News vom 20.04.2017

Mit der richtigen Beschattung Energie sparen

Energieeffizienz ist in aller Munde. Einige Maßnahmen zur energetischen Sanierung sind mittlerweile Pflicht, damit Ressourcen (und der Geldbeutel) geschont werden, und erneuerbare Energien werden immer wichtiger. Dieser Effekt wird sich mit dem endgültigen Atomausstieg noch verstärken.

Bild: ©kange_one – Fotolia.com
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Doch es sind nicht nur solche großen Veränderungen, die dazu beitragen, dass weniger Energie verbraucht wird. Auch jeder Einzelne kann mit kleinen Änderungen seiner Gewohnheiten dazu beitragen. Eine davon ist die richtige Beschattung der eigenen vier Wände, mit der sich sowohl Heiz- als auch Kühlkosten einsparen lassen.

Das Haus nicht zum Treibhaus werden lassen

Gerade im Sommer ist es wichtig, Fenster oder größere Glasflächen schützen zu können. Sonst heizt sich der Innenbereich so sehr auf, dass es kaum noch Spaß macht, sich darin aufzuhalten. Das ginge nur dann, wenn man seine vier Wände mit einer Klimaanlage herunterkühlen würde – mit Energieeffizienz hat ein solches System aber natürlich herzlich wenig zu tun.

Sinnvoller ist es wie gesagt, von vorneherein mit der richtigen Beschattung dafür zu sorgen, dass sich der Wohnbereich gar nicht erst aufheizt. Um diesen Effekt zu erzielen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Unterschieden wird dabei zwischen Außen- und Innenbeschattung. Beide Optionen haben sowohl Vor- als auch Nachteile.

Möglichkeiten zur äußeren Beschattung

Markisen: Beschattung plus Wohnraumerweiterung

Zwei Fliegen mit einer Klappe kann man schlagen, indem man eine Markise montiert. Denn im Gegensatz zu anderen Systemen schützt sie nicht nur vor Lichteinfall im Haus, sondern auch im Außenbereich, da sie eben nicht direkt vor dem der Fassade verlaufen. Installiert man sie über der Terrassentür, kann man also bei angenehmen Temperaturen im Freien sitzen, ohne dass die Hitze allzu groß wird.

Rollladensysteme

Sie bedürfen keiner großartigen Erklärung, dürfen in einem Artikel über effektiven Sonnenschutz aber natürlich trotzdem nicht fehlen. Von einer leichten Beschattung bis hin zur völligen Verdunklung des Raumes ist mit ihnen alles möglich, was sie vor allem in Schlafzimmern zu einer idealen Lösung macht.

Intelligente Beschattungssysteme funktionieren „von alleine“

Der Schwachpunkt von Systemen zur äußeren Beschattung ist, dass sie Wind und Wetter ausgesetzt sind und dementsprechend schnell Gebrauchsspuren abbekommen. Rollläden macht das eher weniger aus, aber Markisen tragen bei starkem Wind schnell –teilweise irreparable – Schäden davon. Dies kann man verhindern, indem man intelligent beschattet, sprich sich für ein Modell entscheidet, dass sich bei Änderungen der Wetterlage automatisch ein- und ausfährt. So kann man das Haus auch dann beruhigt verlassen, wenn die Markise ausgefahren ist. Kommt starker Wind auf, wird sie von selbst eingerollt. Das funktioniert natürlich auch umgekehrt: Steigt die Sonneneinstrahlung, fährt der Schattenspender automatisch aus.

Innenbeschattung mit Hilfe von Plissees

Plissees funktionieren im Prinzip wie Rollläden, unterscheiden sich von ihnen aber in zwei Dingen: Zum einen hinsichtlich des Materials, zum anderen verlaufen sie eben im Inneren des Fensters. Bedingt durch den ersten Unterscheid eigenen sie sich nicht zur völligen Abdunklung eines Raumes, um den Innenraum schön kühl zu halten, reichen sie aber allemal aus. Zudem machen sie auch optisch etwas her, da es eine große Auswahl an Farben und Stoffen gibt, die zu jedem Einrichtungsstil passen.

Auch diese Systeme können mit Temperaturfühlern ausgestattet werden und sich je nach Wetterlage automatisch öffnen und schließen, so dass die Innenraumtemperatur dauerhaft angenehm bleibt.

Die perfekte Beschattung für jeden Geschmack

Für welche Art der Beschattung man sich am Ende entscheidet, ist hauptsächlich Geschmackssache. Sicher ist jedenfalls: Im Fachgeschäft vor Ort oder im Onlinehandel findet jeder genau das Modell, das zu seinen persönlichen Bedürfnissen und zu seinem Haus passt




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