Bild: blickpixel/pixabay Wenn er natürlich nicht bereits Profi ist und das meiste Werkzeug, das er bei der Arbeit benötigt, schon hat. In diesem Fall könnte man zwar mit einem leeren, hochwertigen Werkzeugkoffer liebäugeln, den er selbst bestücken kann, doch hier sehen wir uns fertige Sets an, die jeder Laie gut gebrauchen kann. Diese sind meist mit Standardwerkzeug ausgestattet, mit dem man sowohl im Haus, als auch bei Arbeiten in der Garage oder im Garten gut zurechtkommt.
Natürlich ist ein Komplett-Angebot auch wesentlich günstiger als ein selbst zusammengestellter Koffer, was aber oft mit einer verminderten Qualität zusammenhängt. Doch auch bei den Sets gibt es bedeutende Preis- und Qualitätsschwankungen. Hier sollte man sich also zunächst überlegen, wieviel Werkzeug man benötigt und wieviel man dafür ausgeben will. Hat man sich entschlossen, zum Beispiel, 70 Euro auszugeben und weiß, dass man eigentlich nur ein Set von 200 Stück braucht, sollte man auch wirklich das 200-Stück-Set kaufen, auch wenn es für den gleichen Preis einen prall gefüllten Koffer mit 900 Stück gibt, da das kleinere Set logischerweise hochwertiger sein wird.
Hat man sich mit der Anzahl des Werkzeugs festgelegt, hat man noch die Qual der Wahl zwischen klassischen Koffern oder Trolleys, die immer mehr im Kommen sind. Diese können um einiges mehr fassen, als Koffer und haben meist viele herausziehbare Fächer, so dass es nicht unübersichtlich wird. Zudem ist es ein großer Vorteil, dass man diese dank Teleskopgriff wie einen Reisekoffer hinter sich herziehen kann und nicht zu tragen braucht. Ein bedeutender Unterschied, wenn man bedenkt, dass so ein Trolley schnell 15-20 kg wiegt und oft verlagert werden muss. Hier werden also Rücken und Nacken geschont.
Weiterhin gibt es gravierende Unterschiede beim Material. Auf dem Markt finden sich hochwertige Varianten aus Holz und Metall, die aber ziemlich schwer sind. Leichter sind Varianten aus Kunststoff oder Aluminium. Dabei sind die Koffer aus Plastik meist billiger, sollten aber dennoch gemieden werden. Bei regem Gebrauch verschleißen solche Koffer recht schnell. Will man auf Nummer sicher gehen, greift man zu einer Aluminium-Variante oder zumindest zu einem mit Aluminium verstärkten Werkzeugkoffer.
Außerdem sollte man darauf achten, dass der Koffer keine scharfen Ecken hat, da diese zum einen Böden zerkratzen können und zum anderen eine unnötige Verletzungsgefahr darstellen. Spricht man von Verletzungsgefahr, denkt man natürlich auch an Kinder, die auf keinen Fall an so einen Koffer und vor allem seinen Inhalt kommen dürfen. Hierfür sind die meisten Produkte mit Schlössern ausgestattet, von denen man auch unbedingt Gebrauch machen sollte, wenn Kinder im Haushalt leben.