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News vom 08.03.2018

Weltweit schmalster Brandschutzschalter mit integriertem Leitungsschutz

Siemens präsentiert auf der Light+Building 2018 den weltweit ersten Brandschutzschalter (AFDD) mit integriertem Leitungsschutz in einer Teilungseinheit (TE). Das intelligente Gerät erkennt jetzt zugleich Fehlerlichtbögen in den elektrischen Leitungen und schützt bei Überlast und Kurzschluss. Bei kritischen Werten unterbricht der Schalter den Stromkreis und vermeidet somit präventiv Brände.

Bild: Siemens
Bild: Siemens

Aufgrund seiner schmalen Bauform lässt sich der Brandschutzschalter vom Typ 5SV6 besonders platzsparend einbauen: Bei neuen Elektroinstallationen spart dies 50 Prozent Platz, verglichen mit der Installation von zwei separaten Geräten. In Bestandsgebäuden kann der Brandschutzschalter sehr einfach und ohne zusätzlichen Platzbedarf nachgerüstet werden. Gemäß DIN VDE 0100-420 ist der Einsatz von Brandschutzschaltern mittlerweile in vielen Anwendungsbereichen Pflicht. Die Übergangsfrist der Norm endete am 18. Dezember 2017.

Mit dem Brandschutzschalter 5SV6 bringt Siemens als erster Hersteller bereits die dritte Produktgeneration für den präventiven Brandschutz auf den IEC-Markt. Anders als Leitungsschutz- und FI-Schutzschalter erkennt das Gerät nicht nur parallele, sondern auch serielle Fehlerlichtbögen. Serielle Fehlerlichtbögen sind einer der häufigsten elektrisch bedingten Brandursachen. Sie können unter anderem bei beschädigten Kabelisolierungen, gequetschten Leitungen, abgeknickten Steckern oder losen Kontaktstellen in der Elektroinstallation entstehen. Die Folge ist eine starke Erhitzung, die schließlich zum Kabelbrand und in Folge dessen Brand des Gebäudes führen kann. Brandschutzschalter erhöhen damit die Sicherheit von Personen und Vermögenswerten deutlich.

Die Brandschutzschalter sind Teil des durchgängigen Sentron-Portfolios von Siemens. Die Produktreihe umfasst den Brandschutzschalter 5SM6 in zwei Baubreiten zum Anbau an Leitungsschutzschalter oder FI/LS-Schalter sowie die neue Kombivariante 5SV6.

Technische Basis der Brandschutzschalter ist die von Siemens patentierte Erkennungstechnologie SIARC: Die Geräte messen permanent das Hochfrequenz(HF)-Rauschen von Spannung und Strom in deren Intensität, Dauer und den dazwischen liegenden Lücken. Ein integrierter Mikrocontroller wertet diese Signale aus und veranlasst bei Auffälligkeiten innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde das Abschalten des angeschlossenen Stromkreises. Harmlose Störquellen, wie sie zum Beispiel beim Betrieb von Bohrmaschinen oder Staubsaugern vorkommen können, können die Brandschutzschalter von gefährlichen Lichtbögen unterscheiden.

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gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
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