News vom 20.01.2017

UNSCHLAGBAR EINFACH:
HYDRAULISCHER ABGLEICH PER APP AUCH FÜR FUSSBODENHEIZUNGEN

Seit August 2016 fördert die Bundesregierung im Rahmen ihrer Initiative „Deutschland macht’s effizient“ unter anderem die Heizungsoptimierung. Neben dem Pumpentausch steht hier der hydraulische Abgleich im Vordergrund und wird mit einem Zuschuss von 30 % auf die Handwerkerrechnung gefördert. Diese Dienstleistung für den SHK-Fachhandwerker selbst interessanter zu machen, war das Ziel des Systems ALPHA3 von Grundfos. Mit Hilfe eines Lesegeräts und einer kostenlosen App machte es den Abgleich viel komfortabler und sensationell schnell. Doch leider nur für Radiator-Heizkörper. Bislang. Denn nun können auch Fußbodenheizungen oder kombinierte Anlagen per App abgeglichen werden.

 

Das wird viele SHK-Profis freuen: Endlich ist der hydraulische Abgleich bei allen Arten von Heizkörpern per Smartphone möglich. Schließlich ist diese energetisch höchst sinnvolle Dienstleistung aufgrund ihres hohen Aufwands und der langen und zahlreichen Wege durch das Haus des Kunden nicht sonderlich beliebt.

Allein schon deshalb war das in 2015 vorgestellte System ALPHA3 von Grundfos eine interessante Innovation. Es kombinierte eine moderne Hocheffizienzpumpe mit einem optischen Lesegerät, dem ALPHA-Reader, das die Pumpendaten auswerten konnte. Zusammen mit der kostenlosen App Grundfos GO BALANCE kann der Installateur seitdem den hydraulischen Abgleich mit dem Smartphone durchführen.  

Bedingungen für den erfolgreichen App-Einsatz

Um den hydraulischen Abgleich mit der App-Unterstützung durchführen zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. So muss natürlich eine ALPHA3-Pumpe installiert sein, auch muss der Installateur einen ALPHA-Reader besitzen. Dieser wird als Werkzeug auf die Pumpe aufgesteckt und nach dem Abgleich wieder mitgenommen. Und drittens muss der Installateur die kostenlose Grundfos GO BALANCE App aus dem App-Store (erhältlich für Android- und iOS-Betriebssysteme) heruntergeladen und auf seinem Smartphone installiert haben. 

Auch anlagenseitig gelten einige Anforderungen. Zum ersten müssen alle Heizungen mit voreinstellbaren Thermostatventilen – ganz gleich welchen Herstellers – ausgestattet sein. Falls noch Heizkörper nachgerüstet werden müssen: Das Förderprogramm der Bundesregierung unterstützt auch den Kauf und die Montage dieser Komponenten. Als zweite Bedingung muss ein 2-Rohr-Heizkreissystem vorhanden sein. Mit einem alten 1-Rohrsystem funktioniert das Verfahren nicht. Und als letzte Bedingung muss die Pumpe außerhalb des Kessels in der Rohrleitung montiert sein, darf also zum Beispiel nicht in einem Gaskessel integriert sein.

Schritt für Schritt zum Abgleich in Rekordzeit 

Um nun den hydraulischen Abgleich durchzuführen, ist die grundsätzliche Herangehensweise bei jedem Heizungstyp gleich. Dafür führt die App den Benutzer verständlich und intuitiv durch den gesamten Prozess. Zuerst gilt es, verschiedene Basisdaten korrekt zu ermitteln und einzugeben. Dazu zählen etwa Raumgrößen, Heizlast und Vorlauftemperatur. Auch müssen alle Heizkörper mit ihren Parametern wie Typ oder Größe erfasst und der Basisförderstrom gemessen werden. Danach kann der Installateur einfach von Ventil zu Ventil gehen, und es einstellen. Die App misst live mit und sagt dem Nutzer, wann der jeweilige Heizkörper oder Raum perfekt justiert ist. Dieses Verfahren funktioniert mit Radiator-Heizungen, Fußbodenheizungen aber auch mit gemischten Systemen, die mehrere Typen vereinen. Die Grundfos-App wird auch diesbezüglich laufend optimiert und aktualisiert.

Ein weiterer Tipp: Falls die Thermostatventile nicht gut zugänglich sind, kann der hydraulische Abgleich außerdem auch über die Rücklaufverschraubung am Heizkörper durchgeführt werden. 

So macht Grundfos mit dem System ALPHA3 und der GO BALANCE App den hydraulischen Abgleich um Längen angenehmer für die Installateure und sorgt für neue Rekordzeiten. Damit sind die SHK-Profis gut gerüstet für die verstärkte Nachfrage nach hocheffizienten Pumpen und dem hydraulischen Abgleich, die laut Effizienzinitiative des Bundes mindestens bis 2020 anhalten soll. Mehr über die Förderung und die Angebote von Grundfos erfahren Sie auch aus einer Reihe von Animationsfilmen, die kompakt und verständlich alles Wissenswerte zusammenfassen.




Aktuelle Forenbeiträge
winni 2 schrieb: "Es ist ja schon ungewöhnlich, dass 2 Wohnungen gleiche Verbräuche haben - aber wenn es vielleicht sogar 5 oder 6 Wohnungen wären, halte ich das für ausgeschlossen. " Ich auch. Hier wurde nichts gemessen....
FranksBude schrieb: Eine Wärmepumpe läuft besser, je näher die Temperaturen der Quelle (Grabenkollektor) und der Senke (Heizung bzw. Warmwasser) aneinander liegen. Kurz: Temperieren mit WP ist sehr effizient, WW-Bereitung...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
Hersteller von Tanks und Behältern aus
Kunststoff und Stahl
Website-Statistik