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News vom 23.05.2017

Wer an der Sanierung spart, zahlt hinterher drauf!

Wie klimafit sind die Bundesländer beim Heizen und Sanieren? Der Wohnbaucheck 2017 der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 macht deutlich: Alle müssen sich in puncto Klimaschutz mehr anstrengen – der Westen ist sogar unter den Nachzüglern.

Die Wärmebildkamera offenbart, wo die meiste Energie entweicht. Mit einer ganzheitlichen thermischen Sanierung inklusive Fenstern und Fassade lässt sich die Energieeffizienz des Gebäudes nachhaltig optimieren.<br />Bild: © GLOBAL 2000
Die Wärmebildkamera offenbart, wo die meiste Energie entweicht. Mit einer ganzheitlichen thermischen Sanierung inklusive Fenstern und Fassade lässt sich die Energieeffizienz des Gebäudes nachhaltig optimieren.
Bild: © GLOBAL 2000

Alarmierendes Signal: Österreichs Sanierungsrate hat sich halbiert statt verdreifacht wie geplant! In der Studie von GLOBAL 2000 wurde die Wohnbaupolitik der einzelnen Bundesländer nach zwei wesentlichen Kriterien bewertet: Zum einen im Hinblick auf den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Erdöl/Erdgas für Raumwärme, zum anderen im Hinblick auf die Steigerung der thermischen Gebäudequalität. Das erschreckende Ergebnis: Im Bereich der Gebäudeeffizienz und insbesondere der Gebäudesanierung schneiden alle Bundesländer durchwegs schlecht ab. Wurde 2010 noch 1 Prozent der Gebäude in Österreich pro Jahr umfassend thermisch saniert, sind es derzeit nur noch 0,5 Prozent. Das Ziel der Energiestrategie in Österreich ist aber eigentlich eine Steigerung auf 3 Prozent!

Der Wohnbaucheck 2017 im Detail

Mit dem Klimaschutzabkommen in Paris wurde vereinbart, die globale Erderwärmung deutlich einzudämmen. Neben der Umstellung auf erneuerbare Energien lässt sich vor allem durch professionelle Wärmedämmung nachhaltig Energie sparen und die Effizienz steigern. Wie ist der aktuelle Stand in Österreichs Bundesländern? Die Gesamtbewertung im GLOBAL 2000 Wohnbaucheck 2017 zeigt, dass keines der Länder als „Klimaschutz-Pionier“ einzustufen ist: Wien, Vorarlberg, die Steiermark und Niederösterreich verfolgen die vereinbarten Ziele immerhin – doch der normalerweise so starke Westen, Salzburg und Tirol, wurde als „Klimaschutz-Nachzügler“ identifiziert. Und steht auf gleicher Stufe mit dem Burgenland, Kärnten und Oberösterreich. Eigentlich verwunderlich, denn das allgemeine Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist größer denn je.

Sanieren ist wichtig!

Und vor allem unumgänglich. Wer am Sanieren spart, zahlt doppelt drauf. Denn ums Sanieren kommt man auf lange Sicht nicht umhin – die Kosten fallen also sowieso an. Aber je länger man wartet, desto mehr Energie verpufft, was zum einen schlecht für Umwelt und zum anderen schlecht für den Geldbeutel ist. Hier braucht es wohl mehr Aufklärung für den Konsumenten. Um Österreichs Energiestrategie zu erfüllen, muss die professionelle Wärmedämmung unbedingt wieder mehr an Bedeutung gewinnen.

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Stefan2601 schrieb: Eine V13 oder R333 sind Rohfilzbahnen. Die sind nicht zum schweissen geeignet. Die kann man nur als Zwischenlagen verwenden. Heißt, wird eine V13 oder R333 verwendet, muß darüber noch eine V60 nackt...
dyarne schrieb: das ist ja völlig normal wenn man die tiefen schichten der außenluft aussetzt. gerade die veränderung zeigt ja daß bei überdeckung ein ganz anderes feuchtes klima im kollektorbereich herrscht. der gewachsene...
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