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News vom 19.12.2017

SHK Branche im Wandel: Auswirkungen der Digitalisierung

Vor dem Hintergrund des diesjährigen Messeschwerpunkts DIGITAL VERNETZT geben fünf Aussteller der IFH/Intherm 2018 (10.-13.04.) Einblicke in ihren digitalisierten Geschäftsalltag. Zudem stellen sie Produkte und Systemlösungen vor, die jeder Fachbesucher in Nürnberg live vor Ort in Augenschein nehmen kann.

Bild: GHM
Bild: GHM
Die Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche bleibt von der Digitalisierung nicht unberührt. Smart Home ist bereits seit einigen Jahren ein Trendbegriff, und Heizungen und Bäder werden automatisiert, um Endkunden den höchstmöglichen Komfort zu bieten. „Fachbetriebe sind gefragt, die mit den neuesten Technologien und deren Installation vertraut sind. Diese Herausforderung nimmt das SHK-Handwerk an. Mit dem neuen Themenschwerpunkt DIGITAL VERNETZT bietet die IFH/Intherm in Deutschland den besten Überblick 2018. Hier erwartet den Besucher nicht nur ein Forum in Halle 3A, sondern auch viele Digitalprodukte von unseren Ausstellern,“ sagt Joachim Butz, Fachbeiratsvorsitzender der IFH/Intherm. Eine Informationsbroschüre mit sämtlichen Hersteller von digitalen Produkten wird vor Ort für alle Besucher ausliegen. Bereits im Vorfeld der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien beziehen Viessmann, Villeroy & Boch, Wolf, Dornbracht und Trox Stellung und verraten welche Produkte, das Fachpublikum auf der Messe sehen wird.

Digitalisierung verändert Erwartungshaltung von Kunden
„Die Digitalisierung bietet große Chancen für neue Produktentwicklungen, Technologien und Geschäftsideen“, sagt Jörg Schmidt, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei VIESSMANN (Halle 4A, Stand 4A.107). „Smart Climate“ ist hier das Stichwort, das für Viessmann zum Kerngeschäft gehört. Es geht darum sicherzustellen, dass die Bedürfnisse des Endverwenders möglichst effizient, kostengünstig und komfortabel befriedigt werden können. Dies ermöglicht zum Beispiel die App „ViCare“. „Sie steuert anhand der persönlichen Einstellungen die Heizung. Anlagenbetreiber sagen der App nur noch, wann Sie aufstehen, und die App startet die Heizung entsprechend zeitig“, erklärt Schmidt.

Gewinn bringend sei die Digitalisierung vor allem in Bezug auf die Kommunikation nach innen und außen. „Die Digitalisierung hat die Erwartungshaltung von Kunden verändert. Alles ist extrem beschleunigt. Erwartet wird, Informationen, Produkte oder Dienstleistungen schnell verfügbar zu haben. Diesen Bedürfnissen kommen wir entgegen. Zudem müssen wir Möglichkeiten schaffen, durch einen starken Internetauftritt schnelle Verbindungen zwischen Endverwender und Handwerker herzustellen.“

VIESSMANN gehört zu den international führenden Herstellern von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. 1917 gegründet, verfolgt das Unternehmen seit vielen Jahrzehnten den Grundsatz, Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung in Einklang zu bringen. Dafür liefert Viessmann emissionsarme und energieeffiziente Heizsysteme für Öl und Gas sowie Solarsysteme, Holzfeuerungsanlagen und Wärmepumpen sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie das Brennstoffzellen-Heizgerät.

Digitale Tools liefern Entscheidungshilfen

Auch VILLEROY & BOCH (Halle 7, Stand 7.322) holen ihre Kunden dort ab, wo sie sich inzwischen am häufigsten informieren: Im Internet. Wurde früher viel Zeit in Beratungsgespräche für die Badgestaltung investiert, lässt sich diese heute mithilfe eines Online-Badplaners unkompliziert und bequem von zu Hause aus vorbereiten. In fünf Schritten können Kunden hier ein virtuelles Bad im Baukastenprinzip erstellen, noch dazu in dreidimensionaler Ansicht. Damit können Handwerker den Kunden in Beratungsgesprächen noch zielgerichteter beraten. „Badezimmer haben sehr lange Planungszeiten. Der Kunde benötigt Zeit, sich zu entscheiden, vor allem, weil das Bad eine Investition für Jahre ist“, sagt Katrin May, Head of PR von Villeroy & Boch. „Der Kunde braucht also Entscheidungshilfen. Dafür bietet sich die Digitalisierung mit Tools wie dem Badplaner 2.0 an.“

Entwicklungen wie der 3D-Druck erleichterten außerdem die internen Arbeitsprozesse, so May. „Vor Jahren haben wir noch viel Zeit mit dem Prototypenbau verbracht. Heute lassen sich Prototypen ganz einfach mit 3D-Druckern erstellen. Sie können dadurch viel schneller am Modell arbeiten und haben einen geringeren Materialaufwand.“

VILLEROY & BOCH gilt als Premium-Marke für Lifestyle und Wohnen, und das seit 1748. Für den Privat- und Objektbereich bietet das Unternehmen innovative Produkt- und Einrichtungskonzepte für Bad und Tischkultur.

Das Internet bietet Fachhandwerkern neue Vertriebsmöglichkeiten
Dem Wandel durch Digitalisierung begegnet WOLF (Halle 3A, Stand 3A.202) mit professionellen Smart-Home-fähigen Produkten sowie Tools und Services zur Unterstützung der Fachpartner. WOLF ist es dabei wichtig, den Fachhandwerkern die Vorteile der neuen Technologien zu vermitteln, wie Dr. Christoph Batzilla (Bereichsleiter Strategie, Digitalisierung & Marketing WOLF GmbH) berichtet. „Eine smarte, professionelle Haustechnik und deren Installation bedarf eines ausgebildeten Handwerkers. Es braucht qualifizierte Fachbetriebe, die dafür sorgen, dass alles richtig eingerichtet wird und im Alltag problemlos funktioniert.“ Aus diesem Grund ermöglicht WOLF gemeinsam mit der wibutler Allianz eine flexible und herstellerunabhängige Smart-Home-Einbindung von unterschiedlichsten Produkten. „Dem Fachhandwerker geben wir für die Automatisierung der Haustechnik eine solide und einfach zu installierende Lösung an die Hand, die er als zusätzliches Verkaufsargument beim Privatkunden nutzen kann“, sagt Dr. Batzilla.

Auf der IFH/Intherm präsentiert WOLF neben seinen Smart-Home-Lösungen auch seine digitalen Tools und Services. Interessierte Messebesucher können sich vor Ort über Vorteile und Möglichkeiten der aktuellen Entwicklungen informieren.

Die WOLF GmbH zählt zu den führenden Systemanbietern von Heizungs- und Klimasystemen und gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft, der börsennotierten Centrotec Sustainable AG, zu den führenden Komplettanbietern für Energiesparlösungen im Bereich der Gebäudetechnik.

Virtual Reality ist ein großes Zukunftsthema
Intelligente Technologien für Bad, Spa und Küche bestimmen auch bei DORNBRACHT (Halle 7, Stand 7.221) ein großes Produktsegment. Digital gesteuerte Armaturen im Bad und Fußsensoren in der Küche, die eine Wasserausgabe ganz ohne Handgriff ermöglichen, sind nur einige Beispiele dessen, was Dornbracht bietet. Auf die Herausforderungen der Digitalisierung angesprochen, antwortet Sales Director (D/AT) Dieter Kraus: „Was den B2B-Bereich betrifft, wollen wir in Zusammenarbeit mit Architekten natürlich für eine schnelle, effiziente Umsetzung sorgen. Hierfür wird die Digitalisierung einen sehr wichtigen Baustein liefern.“ Beeinflusst sei insbesondere der gesamte Prozess der Customer Journey. „Der Kunde setzt sehr früh auf digitale Medien und kommt mit bereits geformten Ideen zum Handwerker oder in die Ausstellung.“ Inspiriert von verschiedensten Medien und Bildern suche er nach individualisierten Lösungen für Bad und Küche.

Das Überangebot an Medien beeinflusse die Kaufentscheidung der Kunden. „Virtual Reality ist hier ein großes Thema, das uns in Zukunft beschäftigen wird“, sagt Kraus. Wenn die Customer Journey digital bedingt ist, müsse auch die Beratung digital fortgesetzt werden. Durch die Technologie der virtuellen Realität könne man den Kunden Lösungen und Produkte erfahren lassen, die auf konventionelle Weise nicht möglich wären, so Kraus. Auf der IFH/Intherm präsentiert Dornbracht die neu zusammengestellte Service-Plattform, „Dornbracht Professional“, für den B2B-Bereich. Ziel ist es, den Fachbetrieben dazu zu verhelfen, effizienter an Informationen zu gelangen, Lösungen zu individualisieren und zu konfigurieren.

DORNBRACHT mit Hauptsitz in Iserlohn wird inzwischen in dritter Generation geführt und prägt als Familienunternehmen mit vielfach ausgezeichneten Produkten und Lösungen die Architektur sowie Bad- und Küchenbranche.

Produktion, Produkt- und Systemwelt intelligent vernetzen
Bereits vor Jahren hat TROX (Halle 5, Stand 5.100) ein Product Lifecycle Management (PLM) eingeführt, das die Neuentwicklung und Optimierung von Produkten während des gesamten Lebenszyklus ganzheitlich unternehmensweit steuert. Das mache die internen Prozesse transparenter und sicherer, so Udo Jung, Geschäftsführer der Trox GmbH. „Die Softwareentwicklung für unsere Produkte gewinnt zunehmend an Bedeutung. Den Systemgedanken verfolgen wir in der Forschung und Entwicklung also konsequent. Unsere Komponenten werden zukünftig logisch miteinander verknüpft bis hin zur Gebäudeleittechnik“, sagt Jung. Die spannende Herausforderung der Digitalisierung liege in der intelligenten Vernetzung aller Geschäftsprozesse, der Produktion und der Produkt- und Systemswelt, so Jung. Anlagenbauern und Installateuren bietet Trox individuelle Systemlösungen an. Hierzu gehören X-TAIRMINAL, ein übergeordnetes Überwachungs- und Steuerungssystem für die gesamte Klima- und Lüftungsanlage, das Brandschutz- und Entrauchungssystem TROXNETCOM, die bedarfsgerechte Raumluftregelung X-AIRCONTROL und die MSR-Technik der Lüftungszentrale X-CUBEcontrol. Diese Systeme werden unter anderem auf der IFH/Intherm präsentiert. Außerdem sei das Thema BIM (Building Information Modeling) zurzeit in aller Munde und wird auf allen Ebenen diskutiert, wie Jung erklärt. „Vielfältige Softwarelandschaften und ausstehende internationale Standards stellen Planer, Anlagenbauer und Hersteller derzeit noch vor große Herausforderungen. Mit unseren Auslegungs- und Konfigurationstools stellen wir bereits heute für unsere Komponenten und Systeme umfangreiche Produktdaten zur Verfügung.“

TROX ist Entwickler und Hersteller von Komponenten, Geräten und Systemen zur Belüftung und Klimatisierung von Räumen. Intensive Forschungen prägen das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1951.
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