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News vom 09.05.2017

Berufsunfähigkeitsversicherung Handwerker:
Was die Höhe der Policen rechtfertigt

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Policen überhaupt - im Falle eines tragischen Schicksalsschlags stellt sie sicher, dass der Lebensstandard gehalten werden kann. Derzeit fallen die Policen höher aus als noch vor wenigen Jahren, was auf das Zinsniveau am Kapitalmarkt zurückzuführen ist. Insbesondere Handwerker dürfen auf die Versicherung trotzdem nicht verzichten, selbst vermeintlich weniger riskante Berufe wie Architekten benötigen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Den etwas höheren Kosten sollten Sie besser durch einen umfangreichen Vergleich begegnen.

Bild: License CC0
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Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung?

Häufig wird die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Unfallversicherung gleichgesetzt. Beide Policen zahlen eine monatliche Rente, wenn der eigene Job nicht mehr ausgeübt werden kann. Wie der Name bereits anklingen lässt, ist bei einer Unfallversicherung auch tatsächlich ein Unfall notwendig, um einen Leistungseintritt herbeizuführen. Anders die Berufsunfähigkeitsversicherung: Hier wird selbst dann gezahlt, wenn eine Krankheit dazu führt, dass Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Dieses Risiko sollte dabei keinesfalls unterschätzt werden, denn die Wahrscheinlichkeit einer psychischen Erkrankung ist insgesamt gesehen weitaus größer als die eines schwerwiegenden Unfalls. Aus diesem Grund ist es keinesfalls so, dass beispielsweise der Gas-Wasser-Installateur von einem deutlich größeren Risiko betroffen ist wie der Architekt. 

Unbedingt Beitragsdynamik vereinbaren

Zum anderen richtet sich die Höhe der zu zahlenden Beiträge nicht nur nach der Wahrscheinlichkeit, dass die Versicherung tatsächlich haften muss. Genauso ist natürlich von Belang, welche Beträge dann gezahlt werden müssen. Der höhere Verdienst eines Architekten macht sich in diesem Zusammenhang negativ bemerkbar. Um die Kosten zu senken machen viele Versicherte den Fehler, einen zu geringen Rentenbetrag zu vereinbaren. Mit diesem wird es kaum möglich, den alten Lebensstandard zu halten. Hier sollten Sie realistisch planen und eine zum Verdienst vergleichbarer Höhe vereinbaren. Ebenso sollten Sie eine sogenannte Beitragsdynamik in Höhe von 5 % jährlich vereinbaren. Dabei handelt es sich um eine automatische Beitragsanpassung, die ebenso dafür sorgt, dass auch die Rente steigt und sich der Inflation anpasst.

Zinstief macht sich durch höhere Beiträge bemerkbar

Die derzeit niedrigen Zinsen sind allerdings nachteilig. Denn die Versicherung verwendet die gezahlten Beiträge dafür, um am Kapitalmarkt Gewinne zu erwirtschaften. Diese Gewinne wirken sich normalerweise positiv auf die Berufsunfähigkeitsversicherung aus, in dem die Prämien gesenkt werden können. Weil derzeit nur geringe Renditen erwirtschaftet werden, muss der Versicherte höhere Beiträge aufbringen.

Tarife online vergleichen

Den insgesamt steigenden Prämien sollten Sie begegnen, indem Sie einen umfangreichen Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen durchführen. Besonders Direktversicherer, die sich online finden bieten günstige Offerten auch für Handwerker an - so brauchen Sie nicht bei der Leistung zu sparen.

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kathrin schrieb: Puh, da gibts einiges nachzulesen. Der Volumenstrom sieht sehr viel besser aus :-)) Mich irritiert die Leistung von 7 kW auch sehr... 11 kW während 20 sec dürfte die Startleistung sein zwecks...
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