News vom 10.05.2017

Modulare Fernwärmestation DSA1Mini von Danfoss

Reibungslose Übergabe

Nah- und Fernwärme stellen zunehmend Alternativen zur traditionellen Zentralheizung mit Erdgas oder Öl dar. Besonders in Mehrfamilienhäusern ist das Potential zum Umstellen auf die Energieversorgung von außen mit elf Prozent groß, wie eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (bdew) im Jahr 2015 erklärte. Danfoss führt mit dem DSA1Mini nun eine neue Übergabestation ein, die als modulare Schnittstelle einen energieeffizienten Wärmeübergang sicherstellt.

Die neue modulare Fernwärmestation DSA1Mini fungiert als Schnittstelle zur Heizungsanlage in Wohngebäuden. Die Übergabestation von Danfoss punktet mit sehr geringen Wärmeverlusten und garantiert eine lange Lebensdauer.<br />Bild: Danfoss
Die neue modulare Fernwärmestation DSA1Mini fungiert als Schnittstelle zur Heizungsanlage in Wohngebäuden. Die Übergabestation von Danfoss punktet mit sehr geringen Wärmeverlusten und garantiert eine lange Lebensdauer.
Bild: Danfoss
Speziell für Nahwärmenetze, die mit Biomasse im Hoch- oder Niedertemperaturbereich betrieben werden, stellt Danfoss auf der ISH 2017 die neue kompakt gebaute Übergabestation DSA1Mini vor. Die Station, die mit wenigen Handgriffen wandhängend montiert und wahlweise von links oder rechts angeschlossen wird, deckt den Leistungsbereich von 16 bis 75 kW ab. Sie wird je nach Netzanforderung und Einsatzfall in Niederdruckausführung PN16 oder Hochdruckversion PN 25 mit Anschlüssen für bis zu zwei Heizkreise geliefert. Ebenso für primär- und sekundärseitige Trinkwassererwärmung. Hochwertige in Präzision gefertigte Rotguss-Rohrgarnituren bieten lange Laufzeiten, MicroPlate-Wärmeübertrager einen energieeffizienten Wärmeübergang und Komplett-Wärmedämmung geringste Abstrahlungsverluste.

Die modulare Übergabestation DSA1Mini erfüllt die meisten technischen Anschlussbedingungen für Nahwärmenetze und lässt sich ausgestattet mit dem elektronischen Regler ECL Comfort 310 witterungsgeführt betreiben. Sie kann zur Steuerung, Überwachung, Verbrauchserfassung und Abrechnung über BUS-Kommunikation in übergeordnete Leitsysteme eingebunden werden. Der ECL Comfort 310 sorgt für eine optimale Energieverteilung, um Heizkosten zu reduzieren.

Von den 18,9 Millionen Wohngebäuden in Deutschland heizen rund 6 Prozent mit Fernwärme. Dies geht aus der Studie „Wie heizt Deutschland?“ hervor, die im Jahr 2015 vom Marktforschungsinstitut GfK für den bdew durchgeführt wurde. Von den 40,4 Millionen Wohnungen werden sogar bereits 13,5 Prozent mit Fernwärme versorgt. Führend ist in beiden Bereichen weiterhin die Zentralheizung mit über 70 Prozent. Laut der Studie zeigten sich rund 69 Prozent der befragten Nutzer mit ihrer Fernwärmeversorgung zufrieden.



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