspezialisten der Polizei – suchen Einbrecher sich daraufhin lieber ein anderes Ziel”, erklärt Martin Öller, Smart Home Experte und Geschäftsführer von Loxone.
Aber moderne Smart Home Lösungen bieten für ihre Bewohner noch weit mehr. Fenster und Türen sowie der Außen- und der Innenbereich werden hier mithilfe von Sensoren überwacht. Sollte sich jemand unerlaubt Zutritt verschaffen, wehrt sich das Haus mit einer Vielzahl an Alarmen. So informiert es die Bewohner mit einer Nachricht aufs Handy über den Einbruchversuch. Auf Wunsch ruft es selbstständig eine hinterlegte Notfallnummer an und gibt eine Warnung aus. Um den unerwünschten Besucher direkt zu verscheuchen, öffnen sich zusätzlich die Jalousien und geben die dunklen Gestalten den Blicken der Straße preis. Gleichzeitig wird Musik auf voller Lautstärke abgespielt und Außen- und Innenbeleuchtung blinken, um auf das Haus und den Einbruchsversuch aufmerksam zu machen. Loxone nennt diesen Alarm „Rock my home“. Er sorgt auch für den Einbrecher mit dem stärksten Nervenkostüm zu viel der Aufmerksamkeit.
Alarmfunktionalität im Smart Home inklusive
Für diese Alarmfunktionen ist bei Loxone keine separate Alarmanlage notwendig. Das zentrale Element im Loxone Smart Home ist der intelligente Miniserver. Bei ihm laufen alle Informationen der bestehenden Komponenten wie Bewegungsmelder, Tür- bzw. Fensterkontakte, Music Server System, Beleuchtung und Beschattung bei Abwesenheit zusammen. Dies ermöglicht eine intelligente Überwachung im ganzen Haus. Darüber hinaus gibt es hier noch weitere Sicherheitsfunktionen, die Schutz vor Sturm, Feuer und Wasser bieten und das Zuhause schützen. Sensoren erkennen Gefahr durch Wasser, Feuer oder Sturm. Das Smart Home alarmiert sofort mit Benachrichtigung durch Sprachausgabe und Anruf und öffnet etwa im Brandfall die Jalousien als Fluchtwege automatisch.
Tastatur statt Brecheisen: Schutz vor Hackern
Doch was, wenn die Technik des Smart Homes selber Ziel von Computer-Einbrechern, von Hackern, wird? Hier verfügt das Loxone System über verschiedene Sicherheitsmechanismen, angefangen von verschlüsselten Passwörtern bis hin zu einer eigenen Firewall zum Schutz von Netzwerkattacken. Die Kundendaten verbleiben dabei stets auf dem Server im Haus! Dadurch bietet das Loxone Smart Home im Gegensatz zu Cloud-basierten Lösungen keine zentralen Angriffspunkte. Der Kunde kann durch die Wahl eines individuellen, sicheren Passworts für den Server selber einen wichtigen Beitrag zum Schutz seines Heimes leisten. Übrigens: Bisher ist kein einziger Fall eines Hacks bei einem Loxone Smart Home bekannt. Laut Einbruchsstatistik der Polizei bevorzugt der Einbrecher auch 2016 das Brecheisen – und gerade dagegen bietet ein modernes Smart Home den effektivsten Schutz.