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News vom 06.07.2017

Smart Home: Den Außenbereich in Szene setzen

Licht ist ein nicht unwesentlicher Faktor im täglichen Leben. Spätestens, wenn das Tageslicht schwinden und es dunkel wird, sorgt die richtige Beleuchtung einerseits für mehr Wohnkomfort, andererseits für eine angenehme Atmosphäre. Um sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen, verwendet man daher viel Zeit, die richtige Auswahl an Lampen sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich zu treffen. Für viele Hausbesitzer ist es außerdem wichtig, nicht nur eine stimmungsvolle Umgebung zu schaffen, sondern gleichzeitig das Grundstück energieeffizient auszustatten. Deshalb greifen immer mehr Eigenheimbewohner auf eine smarte Beleuchtung zurück. Hier erfahren Interessierte, wie man den Außenbereich dank solch eines Systems in Szene setzt.

Bild: fotolia.com/ STOCKwerk
Bild: fotolia.com/ STOCKwerk
Bild: fotolia.com/ noerenberg
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Möglichkeiten den Außenbereich des Hauses zu beleuchten

Zunächst einmal gibt es drei Arten von Beleuchtungen, mit denen man den Außenbereich ausrüsten kann:

1.     Grundbeleuchtung: Im Innenbereich wird sie genutzt, um einen Raum gut auszuleuchten. Draußen wird damit eine Laube oder eine Terrasse optimal erhellt.

2.     Platzbeleuchtung: Um entweder einen bestimmten Bereich zu beleuchten oder in Szene zu setzen nutzt man die Platzbeleuchtung. Sie eignet sich beispielsweise sehr gut für Gehwege, Haustüren, Pools oder Gartenteiche.

3.     Stimmungslicht: Es wird weniger zu Orientierungszwecken verwendet, sondern um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erzeugen. Auch diese Beleuchtung ermöglicht ein angenehmes Stimmungsbild bei Büschen, Bäumen, Teichen oder auf der Terrasse.

Mit diesen Beleuchtungsarten sind sowohl verschiedene Lichtakzente als auch die optimale Beleuchtung eines bestimmten Bereichs möglich.

Intelligentes Licht für Haus und Garten

Rasensprenger, die zu festen Zeiten den Rasen bewässern, Staubsauger, die von ganz allein die Wohnung säubern oder Eingangstüren, die sich via App öffnen lassen, haben sich schon längere Zeit fest in den Alltag vieler Bundesbürger integriert. Oftmals entscheiden sich Eigenheimbesitzer bewusst für ein Smart Home, um einerseits ihr Leben bequemer zu gestalten und andererseits ihr Haus energieeffizient auszustatten.

Wie genau funktioniert ein Smart Home?

Im Grunde benötigt man keine Schalter oder Kabel mehr. Die meisten Funktionen lassen sich via App, Stimme oder Gesten steuern. Die Technologie selbst basiert auf folgenden Elementen:

Aktoren (Endgeräte): fangen Funksignale auf und setzen diese in mechanische Arbeit um. Mit ihnen kann man unter anderem Rollläden, Lampen, Fernsehgeräte oder auch Lüftungsanlagen steuern.

  • Sensoren: werden genutzt, um bestimmte Messwerte der Umgebung (Temperatur, Druck, Feuchtigkeit) zu erkennen und diese als elektronische Signale an die Zentrale zu senden. Mit ihnen kann das Licht automatisch angeschaltet werden, wenn es draußen zu dunkel wird. Weiterhin gibt es Sensoren, die als Bewegungsmelder fungieren und auf Bewegungen reagieren.
  • Zeitschaltuhren & Lichtschranken
  • Eingabegeräte: Dazu zählen Fernbedienungen, Temperaturregler oder Smartphones. Mittlerweile kann man Smart Home Systeme mit einem Sprachbefehl oder einer bestimmten Bewegung (klatschen) steuern.
  • Gateway: Das zentrale Steuerelement empfängt die gesendeten Signale der Sensoren und gibt diese an die Aktoren weiter.
  • Vernetzung: Die meisten Smart Homes funktionieren mittlerweile drahtlos über Funk. Um die Endgeräte mit dem Gateway zu verbinden, damit diese miteinander kommunizieren können, gibt es aber alternativ auch Kabel-Systeme.

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Mit einem intelligenten System lässt sich das Leben eines Hausbesitzers selbstverständlich um einiges angenehmer gestalten. Die Steuerung von unterwegs stellt mittlerweile kein Problem mehr dar. Die Alarmanlage, Rauch- sowie Bewegungsmelder stellen permanent einen Statusbericht zur Verfügung, sodass man direkt darüber informiert ist, wenn etwas in den eigenen vier Wänden nicht mit rechten Dingen zugeht. Gleichzeitig haben viele Verbraucher jedoch das Problem, dass diese lückenlose Überwachung einen Einschnitt in ihre Privatsphäre darstellt und die gesammelten Daten nicht zu 100 Prozent vor Hacker-Angriffen geschützt sind.

Die Vor- sowie Nachteile im Überblick:

Vorteile

Nachteile

  • Energieeffizienz
  • Datenschutz & Privatsphäre
  • höherer Komfort
  • momentan hohe Installationskosten
  • Mehr Sicherheit durch Bewegungsmelder, digitale Aufzeichnungen, usw.
  • Angst vor Hacker-Attacken
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Zentrale Software (Steuerprobleme, kein Internet)
  • Automatisierung der Abläufe
  • Großes Wachstumspotenzial -> Technik kann schnell wieder veraltet sein
  • großes Wachstumspotenzial der Technik

 

  • Steuerung von unterwegs möglich

 

Smart Home für den Außenbereich nutzen

Eine intelligente Beleuchtung im Außenbereich sorgt nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, gleichzeitig erhellt sie Wege bei Bedarf und ermöglicht die Orientierung auch in dunkleren Bereichen. Lampen mit integrierten Bewegungsmeldern gewährleisten weiterhin für eine höhere Sicherheut durch gute Lichtverhältnisse. Außenleuchten gibt es in allen erdenklichen Formen und Farben: Wer es dezent bzw. schlicht mag, greift eher zu Edelstahl. Etwas hochwertiger wirken dagegen Modelle aus Sandstein oder Granit. Eine große Auswahl verschiedener Lampen findet man bei ausgewählten Fachhändlern wie Lampen1a.de. Worauf Hausbesitzer beim Kauf von Beleuchtungsmitteln achten müssen, erklärt dieser Artikel sehr ausführlich.

Licht zur Orientierung

Die Dämmerung birgt einige Gefahren: In Gebieten, wo man sich auskennt, mag das Licht an sich ausreichen. Gleichzeitig ist es dennoch nicht hell genug, um jede Unebenheit oder jedes Hindernis sichtbar zu machen. Viele Hausbesitzer entscheiden sich daher für eine passende Beleuchtung der Beete, Wege oder Treppen. Einige Lampenmodelle gehen dank der Bewegungsmelder nur an, wenn das Licht wirklich benötigt wird. Ähnlich verhält es sich der Terrassenbeleuchtung. Die Tür kann mit einer Lichtschranke ausgestattet werden. Sobald diese durchschritten wird, schaltet sich die Wandbeleuchtung automatisch an. Dieses Prinzip funktioniert ebenfalls bei Briefkästen oder Haustüren. Dann kann man problemlos zuerst den Schlüssel und dann das Schlüsselloch finden. Alternativ entscheiden sich viele Immobilienbesitzer für solarbetriebene Beleuchtung. Diese werden tagsüber durch das Sonnenlicht aufgeladen und sorgen im Dunkeln für eine optimale Ausleuchtung.

Stimmungslichter

Intelligentes Stimmungslicht passt sich durch die eingebauten Sensoren der Umgebung an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um für ausreichend Licht zu sorgen:

1.     Mit einer Zeitschaltuhr wird von vornherein festgelegt, wann das Licht auf der Terrasse oder die Beleuchtung im Garten an- und wieder ausgehen soll.

2.     Die Sensoren erfassen die Helligkeit in ihrer Umgebung. Lampen können so automatisch angestellt werden, wenn die Dämmerung einsetzt.

Für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgen verschiedene Leuchten an den Hauswänden, am Terrassenboden oder integriert in der Bepflanzung. Via Fernbedienung bzw. App kann man zwischen verschiedenen Farben sowie Helligkeiten wählen und diese individuell den eigenen Bedürfnissen anpassen. Eine gute Idee sind außerdem Glasbruchsteine, die LED-Lampen beinhalten oder eine Unterbeleuchtung in Blumentöpfen. Damit schafft man recht simpel kleine farbige Highlights.

Mit Beleuchtung die Sicherheit erhöhen

Viele Besitzer einer Immobilie machen sich über die Sicherheit ihres Eigenheims Sorgen, wenn sie in den Urlaub fahren. In puncto Sicherheit ist ein Smart Home daher eine gute Investition. Einerseits kann man Bewegungsmelder dazu nutzen, um die eigene Anwesenheit zu simulieren. Effektiver sind allerdings Zeitschaltuhren, die das Licht zu einem bestimmten Zeitpunkt angehen lassen. Gleichzeitig kann man anhand der Bewegungsmelder auch feststellen, ob sich Unbefugte auf dem Grundstück befinden. Denn wenn sich jemand im Garten oder auf der Terrasse bewegt, geht automatisch das Licht an.

Welche Beleuchtung eignet sich für was?

Zweck

Technik

Vorteile

Orientierung

Pollerleuchten

  • geeignet für Wege, Hauswände oder Eingangsbereiche
  • Stimmungsvoll, nicht aufdringlich

 

Wand- & Deckenleuchten

  • Geeignet für Eingangsbereiche oder Treppen

 

Bodeneinbauleuchten

  • Sorgen für ein diffuses Licht
  • Lassen sich einfach in bereits vorhandene Architektur integrieren

Atmosphäre

Spießleuchten

  • Werden einfach in die Erde gesteckt

 

Solarleuchten

  • Durch Sonnenlicht betrieben
  • stromsparend

 

LED-Leuchten

  • Können ihre Farbe ändern
  • Hübsche Dekoelemente in Pflastersteinen oder Glasteinen

 

Erdeinbauscheinwerfer

  • beleuchten beispielsweise Büsche und Bette
  • Setzen Akzente bzw. Kontraste

 

Unterwasserstrahler

  • Sorgen für schöne Effekte im Pool oder Teich

Sicherheit

LED-Leuchten

  • Beleuchten dunkle, schwer zugängliche Bereiche

 

Lichtschranken & Bewegungsmelder

  • Erhellen die Umgebung bei Bewegung

 

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