Der Umbau eines Hauses kann aus den unterschiedlichsten Gründen notwendig werden. So kann etwa die bisherige Aufteilung der Zimmer nicht mehr praktisch sein, wenn Kinder ausziehen. Oder es wird zusätzlicher Wohnraum benötigt. Im Falle eines Anbaus ist die Sache klar: dann wird ein Architekt benötigt. Doch wenn es beim Umbau vor allem darum geht, die Dämmwerte eines Altbaus zu verbessern, kann die Koordination der Baustelle auch in die eigenen Hände genommen werden. Dann gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten.
Bild: © Pixabay Gute Planung ist alles
Wichtig ist bei einer Baustelle vor allem ein gutes ineinander Übergreifen der einzelnen Gewerke auf einer soliden finanziellen Basis. Insofern geht es zunächst darum, einen grundsätzlichen Plan hinsichtlich der notwendigen Arbeiten zu erstellen. Hier sparen alle Arbeiten, die man selber erledigen kann, viel Geld. Für die übrigen Leistungen sollten dann Angebote der verschiedenen notwendigen Handwerker eingeholt werden. Mit diesen Zahlen lässt sich dann ermitteln, ob der Umbau aus den Ersparnissen finanziert werden kann oder ob ein weiterer Kredit auf das Haus bzw. die Wohnung aufgenommen werden muss. Hierbei sollte immer eine gewisse Sicherheitsreserve mit einkalkuliert werden. Denn wenn es trotz guter Planung zu nicht erwarteten Problemen oder anderen Formen von Verzögerungen kommt, muss ansonsten nachfinanziert werden. Sofern von Anfang an klar ist, dass ein Kredit notwendig ist, sollte dieser daher so ausgestaltet sein, dass Sondertilgungen möglich sind. Wenn beim Bau alles glatt gegangen sein sollte, kann die Sicherheitsreserve dann unmittelbar zum Abtrag des Kredits genutzt werden. Steht die Finanzierung, kann der nächste Schritt in Angriff genommen werden.
Eine Frage des richtigen Ablaufs
Die große Herausforderung besteht nun darin, die einzelnen Arbeiten in der richtigen Reihenfolge hintereinander erledigen zu lassen. Sofern auf den eingeholten Angeboten der zeitliche Aufwand nicht klar vermerkt ist, sollten Rückfragen bei den jeweiligen Handwerkern erfolgen. Dann beginnt die Suche nach Terminen, die für alle notwendigen Gewerke so passen, dass die Arbeiten möglichst direkt nacheinander abgearbeitet werden können. Um hier nicht den Überblick zu verlieren, ist es keine schlechte Idee, sich eine entsprechende App auf das Smartphone zu laden, um immer alle wichtigen Aspekte auf einen Klick zur Hand zu haben. Hier hilft beispielsweise die App "Mein Bauprojekt" von Bosch weiter. Diese verfügt sowohl über eine Budget- und Zeitübersicht als auch eine Gewerkeübersicht und ein Bautagebuch. Alle wichtigen Daten werden so zentral erfasst und sind auch auf der Baustelle immer zur Hand.
Nicht den Überblick verlieren
Auf der Baustelle kann es sein, dass plötzlich mehrere Handwerker gleichzeitig Fragen haben und zusätzlich noch das Handy klingelt, weil sich der Elektriker meldet. Gerade dann ist es wichtig, einen möglichst klaren und kühlen Kopf zu bewahren. Hier helfen nicht zuletzt Checklisten weiter, welche Dinge im Laufe und nach Abschluss von Arbeiten überprüft werden sollten. Auch solche sind der bereits erwähnten App von Bosch enthalten. Typische Umsetzungsprobleme lassen sich auf diese Weise gegebenenfalls von Anfang an umgehen. Und auch Baumängeln kommt man deutlich leichter auf die Spur, wenn man weiß, wo genau gesucht werden muss. Denn je früher die notwendigen Nachbesserungen erfolgen, desto eher lässt sich der Gesamtzeitplan bis zum Ende einhalten.
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