Nicht nur Selbstständige, Influencer und Blogger nehmen die Gelegenheit war, bequem von Zuhause aus zu arbeiten. Immer mehr Arbeitnehmer nutzen das Angebot ebenfalls. Um allerdings effizient im Home Office arbeiten zu können, muss man auch in den eigenen vier Wänden optimale Arbeitsbedingungen schaffen.
Bild: Shutterstock / Africa Studio Die Vorteile von Home Office
Zunächst einmal sparen sich Angestellte die lästige Fahrerei ins Büro. Stau am Morgen sowie zum Feierabend entfallen, wodurch man Sprit, Kosten und vor allem Zeit spart. Dresscodes sind ebenfalls vollkommen irrelevant, denn man kann sich ganz bequem im Jogginganzug an den Computer setzen. Aber Achtung: Wer trotzdem Video-Calls hat, sollte zumindest obenrum entsprechend angezogen sein. Abgesehen vom Zeit- und Kostenersparnis bietet Home Office den Vorteil, dass man nebenbei noch Dinge im Haushalt erledigen kann – sofern man sich dadurch nicht von der eigentlichen Arbeit ablenken lässt! Denn die Verlockungen der Heimarbeit sind groß. Wer nicht diszipliniert ist, kann sich nämlich schnell „verzetteln“.
Das eigene Büro richtig einrichten
Wer von Zuhause aus arbeitet, braucht auf jeden Fall ein eigenes Arbeitszimmer. Das hilft Angestellten dabei, Privat- und Berufsleben räumlich voneinander zu trennen. Außerdem bietet es ausreichend Platz für alle Unterlagen und Ordner, die für die Ausübung der Tätigkeit benötigt werden.
Für das Büro empfehlen sich ergonomische Sitzmöbel. Wichtig ist beispielsweise ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Viele Menschen leiden unter Rücken- und Nackenschmerzen durch eine falsche Sitzhaltung. Abhilfe schafft man mit einem Tisch, den man der eigenen Körpergröße anpassen kann. Wichtig ist ebenfalls eine große Fläche, auf der alle Arbeitsmaterialien ausreichend Platz finden, ohne dass man sich verrenken muss. Dadurch kann man spielend einfach seine Rechnungen schreiben, ohne lange nach den dazugehörigen Belegen suchen zu müssen.
Ein ergonomisch geformter Bürostuhl verhilft den Sitzenden ebenfalls zu einer besseren Position. Normalerweise lassen sich bei solchen Modellen die Höhe, die Arm- sowie die Rückenlehnen entsprechend der eigenen Bedürfnisse einstellen. Doch nicht nur das Mobiliar sollte angepasst werden, das gleiche gilt auch für das Zubehör. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und viel mit Tastatur sowie Maus arbeitet, sollte ebenfalls zu ergonomischen Modellen greifen. Dadurch fördert man die Durchblutung, schont die Muskulatur und verhindert den Druck auf die Gelenke.
Die technische Ausstattung
In der Regel benötigen sowohl Arbeitnehmer als auch Selbstständige diverse Software-Programme sowie technisches Zubehör, um ihre berufliche Tätigkeit ausüben zu können. Erreichbarkeit gewährleisten ein Telefonanschluss, ein Laptop bzw. ein PC und eine stabile Internetverbindung. Dabei sollte man nicht am falschen Ende sparen. Gerade wenn es um die Arbeit geht, kann man ruhig etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Viele Ausgaben können außerdem in der Steuererklärung geltend gemacht werden, dadurch sind die Kosten langfristig nicht so hoch.
Je nach Beruf ist neben der Hardware zudem die Software ein wichtiger Faktor fürs Home Office. Steuerberater benötigen beispielsweise ein Buchhaltungsprogramm, welches die Arbeit enorm erleichtert. Weitere Vorteile zu diesem Thema gibt es im Übrigen hier. Grafik-Designer legen indes viel Wert auf ein adäquates Bildbearbeitungsprogramm, während Youtuber anhand einer Videobearbeitungssoftware ihre Clips perfektionieren. Als Arbeitnehmer hat man aber meistens das Glück, dass der Arbeitgeber relevante Soft- sowie Hardware stellt. Bevor man also sein eigenes Arbeitszimmer einrichtet, ist eine Kontaktaufnahme mit dem Vorgesetzten enorm wichtig. Sonst kann es schnell passieren, dass man unnötige Ausgaben tätigt.