News vom 17.07.2017

Energiewende in der Berliner Charité
Neue Anlage macht das Klinikum fit für die Zukunft

Heizen, kühlen, sterilisieren, beleuchten und OP-Geräte zum Wohl der Patienten betreiben – in der Charité, einer der größten Universitätskliniken Europas, wird dafür viel Energie benötigt. Deshalb wurde an einem der vier Standorte, am Campus Virchow-Klinikum in Wedding, grundlegend umgerüstet. Eine neue Energiezentrale wurde nun nach rund zweijähriger Planungs- und Bauzeit von SPIE an die Klinikleitung übergeben. Der Multitechnik-Dienstleiter hält die Anlage über eine Laufzeit von 15 Jahren intakt. Mit dem physikalischen Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird künftig Energie effizienter verwendet und die Umwelt geschont.

Bild: SPIE
Bild: SPIE
Die jährliche Versorgungsleistung der neuen Anlage ist beachtlich: Sie liefert rund 55.000 Megawattstunden – das ist so viel Energie wie eine mittlere Kleinstadt mit rund 13.000 Haushalten im Jahr verbraucht. In einem neuen Gebäude auf dem Klinikgelände entstehen jetzt Strom, Wärme und Kälte. Das System liefert zusätzlich Dampf, der für die Sterilisation von OP-Instrumenten und Räumen genutzt werden kann.
 
Insgesamt verbessert sich die Umweltbilanz der Charité erheblich. Die CO2-Emmissionen verringern sich jährlich um etwa 8.800 Tonnen. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von etwa 6.200 Autos, die pro Jahr 10.000 Kilometer zurücklegen.
 
Planung, Bau und Betrieb aus einer Hand
 
SPIE Energie Solutions plante und baute die neue Energiezentrale. Dabei galt es, die strengen innerstädtischen Auflagen der Behörden zu beachten und zusätzlich die Dampfversorgung des Klinikums jederzeit zu 100 % sicherzustellen. Eine besondere Herausforderung war, alles im laufenden Klinikbetrieb zu errichten, ohne die tägliche Arbeit einzuschränken. SPIE wird die Anlage weiter betreuen und den Betrieb der Aggregate an den jeweiligen Bedarf kontinuierlich anpassen. Dabei dokumentiert ein Energie-Controllingsystem die geforderten Effizienzkriterien. Vorgabe der Charité bei dieser EU-weiten Ausschreibung war es, dass die Einsparungen langfristig die Kosten für den Bau und Betrieb der Anlage nicht nur decken, sondern auch einen wirtschaftlichen Vorteil bringen. „Unser Team konnte hier mit seinem Konzept und seiner Erfahrung überzeugen“, sagt Thomas Ullrich, Senior Vertriebsmanager



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Christian H schrieb: Also ich persönlich finde das unsinnig. Festwerte passen nie zum echten Bedarf. Gerade im Ein -Aus Betrieb hast du ofmals nicht die gesamte Gebäudehülle auf Temperatur gebracht. ( Der Boden glüht wenige...
hotteloe schrieb: Hallo Lukas, bitte überprüfe mal, ob am Feuerungsautomat eine Schmelzsicherung eingebaut ist (siehe Foto im Link). In neueren Feuerungsautoaten befindet sich schon ein Sicherungsautomat. Wenn sich...
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