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News vom 27.08.2002

Hilfe für Ölheizungsbetreiber in den Hochwassergebieten


IWO bezuschusst Instandsetzung.

Das ganze Ausmaß der verheerenden Hochwasserschäden wird in diesen Tagen immer deutlicher. Für die betroffenen Menschen geht es jetzt vor allem darum, ihre Häuser und Wohnungen wieder bewohnbar zu machen. Wichtige Voraussetzung hierfür ist neben einer funktionierenden Strom- und Wasserversorgung auch die Inbetriebnahme der Heizungsanlagen der Gebäude für die dringend benötigte Warmwasserbereitung und die Beheizung (Trocknung) feuchter Räume. Nahezu alle Heizungen, die teilweise oder komplett überflutet worden sind, müssen daher möglichst schnell gereinigt und instand gesetzt werden.

Soforthilfe-Programm "Ölheizung"

Zur Unterstützung der betroffenen Ölheizungsbetreiber in den neuen Bundesländern hat das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) ein Soforthilfe-Programm aufgelegt: IWO bezuschusst die Kosten für die Instandsetzung einer Ölheizungsanlage mit jeweils 200 Euro. Der Fördermitteltopf ist begrenzt; es gilt das Windhund-Prinzip. Entsprechende Wertgutscheine erhalten die betroffenen Ölheizungskunden vom örtlichen Mineralölhandel (IWO-Hotline: 040 / 235 113 41).

In Zusammenarbeit mit dem Heizungshandwerk und dem Mineralölhandel hat IWO überdies einige wichtige Hinweise und Tipps für betroffene Haushalte mit Ölheizungen zusammengestellt:
  • Wasser aus Kellern und Gebäuden kann ohne weitere Maßnahmen ins Freie, vorzugsweise in einen Kanaleinlauf gepumpt werden, sofern auf der Wasseroberfläche kein Öl bzw. keine Ölschlieren erkennbar sind und der Grundwasserspiegel sowie die Gebäudestatik dies zulassen.
  • Ist auf der Wasseroberfläche Öl erkennbar, sollte das Wasser von der Feuerwehr oder einem entsprechenden Fachbetrieb über einen Ölabscheider abgepumpt werden.
  • In überflutete Räume sollten in keinem Fall Ölbindemittel eingestreut werden, da sie das Abpumpen erschweren und zu Schäden an Pumpen führen können.
  • Stand die Heizung komplett unter Wasser, müssen der Kessel und insbesondere die
    elektrischen Bauteile des Brenners sowie die Kesselregelung von einem Heizungsfachbetrieb überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.
  • Heizöltank und Ölleitungen sollten auf Beschädigungen untersucht werden, um festzustellen, ob Wasser in die Leitungen und den Heizöltank eingedrungen ist. Zum Nachweis kann eine Heizölprobe vom Tankboden gezogen werden oder Wassernachweispaste verwendet werden. Auch wenn keine offensichtlichen Schäden erkennbar sind, sollte die Anlage sicherheitshalber von einem Heizungsfachmann oder einem Tankbau- bzw. Tankschutzexperten überprüft werden.
  • Ist die Ölversorgung des Heizkessels aus der Tankanlage vorübergehend nicht möglich, stellt Ihnen Ihr Mineralölhändler Kanister oder ein Ölfass für die Notversorgung zur Verfügung.
  • Ölverunreinigungen im Gebäude können beispielsweise durch den Einsatz von Emulgatoren oder speziellen Reinigungsmitteln beseitigt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Mineralölhändler um Rat. Er kann Ihnen bei Bedarf auch spezialisierte Betriebe zur Ölschadensbeseitigung nennen.
  • Ölverunreinigungen können zu Geruchsbelästigungen führen. Diese sind ungiftig und stellen somit keine gesundheitliche Gefährdung dar. In jedem Fall ist es ratsam, für eine gute Durchlüftung der Räume zu sorgen. Damit fördern Sie zugleich die Trocknung der Räume.
  • Dokumentieren Sie den Schadensfall für mögliche Versicherungsansprüche durch Fotos.
  • Um zukünftig hochwasserbedingte Schäden an Heizöltankanlagen zu vermeiden, sollte im Rahmen der Sanierung ein hochwassersicheres Tanksystem installiert werden. Heute werden Tanksysteme angeboten, die den erhöhten Anforderungen in hochwassergefährdeten Gebieten genügen. Vorhandene zylindrische Stahltanks oder geschweißte Kellertanks können entsprechend nachgerüstet werden.
Wer hilft:

Heizungsfachbetrieb vor Ort oder die SHK Fachverbände:
  • Sachsen-Anhalt, Hotline: 0391/6269605
  • Mecklenburg-Vorpommern, Tel: 0385/636470
  • Schleswig-Holstein, Tel: 0431/981690
Mineralölhandel vor Ort oder die Verbände des Mineralölhandels:
  • Sachsen (SBMV), Tel: 0341/4791517
  • Sachsen-Anhalt und Brandenburg (MHV), Tel: 0345/5600680
  • Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein (gdbm Nord), Tel: 040/22717640
  • Tankschutzbetriebe und Sachverständige des Bundesverbandes Behälterschutz, Tel: 05141/927417
  • Mineralölhändler und Heizungsbauer in Ihrer Nähe finden Sie auch unter:
    www.oelheizung.info
    www.brennstoffhandel.de
    www.installateur.net
    www.uewg-shk.de (Fachbetriebe nach § 19 I WHG)
    www.dehoust.de
Finanzielle Hilfen:
  • IWO-Soforthilfe-Programm "Ölheizung", Tel: 040 / 235113-41
  • Staatliche Soforthilfe über die Gemeindeverwaltung vor Ort
  • Sonderprogramm "Hochwasser" der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Tel: 01801/335577,www.kfw.de
  • Deutsche Ausgleichsbank, Tel: 0180/1242400,www.dta.de

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CristianS schrieb: Hallo Michael, Ich habe noch keinen Pufferspeicher der den Kessel und somit die FBH enlasten kann, somit wird die Energie direkt zur Verfügung gestellt. Zum zweiten, ja deine Bemerkung über die...
freak223 schrieb: Der Sensor ist im Übrigen mittig im Tank positioniert. Ich habe nun die Warmwasser Soll-Temperatur auf 47C und 10K Hysterese gestellt. Der erste Testlauf sieht vielversprechend aus. Die WP läuft jetzt...
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