Wem als Betreiber einer alten Heizung noch der letzte Anreiz zur Modernisierung fehlt, bekommt diesen jetzt von Vaillant. Die Remscheider bezuschussen mit der Aktion Modernisierung PLUS den Austausch alter Heizwertgeräte, Kohle- und Nachtspeicheröfen. Bis zu 500 Euro können sich Endkunden beim Kauf einer neuen Vaillant Heizung so rückvergüten lassen. „2016 konnten wir mit der Aktion Modernisierung PLUS deutlich mehr Endkunden als erwartet einen Anreiz zum Heizungstausch bieten“, so Nicole Dunker, Leiterin Marketing und Kommunikation Vaillant Deutschland. „Deswegen haben wir die Maßnahme in 2017 neu aufgelegt.“
Mit der Aktion Modernisierung PLUS bietet Vaillant auch in 2017 wieder einen besonderen Anreiz zum Heizungstausch.
Bilder: Vaillant Die Teilnahme ist für den Endkunden einfach: Nach der Installation einer neuen Vaillant Heizung wird unter der Webadresse www.vai.vg/modernisierung-plus ein Gutschein heruntergeladen und ausgedruckt. Dieser Gutschein wird zusammen mit der letzten Schornsteinfegerbescheinigung der alten Heizung und der Abschlussrechnung des Fachhandwerkers über die Installation der neuen Heizung an Vaillant geschickt. Noch einfacher geht es, wenn alle Unterlagen direkt auf der Webseite hochgeladen und digital verschickt werden. Der Zuschuss wird dann kurzfristig auf das angegebene Konto überwiesen. „Modernisierung PLUS ist ein echter Bonus“, so Dunker. „Denn er gilt zusätzlich zu den staatlichen Förderprogrammen.“ Die Aktion ist befristet für Heizanlagen, die zwischen dem 18. April und 31. Juli 2017 getauscht werden.
Bereits heute stehen die Betreiber alter Heizanlagen vor wachsenden Problemen:
1. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt vor, dass über 30 Jahre alte Wärmeerzeuger bis auf wenige Ausnahmen ausgetauscht werden müssen.
2. Soll das eigene Haus zudem verkauft oder vermietet werden, muss ein Energieausweis her. Dann wird allen potenziellen Käufern schnell deutlich, dass sie entweder mit einem sehr hohen Energieverbrauch rechnen oder die Heizanlage sanieren müssen. Das drückt den Wert des eigenen Gebäudes.
3. Das neue gesetzliche Labeling alter Heizungen verschafft zusätzlich Klarheit. Prangt ein „C“- oder „D“-Label auf dem eigenen Heizkessel, hat man es schriftlich: Die eigene Heizung ist ein Klimakiller und Energiefresser.
4. Viele Altanlagen können nicht von L- auf H-Gas umgestellt werden. Diese Umrüstung findet derzeit in über fünf Millionen Haushalten statt. Teils sind die Hersteller der Heizgeräte nicht mehr am Markt. Teils können keine Ersatzteile mehr geliefert werden.