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News vom 14.08.2002

Das intelligente Haus kommt zur e/home nach Berlin


Messe und Kongress rund um Informationstechnik und Elektronik im Wohnungsbau vom 29.08. bis 31.08.2002.

Der vernetzte und ferngesteuerte Haushalt, das "Smart Haus", gehört zu den großen Innovationsthemen in diesem Jahrzehnt und gilt darüber hinaus als riesiger Wachstumsmarkt. Nach einer Prognose des Marktforschungsinstituts "Datamonitor" sollen bis zum Jahr 2005 über 20 Millionen europäische Haushalte mit "intelligenter" Technik ausgestattet werden. Mit der Vernetzung von Heizung, Alarmanlage, Fernseher, Kühlschrank, Anwesenheitssensoren, Leuchten und Rolladen können neue Funktionen und Einsparungen aller Art erschlossen werden. Das im April 2001 in Duisburg eröffnete Innovationszentrum Intelligentes Haus, kurz "inHaus" genannt, zählt in technischer Hinsicht zu den am besten ausgestatteten Gebäuden in Deutschland.

In Zusammenarbeit mit der Messe Berlin wird das Duisburger Gemeinschaftsprojekt auf der vom 29. - 31. August stattfindenden e/home - Messe und Kongress für das Intelligente Heim - Produkte und Anwendungen des "Pilothauses" zeigen. Das international renommierte Projekt, das in Duisburg mit einem Konsortium von 17 namhaften Unternehmen an der Haustechnik der nächsten Generation arbeitet, wird in Berlin demonstrieren, dass das intelligente Haus keine Utopie mehr und vieles bereits heute technisch machbar ist.

Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme sollen spezielle Anwendungspakete mit intelligenten Haussystemen schon ab dem nächsten Jahr vermarktet werden. Nach einer Einschätzung von Projektleiter Klaus Scherer kommen im deutschsprachigen Raum rund 50 Millionen Objekte für intelligente Haussysteme in Frage. "In etwa zehn Jahren", so schätzt er, "wird das intelligente Haus für jedermann eine Selbstverständlichkeit sein".

Auf der zweiten e/home werden sowohl auf der Messe als auch im Kongressteil alle Aspekte der Vernetzungstechnik im privaten Wohnbereich branchenübergreifend präsentiert und diskutiert.

Kongressprogramm der e/home bietet umfassende Informationen zum Intelligenten Heim

Das Kongressprogramm zur e/home vermittelt in mehr als 60 Vorträgen einen umfassenden Überblick über das Intelligente Heim sowie detaillierte Einblicke in Technik, Produkte und Anwendungen. Am 29. und 30. August informieren auf dem Berliner Messegelände namhafte Referenten aus Forschung und Praxis die Teilnehmer über alle wichtigen Aspekte. Neben der Bundesministerin Edelgard Bulmahn als Schirmherrin konnten u.a. Mike Touthongi, Vice President Microsoft eHome Division, sowie leitende Vertreter der wichtigsten Standardisierungsgremien, aus Forschungseinrichtungen, Marktforschungsunternehmen und der Wohnungswirtschaft als Referenten gewonnen werden. Aus der Industrie stellen z.B. namhafte Firmen wie BSH, Honeywell, IBM, Loewe, Merloni, Miele, Nokia, Siemens, Telefonica und Winkhaus ihre Produkte und Dienstleistungen vor.
Der Kongress richtet sich vor allem an Forscher und Entwickler, Hersteller, Handel und Handwerk, Inhalte- und Diensteanbieter, Architekten und Planer, die Wohnungswirtschaft und Investoren.

Die Veranstaltung beginnt am 29. August in der Messehalle 7 mit dem Plenum, das einen umfassenden Überblick über den heutigen Stand der Entwicklung des intelligenten Heims gibt. Mike Touthongi, Microsoft eHome Devision, formuliert in der Einleitung die Anforderungen an ein "Intelligentes Heim", das vor allem durch leichte Bedienbarkeit gekennzeichnet sein sollte.

Im Anschluss werden die Strukturen des Intelligenten Heims erläutert. Im Wesent-lichen geht es darum, das interne Netz des Hauses mit externen Netzen wie Internet, Telekommunikation zu verknüpfen und diese beiden Komponenten durch geeignete Software kommunikationsfähig zu machen. Die Anwendungen im Intelligenten Heim lassen sich unter den beiden Aspekten Home Automation und Home Entertainment beschreiben. Von besonderer Wichtigkeit ist die Tatsache, dass die Funktionen von außen gesteuert werden können.

Und das alles ist keine Zukunftsmusik - wie das Engagement von Bauträgern und Wohnungsbaugesellschaften in diesem Geschäftsfeld zeigt.

Die anschließenden Vorträge, die parallel angeboten werden, vertiefen die Einzelaspekte. Die Vortragsreihe 1 gibt einen Überblick über Technik und Standards. Die Entwicklung der letzten zwei Jahre zeigt, dass die Standards heute durch entsprechende Software kompatibel und dadurch zukunftssicher geworden sind. Der Vortragsteil "Markt" gibt eine Einschätzung der Zukunftsaussichten des intelligenten Heims. Der Schwerpunkt liegt bei der Definition der tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten.

In die Vortragsreihe 3 wurde das Symposium Innovative Consumer Electronics in den e/home-Kongress integriert. Hier informiert der Fachverband Consumer Electronics im ZVEI die Fachöffentlichkeit in den Jahren zwischen den Funkaus-stellungen über neue Entwicklungen und Produkte aus dem Bereich des Home Entertainment. Die ab Herbst erfolgende Umstellung auf die digitale DVB-T-Sendetechnik führt im Intelligenten Heim zu einem vergrößerten und verbesserten Medienangebot.

Die Kongressteile 4 und 5 zeigen am 30. August konkrete, im Markt schon jetzt oder in Kürze verfügbare Produkte, Anwendungen, Inhalte und Dienste. Gerade die Inhalte und Dienste haben für die breite Einführung des Intelligenten Heims eine besondere Bedeutung, weil sich hier der Zusatznutzen ablesen lässt, den Verbraucher, aber auch Dienstleister, durch die Vernetzung haben.

Die Kongressreihe 6 beleuchtet Sicherheits- und Umweltschutzaspekte. Die Sicherheit des Intelligenten Heims, die Verlässlichkeit der Systeme, aber auch die Bedenken der Anwender vor einer möglichen Beeinträchtigung der Gesundheit durch Elektrosmog sind Themen, die diskutiert werden müssen, damit der Verbraucher eine verlässliche Auskunft bekommt, bevor er in die neuen Techniken investiert. Praktische Aspekte der Vermarktung und des Vertriebs prägen Teil 7. Mit welcher Infrastruktur z.B. können die Firmen in den Markt gehen? Wer installiert die Systeme beim Verbraucher? Welche Anforderungen müssen an die Vermarktung gestellt werden? Im Teil 8 schließlich berichten erfahrene "Macher" von ihren Projekten sowie Bewohner von ihren Erlebnissen im Intelligenten Heim.

Parallel zum Kongress findet das Praxisforum mit dem Ziel statt, Praktiker aus Handel und Handwerk der beteiligten Branchen die Trends bei Technik und Produkten vorzustellen und ihnen Hilfestellung beim Einstieg oder Ausbau des Geschäftsbereichs zu geben.

Anmeldeformulare sowie das ausführliche Kongressprogramm finden sich unter www.ehome-berlin.de

Informationen zum Smart-House-Projekt sind unterwww.shk-smarthouse.de zusammengestellt.

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