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News vom 25.06.2018

Digitalisierung im Bauwesen - Building Information Modeling (BIM) revolutioniert das Bauen der Zukunft

Schlagworte wie Industrie 4.0, Society 5.0 treiben die Wirtschaft weltweit um. Effizienz ist in allen Bereichen gefordert - so auch bei Planung und Bau. Hier sind völlig neue Wege gefragt - beispielsweise durch Building Information Modeling, kurz „BIM“ genannt. Die Veränderungen durch BIM im digitalen Planen und Bauen zeigt am 27. Juni in Karlsruhe die Tagung "Keep it BIMple - Digital planen, bauen und betreiben" der buildingSMART Regionalgruppe Oberrhein im Rahmen der CEB® EnergieEffizienz-Messe.

Bild: REECO
Bild: REECO
Bisher waren Wissensverluste und Doppel- oder gar Dreifacharbeit in Bauprojekten aufgrund eines sequentiellen Abarbeitens von Leistungsphasen toleriert bzw. nicht erkannt worden. Diese Zeiten sind vorbei: Mit Building Information Modeling lassen sich die unterschiedlichen Gewerke bestmöglich koordinieren, alle relevanten Daten eines Gebäudes werden digital modelliert, kombiniert und erfasst. In transparent-kooperativer Arbeitsweise wird nun Wissen geteilt und die beste Variante schrankenfrei mit allen Planungs- und Baubeteiligten gemeinsam erarbeitet. Das Ziel: die wirtschaftlich-effiziente Entwicklung, Planung, Realisierung und der Betrieb von zukunftssicheren Gebäuden. Damit werden lange gültige Standards wie die strikte Trennung von Planung und Bau radikal verändert. Die Effizienz des gesamten Wertschöpfungsprozesses rückt zunehmend in den Fokus. Für den Kunden bedeutet Bauen mit BIM, dass Projekte in Punkto Zeit, Qualität und Kosten deutlich verlässlicher und klarer umgesetzt werden können. Normen und Standards sind jedoch an vielen Stellen noch Mangelware - das erschwert BIM für das Gros der Baubeteiligten nach wie vor. Hier ist Handlungsbedarf.

"Wir brauchen hier sowohl ein Umdenken in der Planungs- und Baubranche als auch noch viel Aufklärungsarbeit!" so Klaus Teizer, Führung Technik + Innovation der Vollack Gruppe mit Sitz in Karlsruhe und Gründungsmitglied der buildingSMART Regionalgruppe Oberrhein. "Agilität und Mitdenken sind gefragt, um eine nachhaltige, auf Innovation und Wachstum ausgerichtete Strategie vor dem Hintergrund kurzer Innovationszyklen zu ermöglichen. Die Planungs- und Bauwirtschaft steht hier sicherlich noch am Beginn. Die Potentiale solcher zukunftsweisenden Geschäftsmodelle sind jedoch bereits klar erkennbar."

Ohne großen Mehraufwand könnte beispielsweise eine mit BIM 3D-geplante Stahlbetonwand mittels einer cloudbasierten Kollaborationsplattform vom Architekten und Tragwerksplaner direkt auf dem Schaltisch in einem Fertigteilwerk durch Industrieroboter in Losgröße 1 gefertigt, just-in-time auf die Baustelle geliefert und terminoptimiert montiert werden - ein Schritt in Richtung Zukunft!
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magnus5531 schrieb: Hallo Wildbarren, anbei die Antworten auf deine Frage: Gibt es eine Berechnung zum Betrieb des Ofens? -Nein, eine Berechnung...
Martin24 schrieb: Eigentlich wurde alles schon gesagt: - Wenn bei 1900m³ Gas/a die 10,9kW für 125m² nicht reichen, dann passt alles mögliche...
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