Das Leben als Selbstständiger erfordert sehr viel Arbeit: Man muss nicht nur in seinem Kerngeschäft viel tun, um jeden Monat genug Geld zu verdienen, sondern hat auch drum herum sehr viele Aufgaben. Eine davon ist die Kundenakquise, denn Aufträge gibt es auch keinen Umsatz. Eine weitere wird in ihrem Umfang oft unterschätzt: Die Unternehmensführung.
Bild: © Myvector / Shutterstock Buchführung und Co. sind für das Bestehen und den Erfolg eines Unternehmens extrem wichtig. Außerdem kosten sie viel Zeit, und oft auch viele Nerven. Man muss sich an unzählige Regeln halten und sich dementsprechend erst lange einarbeiten, bis man alles halbwegs schnell erledigen kann.
Diese Aufgaben kann man sich allerdings deutlich vereinfachen, wenn man dabei die richtige Software einsetzt. In welchen Bereichen sie Vorteile bringen kann, haben wir hier zusammengefasst.
Hilfe bei der Buchhaltung
Würde man unter Selbstständigen eine Umfrage durchführen, in der man sie nach ihren Lieblingstätigkeiten fragt, würde das Rechnungswesen sicherlich keinen der absoluten Spitzenplätze belegen. Schließlich erfordert es sehr viel Arbeit und Zeit, sich zunächst einmal in diesem Paragraphendschungel zurechtzufinden und sich dann immer wieder aufs Neue hindurch zu schlagen. Die Wichtigkeit einer perfekten Buchführung lässt sich allerdings nicht bestreiten.
Anstatt sich diese Aufgabe dadurch zu erleichtern, dass man sie an einen externen Spezialisten abgibt, kann man sich als Selbstständiger auch mit der passenden Software helfen. Solche Programme sind ideal auf die Bedürfnisse derer zugeschnitten, die auf diesem Feld über wenig Erfahrung verfügen. Mit Hilfe detaillierter Formulare sorgen sie dafür, dass jeder Geschäftsvorfall korrekt verbucht wird. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase kann man die ungeliebte Buchhaltung dann quasi nebenbei erledigen und so viel Zeit und Geld sparen.
Korrekte Rechnungen schreiben
Wer schon für längere Zeit selbstständig ist, hat schon genug Rechnungen geschrieben, um zu wissen, welche Angaben zwingend darauf gehören. Ist man allerdings noch grün hinter den Ohren, ist es durchaus normal, hier noch Wissenslücken zu haben. Um dennoch sicher sein zu können, dass die eigenen Rechnungen den Anforderungen des Gesetzgebers genügen, kann man sich ein Rechnungsprogramm zulegen – etwa das des Marktführers Lexware.
Es verfügt über diverse Vordrucke, auf denen die wichtigsten Angaben als Pflichteingaben erforderlich sind. So lange diese nicht komplett sind, wird die Rechnung auch nicht als fertig angezeigt.
Zudem verfügen diese Softwarelösungen meist auch über ein integriertes Mahnwesen, und hiervon profitieren sowohl Neugründer als auch alte Hasen. Denn ein zahlungssäumiger Kunde kann durchaus vergessen werden, es sei denn, man wird regelmäßig an ihn erinnert. Genau das leistet dieses Mahnwesen, und diese Erinnerung kann man dann an den Klienten weitergeben, damit er seine Außenstände begleicht.
Gehaltsabrechnung leicht gemacht
Wer als Selbstständiger Mitarbeiter beschäftigt, ist auch dazu verpflichtet, die jeweils fälligen Steuern und Abgaben vom Bruttolohn abzuziehen. Dasselbe kommt auf diejenigen zu, die zwar alleine arbeiten, sich allerdings selbst ein Gehalt als Geschäftsführer zahlen. Während letzteres meist stabil ist, kann es bei ersterem mitunter kompliziert werden – jedoch nicht mit der richtigen Software.
Ob es sich nun um das ganz reguläre Gehalt handelt oder ob Sonderzahlungen, geldwerte Vorteile und andere Spezialfällt berücksichtigt werden: Mit Hilfe eines Abrechnungsprogramms erfordert es weder viel Zeit noch großen Aufwand, die entsprechenden Abzüge zu berechnen und so auf den Nettolohn zu kommen. Auch Änderungen in der individuellen Besteuerung, etwa durch Heirat, lassen sich rasch erfassen und einarbeiten.