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News vom 17.08.2017

Effizienz des Wärmepumpen-Systems überzeugt Hausbesitzer

Den Austausch der veralteten Heizung hatte Familie Weimer schon seit geraumer Zeit im Sinn. Helmut Weimer hat jedoch lange nach einem passenden System gesucht, das seine Vorstellung erfüllt: Auf Basis von Strom effizient Wärme erzeugen. Schließlich hat er in der Ecodan Luft/Wasser-Wärmepumpe die optimale Lösung gefunden. Die neue Anlage beheizt das 160 qm große Einfamilienhaus komfortabel und garantiert stabile sowie niedrige Betriebskosten. Als Ergänzung wurde im Rahmen der Sanierung eine Photovoltaik-Anlage installiert.

Die Ecodan Luft/Wasser-Wärmepumpe erreicht dank der Zubadan Technologie auch bei Außentemperaturen bis zu -15 °C noch 100 Prozent Heizleistung.
Die Ecodan Luft/Wasser-Wärmepumpe erreicht dank der Zubadan Technologie auch bei Außentemperaturen bis zu -15 °C noch 100 Prozent Heizleistung.
Das gut gedämmte Haus von 1987 bietet ideale Bedingungen für eine Wärmepumpe.
Das gut gedämmte Haus von 1987 bietet ideale Bedingungen für eine Wärmepumpe.
Bernd Masur, Fachberater Heizung und Solar des Fachbetriebs Martin Becker, prüft die Einstellungen der Photovoltaik-Anlage.
Bernd Masur, Fachberater Heizung und Solar des Fachbetriebs Martin Becker, prüft die Einstellungen der Photovoltaik-Anlage.
Das Innengerät wurde im Heizungsraum im Keller installiert.
Das Innengerät wurde im Heizungsraum im Keller installiert.
Zeitgleich mit der Wärmepumpe wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert.<br />Bilder: Mitsubishi Electric
Zeitgleich mit der Wärmepumpe wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert.
Bilder: Mitsubishi Electric

Die Sanierung einer Heizungsanlage ist für die meisten Hausbesitzer eine Entscheidung, über die sie lange nachdenken. Schließlich geht es um eine finanzielle Investition, deren Ergebnis möglichst stabile und niedrige Betriebskosten sein sollen. Auch Helmut Weimer hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und sich bereits vor Jahren umfassend über die verschiedenen modernen Wärmeerzeuger informiert. Ein wichtiger Aspekt für den Hausbesitzer im Ostalbkreis: Die neue Heizung soll wie ihr Vorgänger mit Strom betrieben werden. „Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe erscheint mir in diesem Bereich die sinnvollste Weiterentwicklung“, erklärt der Hausbesitzer.

Allerdings fand Weimer zunächst kein passendes Modell. Der technikaffine Eigentümer hat sich verschiedene Systeme angesehen, war aber von keinem richtig überzeugt. „Manchmal fand ich die Technologie nicht ausgereift, manchmal habe ich wegen des Aufstellorts oder der Betriebsgeräusche gezögert“, erläutert Weimer. Die alte, zentrale Blockspeicher-Elektroheizung hat jedoch mit ihrem Verbrauch von 20.000 kWh im Jahr sehr hohe Kosten verursacht, sodass sich Weimer schließlich doch zu einem zeitnahen Austausch entschlossen hat. „Außerdem hatte ich die Befürchtung, dass die alte Anlage aufgrund eines Defekts ausfallen könnte, womöglich noch in der Heizperiode.“

Bei einer Ausstellung ist der Hausbesitzer auf das Unternehmen Martin Becker aus Aalen gestoßen. Der Fachhandwerksbetrieb bietet das Ecodan System von Mitsubishi Electric an – eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, deren Effizienz Weimer überzeugt. Dank der weltweit patentierten Zubadan Technologie erreicht die Wärmepumpe auch bei tiefen Minustemperaturen von bis zu -15 °C noch 100 Prozent Heizleistung. Die einwandfreie Funktion ist sogar bis -28 °C gewährleistet. Auf einen elektrischen Heizstab, wie ihn andere Systeme bei niedrigen Außentemperaturen einsetzen, kann daher verzichtet werden.

Ideale Bedingungen für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe

Der wirtschaftliche Betrieb gerade in der kalten Jahreszeit, wenn viel Wärme benötigt wird, ist für die Hausbesitzer ein entscheidender Aspekt bei der Wahl des Systems gewesen. Zwar sind im Ostalbkreis die Temperaturen im Winter nicht extrem. „Wir haben höchstens an wenigen Tagen bzw. in wenigen Nächten -10, -15 °C“, erklärt Weimer. Trotzdem sei es ihm wichtig, dass die Wärmepumpe auch bei solchen Temperaturen effizient arbeitet. „Wenn man ein Auto kauft, möchte man ja auch, dass es über die Alpen kommt, selbst wenn man nur selten dorthin fährt“, vergleicht der Hausherr.

Außerdem war der Familie ein monovalenter Einsatz wichtig. Ein Spitzenlastgerät auf Basis fossiler Brennstoffe kam nicht in Frage, und auch der vorhandene Kamin sollte nicht in die Heizung einbezogen werden. „Ich wollte nicht gezwungen sein, immer den Kamin zu nutzen, nur um einige kWh zu sparen“, nennt Weimer als Begründung.

Die Bedingungen für die Installation einer Wärmepumpe sind in dem 160 qm großen Haus von 1987 ideal. Mit Porotonsteinen ist das Gebäude sehr gut gedämmt. „Für das Baujahr ist dies sehr fortschrittlich, wir haben wegen der Elektroheizung schon damals auf eine gute Wärmedämmung geachtet“, erläutert Weimer. Im Erdgeschoss erfolgt die Wärmeverteilung über eine Fußbodenheizung, im Obergeschoss über konventionelle Heizkörper. „Während man in den Wohnräumen ja eher gleichmäßig heizt, wollte ich im Bad und in den Schlafräumen die Möglichkeit, die Raumtemperatur schnell zu verändern“, beschreibt der Hausbesitzer.

Die niedrigen Vorlauftemperaturen einer Fußbodenheizung sind für den Einsatz von Wärmepumpen optimal, sie können bei diesen Voraussetzungen sehr wirtschaftlich arbeiten. Das Ecodan System ist eines der wenigen Modelle am Markt, die auch mit den höheren Vorlauftemperaturen konventioneller Heizkörper effizient arbeiten kann. „Deswegen kann diese Wärmepumpe nicht nur im Neubaubereich, sondern auch bei Sanierungen erfolgreich eingesetzt werden“, erklärt Bernd Masur, Fachberater Heizung und Solar des ausführenden Fachhandwerkunternehmens Martin Becker.

Einfache Installation der neuen Heizung

Bei Familie Weimer konnte die Wärmeverteilung daher beibehalten werden. „Zwar sind einzelne Heizkörper ein bisschen zu klein dimensioniert, wir haben uns aber gegen einen Austausch entschieden, da wir beispielsweise die Kinderzimmer nicht mehr intensiv nutzen“, so der Hausbesitzer. Generell arbeitet eine Wärmepumpe mit größer dimensionierten Heizkörpern wirtschaftlicher, sodass sich ein Austausch einzelner Elemente finanziell lohnen kann. Weil die benötigten Temperaturen in den selten genutzten Räumen allerdings überwiegend niedrig gehalten werden, wollen Weimers zunächst konkrete Verbrauchswerte abwarten und dann prüfen, ob eine Erneuerung der Heizkörper notwendig ist.

Die gewählte Wärmepumpe mit 11,2 kW Leistung ist ein Split-Modell, das aus einem Außen- und einem Innenmodul besteht. Das Außengerät wurde am Rande des Grundstücks installiert. Der Aufstellort weist eine ausreichende Entfernung zu den Gebäuden auf und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben zum Schallschutz. Darauf achten alle gut geschulten Fachhandwerksunternehmen bei der Installation eines Luft/Wasser-Wärmepumpen-Außengeräts. Denn ein gut gewählter Aufstellort führt zu einer Minimierung der wahrnehmbaren Geräuschemission einer Wärmepumpe. Ist der Standort optimal ausgesucht, so stören die Betriebsgeräusche des Geräts weder den Betreiber noch die Nachbarn.

Das Außengerät ist über Kältemittelleitungen mit dem Innenelement verbunden. Die Leitungen verlaufen unterirdisch, den entsprechenden Kanal im Garten hat Weimer selbst ausgehoben. Die Entfernung zum Haus ist kein Problem, da das Ecodan System Leitungslängen bis zu 80 Meter erlaubt. Durch ein kleines Bohrloch in der Außenwand werden die Kältemittelleitungen in den Heizungsraum geführt. Dort befinden sich das Innenmodul und ein Pufferspeicher. Er steigert die Systemeffizienz durch die Optimierung der Kompressorlaufzeiten und stellt genug Energie für die Abtauung der Wärmepumpe zur Verfügung.

Im Innengerät befindet sich auch die Reglung der Anlage. Es besteht die Möglichkeit, vorgegebene Programme zu aktivieren, beispielsweise für den Fall einer längeren Abwesenheit durch einen Urlaub. Masur und sein Team haben die Steuerung anhand des Nutzerverhaltens und der Objektdaten passend eingestellt. „Bei der Inbetriebnahme passt der ausführende Fachhandwerker die Regelung individuell an, denn eine exakte Steuerung sowie gegebenenfalls eine Nachjustierung bieten viel Einsparpotenzial“, erläutert Masur.

Photovoltaik-Anlage als sinnvolle Ergänzung

Zeitgleich mit dem Wärmepumpen-System wurde auch eine Photovoltaik-Anlage installiert. „Für die neue Heizung ist das eine sehr sinnvolle Ergänzung“, erläutert Weimer. Mit der Wärmepumpe gibt es einen weiteren Stromabnehmer im Haus. „Allerdings ist die Tarifgestaltung unseres Energieversorgungsunternehmens noch nicht optimal angepasst – wir mussten entscheiden, ob wir den mit der Photovoltaik produzierten Strom für die Wärmepumpe oder den Haushalt nutzen“, so der Hausherr. Kombinieren darf er nur, wenn die Wärmepumpe auch über den Haushaltsstrom betrieben wird, statt über den speziellen Wärmepumpentarif. „Das macht finanziell aber keinen Sinn“, erklärt Weimer. Deswegen hat er sich für einen Eigenverbrauch im Haushalt entschieden. Er hofft auf eine schnelle Weiterentwicklung der Speichertechnologie, um eine möglichst autarke Energieversorgung zu erreichen. „Mit einem Batteriespeicher kann man den selbst produzierten Strom optimal nutzen, derzeit sind mir die Geräte allerdings noch zu teuer.“

Fazit

Familie Weimer hat sich zu einer Heizungssanierung entschlossen, um die Betriebskosten zu senken und zukünftig dauerhaft niedrig zu halten. Helmut Weimer wollte eine Technologie, die wie der alte Wärmeerzeuger Strom zur Energieerzeugung einsetzt. In einer Luft/Wasser-Wärmepumpe hat er diese gefunden, nach dem passenden Modell hat er allerdings lange gesucht. Schließlich hat ihn das Ecodan System von Mitsubishi Electric überzeugt. Mit der patentierten Zubadan Technologie erreicht diese Wärmepumpe auch bei zweistelligen Minustemperaturen noch 100 Prozent Heizleistung. Zudem ist das System eines der wenigen Modelle am Markt, die auch bei höheren Vorlauftemperaturen noch wirtschaftlich arbeiten. So konnte die Wärmeverteilung bei Familie Weimer unverändert bleiben. Für den optimalen Betrieb wurde die Regelung individuell an das Objekt angepasst. Zeitgleich mit der neuen Heizung wurde auch eine Photovoltaik-Anlage installiert. Aufgrund der Vorgaben des zuständigen Energieversorgungsunternehmens wird der selbst produzierte Strom aktuell für den Haushalt genutzt. Weimer hofft jedoch darauf, sich in naher Zukunft mit der Kombination der Luft/Wasser-Wärmepumpe und der Photovoltaik-Anlage sowie eines Batteriespeichers nahezu autark versorgen zu können.

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