News vom 16.01.2018

Uponor Flächenheizung erhält renommiertes Umweltzeichen für Schutz von Umwelt und Gesundheit

Blauer Engel für Klett Silent

Für ihre hohe ökologische Verträglichkeit wurde die Flächenheizung Klett Silent mit integrierter Mineralfaserdämmschicht jetzt mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Damit erhielt das Flächenheizungssystem von Uponor als erste Flächentemperierungslösung auf dem Markt das Gütezeichen für emissionsarme Wärmedämmstoffe für die Anwendung in Gebäuden. Die vom Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und der RAL gGmbH vergebene Auszeichnung erhalten ausschließlich Baustoffe, die in Sachen Ökologie und Verbrauchergesundheit zu den Besten ihrer Produktgruppe zählen.

Die Flächenheizung Uponor Klett Silent mit Mineralfaserdämmung setzt nachweislich hohe Standards in Sachen Nachhaltigkeit.<br />Bild: Uponor<br />
Die Flächenheizung Uponor Klett Silent mit Mineralfaserdämmung setzt nachweislich hohe Standards in Sachen Nachhaltigkeit.
Bild: Uponor

„Wir sehen einen klaren Trend zur ökologischen Bauweise und damit verbunden eine immer stärkere Nachfrage unserer Kunden nach entsprechenden Produkten“, erklärt Heinz Werner Schmidt, Vice President Sales & Marketing für die D-A-CH Region bei Uponor. „Gleichzeitig ist das Engagement für mehr Nachhaltigkeit und bessere Lebensbedingungen durch innovative Lösungen fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Mit dem beim Endkunden sehr bekannten Umweltzeichen können unsere Kunden nun schnell und einfach nachweisen, dass der für die Flächenheizung eingesetzte Wärmedämmstoff schadstoffarm hergestellt wurde und gesundheitlich unbedenklich ist.“

Im Rahmen des Vergabeprozesses wurde das Dämmsystem in Kombination mit dem Randdämmstreifen sowie den zugehörigen PE-Xa Kunststoffrohren von einem unabhängigen Prüfinstitut im Hinblick auf die Freisetzung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Aldehyden untersucht. Dabei erfüllte die Systemlösung alle Anforderungen hinsichtlich der Innenraumluftqualität und erhielt auf dieser Basis als emissionsarmes Produkt das Umweltzeichen. Auch im Hinblick auf den Fertigungsprozess sowie Nachhaltigkeitsaspekte setzt Klett Silent hohe ökologische Standards. So weist die 30 mm starke Mineralfaserschicht sehr schnell eine positive CO2-Bilanz auf, weil der geringere Energieverbrauch durch die Dämmung den Kohlenstoffausstoß bei der Produktion bereits nach weniger als einem Jahr kompensiert. Zudem lassen sich die Mineralfasern und Klettfolie nach Ablauf der Lebensdauer einfach voneinander trennen und wiederverwerten, was ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Vergaberichtlinien des Blauen Engels ist.

Erhöhter Trittschallschutz gemäß DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“

Neben der hohen Umweltverträglichkeit erfüllt Klett Silent die Wärmeschutzanforderungen zwischen beheizten Decken in Mehrfamilienhäusern und erreicht bei einer Zementestrichüberdeckung von 48 mm eine Trittschallminderung von 31 dB. Zusammen mit dem Wärmepumpenestrich FE Eco von Knauf wurde bei einer verminderten Rohrüberdeckung von nur 30 mm sogar eine bewertete Trittschallverbesserung von 29 dB nachgewiesen. Damit entspricht die Lösung den Trittschallschutzvorgaben für den gehobenen Baustandard im Mehrfamilienhaus gemäß den Anforderungen der 2016 neu herausgegebenen DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ bzw. übertrifft diese sogar um 2 dB. Die Mineralfaserdämmschicht, deren Schmelzpunkt bei über 1.000 °C liegt, ist überdies nicht brennbar und bietet so auch im Brandverhalten eine hohe Sicherheit.

Aufgrund der kompakten Abmessungen und des geringen Gewichts eignen sich die Platten für die einfache Ein-Mann-Verlegung direkt auf der Betondecke oder auf vorhandenen Ausgleichschichten. So entsteht eine estrichdichte Fläche mit einer zulässigen Verkehrslast von 5 kN/m², auf die dann die spiralförmig mit einem Klettband umwickelten Rohre der Flächenheizung mit dem Fuß aufgedrückt werden. Damit kann der Fachhandwerker die Mineralfaserdämmschicht und die Fußbodenheizung vollständig in Eigenregie ausführen, wodurch der Gesamtaufwand gegenüber der bisher üblichen, getrennten Verlegung deutlich geringer ausfällt.

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kathrin schrieb: @wellerfan Der Aufheizbetrieb WW von 44,7° auf 56° dauerte ca. 75 Minuten. Viel zu lang. Bei deiner Wasserhärte und Aufheizung...
Wolf S schrieb: Heizgewohnheiten können schon sehr unterschiedlich sein; so könnte z.B. der Alleinstehende auch während seiner Abwesendheit...
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