News vom 16.06.2017

Legionellen immer noch weit verbreitet

Eine aktuelle Umfrage der Querschießer Unternehmensberatung unter fast 500 SHK Handwerkern hat ergeben, dass 45 Prozent der Umfrageteilnehmer bereits mit Legionellen im Trinkwassersystem konfrontiert wurden. „Dieses Ergebnis halten wir für besorgniserregend und unnötig,“ kommentiert Martin Hecker, Geschäftsführer der auf Wärmelösungen und Trinkwasserhygiene spezialisierten heizkurier GmbH.

heizkurier Frischwassermodul für ein keimfreies Leitungssystem durch Thermische Desinfektion <br />Bild: www.heizkurier.de
heizkurier Frischwassermodul für ein keimfreies Leitungssystem durch Thermische Desinfektion
Bild: www.heizkurier.de

Hygienisch einwandfreies Wasser steht im Bereich der Trink- und Brauchwasseraufbereitung an erster Stelle. Haben sich Keime erst einmal im Wasserleitungssystem eingenistet, stellt sich die Frage, wie ein komplexes Leitungssystem schnellstmöglich und nachhaltig keimfrei werden kann. Chemische Lösungen stoßen häufig auf einen gewissen Widerstand, da das Vertrauen in die Gesundheitsverträglichkeit von Chemie nicht immer uneingeschränkt vorhanden ist.

Ein gesundheitlich unbedenklicher Ansatz um Wasserleitungssysteme keimfrei zu halten, besteht darin, das gesamte Leitungssystem mit Hilfe von mobilen heizkurieren thermisch zu desinfizieren. Die mobilen Heizanlagen von heizkurier arbeiten mit Wärmetauschern, hohen Stütztemperaturen sowie großen Wasserdurchlaufmengen und vermindern so das Risiko der Keimbildung. Ein Wärmetauscher arbeitet nach dem Prinzip eines Durchlauferhitzers, d.h. hohe Strömungsgeschwindigkeiten und Temperaturen über 67 Grad Celsius. Eine Bevorratung wie bei herkömmlichen Heizanlagen mit großen Warmwasservorratsspeichern entfällt.

Nicht selten werden heizkuriere gezielt zur Desinfizierung eingesetzt. Bei einem Mehrfamilienhaus mit 30 bis 40 Zapfstellen dauert der gesamte Vorgang ungefähr zwei Tage. Hier gibt es ein genau festgelegtes Verfahren mit Prüfprotokollen etc. Allerdings ist das nur eine Ersthilfe, der sich eine Ursachenanalyse und Folgemaßnahmen anschließen müssen.

Das Verfahren eignet sich auch zur Prophylaxe. Dies macht besonders dort Sinn, wo das Thema Hygiene sehr kritisch ist. Beispielsweise in Krankenhäusern, Kindergärten oder Altenheimen aber auch in der Lebensmittelindustrie.




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Amberger80 schrieb: Danke für die ausführliche Antwort. Ja ich hab wohl die dreifach-Belastung ->Job->kranke Frau-> und Hausbau etwas unterschätzt...
Hopfensack schrieb: Hey Crink, danke für deine Bestätigung. Also war doch noch etwas hängen geblieben. Heute habe ich mal mit dem Planer...
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