

Für preiswerte Brennwertnutzung in niederen Leistungsbereichen ergänzt Bomat die Minitherm-Linie mit dem 522 BG.
Ein weiterer Abgaswärmetauscher ist zur Minitherm-Linie der Überlinger Bomat-Heiztechnik GmbH hinzugekommen. Insgesamt bietet der Brennwert-Pionier vom Bodensee damit vier Varianten für Öl- oder Gas-Brennwert-Heizungsanlagen in Leistungsbereichen bis 36 kW an: Den Minitherm 512 BV, 512 BG für Leistungsbereiche bis 22 kW sowie den 522 BV und jetzt neu den 522 BG für Einsätze bis 36 kW.
Die Minitherm Abgaswärmetauscher sind besonders preiswert und können vor allem auch sehr einfach installiert werden. Die Technologie erlaubt Eingangstemperaturen von bis zu 200°C. Auf eine aufwendige Steuerung konnte verzichtet werden. Daher sind die Minitherm auch zur Sanierung älterer Heizkessel geeignet. Willkommene Nebeneffekte: Die Minitherm Abgaswärmetauscher reduzieren durch Auswaschung die Emissionen der Rußpartikel und wirken als Schalldämpfer, der die abgasseitigen Schallemissionen um bis zu 10 dB(A) deutlich nach unten verbessert. Weiterhin werden bis zu 80 % der Verbrennungssäure abgefangen und neutralisiert.
Wie bei allen Bomat-Abgaswärmetauschern wird auch der neue Bomat Minitherm 522 BG zwischen Kessel und Abgasleitung "nachgeschaltet". Durch einen separaten Kreislauf kann der Heizkessel von der Brennwertnutzung abgekoppelt und damit auf einer höheren Temperatur betrieben werden, was die Lebens- und Nutzungsdauer des Kessels erheblich verlängert.
Für Kessel mit einem Unterbauspeicher ist dabei die Minitherm-Variante BG (ohne Metallgehäuse), für "konventionelle" Heizkessel die Variante BV (mit Metallgehäuse) vorgesehen. Die Leistung der Minitherm beträgt last- und systemabhängig etwa 10 % der Brennerleistung bei Öl- und ca. 15 % bei Gasbetrieb. Die verbleibenden Verluste liegen bei optimal ausgelegten Heizungsanlagen lediglich noch bei etwa 2-4 % des theoretisch nutzbaren Brennwertes des Primärenergieträgers.
Da die Abgastemperatur nur noch 40-70° C beträgt, kann eine preiswerte Abgasleitung aus PPs z.B. an der Außenfassade verwendet werden. Ein teurer Kamin entfällt.
Auch die ökologischen Vorteile der Bomat Minitherm-Reihe schlagen zu Buche: Die keramischen Wärmetauscherflächen verhindern im Gegensatz zu metallischen nicht nur den sonst üblichen Metallionen-Abtrag - der wiederum unser Grundwasser belastet - sondern sie sind auch korrosiv unbedenklich und verfügen über eine entsprechend längere Lebensdauer.
Ein Rechenbeispiel: Unter der Annahme von 2000 Betriebsstunden pro Jahr bei 20 kW Leistung werden durch die Kondensation, die bei der Brennwerttechnik anfällt, ca. 3000 Liter Verbrennungssäure mit einem pH-Wert von 2-3 vor der Abgasleitung abgefangen und mit Kalziumkarbonat zu unbedenklichem Gips neutralisiert. Das Kondensat hat danach fast Trinkwasserqualität.
Zudem werden ca. 1.000 kg CO2-Emissionen vermieden, anstatt über den Kamin an die Umwelt abgegeben. Um die gleiche Menge CO2 zu binden, würden 2.000 m² Waldfläche benötigt. Der Jahresenergiegewinn des nachgeschalteten Wärmetauschers entspricht dem Energieertrag von einer 9 m² großen Solarkollektorfläche oder 10 bis 15 % des Primärenergiebedarfs (last- und systemabhängig).