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News vom 02.09.2002

e/ home aktuell, 1. Messetag


"IBM at family": Komplettlösungen für Hersteller und Serviceanbieter
Die von der Messe Berlin veranstaltete e/home, Internationale Messe und Kongress "Intelligentes Heim", wird von Verbänden, Institutionen und bedeutenden Unternehmen zunehmend als strategische Plattform zum Einstieg in den Zukunftsmarkt "Home Networking" genutzt. Neben den Veranstaltungspartnern? Zentralverband Elektrotechnik und Elektronik (ZVEI) e.V., Bundesverband Technik im Einzelhandel (BVT) und Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) ? konnte die Messe Berlin in diesem Jahr IBM als offiziellen Sponsor gewinnen, der Aktivitäten im Bereich des Rahmenprogramms der e/home unterstützt.

Das Unternehmen zeigt unter dem Motto "IBM at family" Produkte und Lösungen rund um das vernetzte Heim. Der Schwerpunkt liegt auf Komplettlösungen für Endgerätehersteller und Home Service Provider (HSP) - den Schlüsselfiguren in diesem neuen Markt - sowie auf drahtloser Vernetzung und offenen technischen Standards. Durch Zusammenwachsen von Automationstechnik im Haus und E-Business-Lösungen entsteht ein neuer Markt. In diesem Umfeld bietet IBM sowohl den Home Service Providern mit vorgefertigten Lösungskomponenten als auch den oft mittelständischen Geräteherstellern bei der zügigen Anwendungsentwicklung Unterstützung an. Sie reicht von der Hilfe beim Erstellen von Geschäftsmodellen über eine Entwicklungsumgebung zur Geräteintegration bis zur Bereitstellung der technischen Infrastrukturen für Home Service Provider. Diese werden künftig in vielen Fällen Serviceangebote für Privathaushalte bündeln und das Management von Heim-Infrastrukturen übernehmen.

Einer der fünf IBM-Demopunkte auf der e/home zeigt ausgewählte Anwendungen für das intelligente Haus, die schon in naher Zukunft für jedermann erschwinglich sein werden. Beispielsweise lassen sich künftig Präsenzmelder vom Home Service Provider auch für andere Funktionen wie Heizungs- oder Lichtsteuerung einstellen. Das gleiche Endgerät kann auch zur Hausüberwachung während der Urlaubszeit eingesetzt werden - ein Service, den Kunden ebenfalls beim HSP abonnieren können. Darüber hinaus stellen an weiteren Präsentations-Terminals IBM-Geschäftspartner wie die Emness Technology AG oder die emWare Europe GmbH wichtige Hard- und Softwarekomponenten für das intelligente Heim vor. Dazu gehören zum Beispiel Residential Service Gateways. Diese zentralen Kommunikationseinheiten für alle vernetzten Geräte im Haushalt bilden gleichzeitig das Tor zur Außenwelt. Speziell an Home Service Provider richtet sich ein weiterer Demopunkt. Sie können mit Hilfe von IBM-Technologie dezentral ablaufende Anwendungen verwalten, pflegen und im Sinne von E-Business on Demand, also nach Verbrauch, auch abrechnen. Das fünfte Präsentations-Terminal stellt leistungsfähige Software-Komponenten für das intelligente Heim vor, insbesondere die IBM WebSphere Everyplace Suite.

Computernutzung in der ganzen Wohnung

Einen Ausblick auf zukünftige Softwarelösungen und deren Funktionsmöglichkeiten gab Jonathan Cluts, Director eHome Consumer Prototyping and Strategy, Microsoft Corp., in seiner Keynote. Er erwähnte, dass 70 Prozent der europäischen Haushalte, die über einen Computer verfügen, auch einen Internetzugang besitzen. Damit sei Europa gegenüber den USA führend. Aufgrund der großen und zukunftsträchtigen Bedeutung des Themas Heimvernetzung gründete Microsoft vor rund anderthalb Jahren die Abteilung eHome. Die zehn Mitarbeiter forschen an neuen häuslichen Anwendungen, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren auf der Basis von Windows auf den Markt kommen sollen. Das betrifft vor allem die Unterhaltung, aber auch die Haussteuerung, die Gerätevernetzung und Kontrollfunktionen.

Mit neuen derartigen Funktionalitäten ist das neue Betriebssystem Windows XP Media Center Edition ausgestattet, das in Kürze in den USA und im nächsten Jahr in Europa auf den Markt kommt. Der Grundgedanke besteht in der Computernutzung in der ganzen Wohnung mittels Fernbedienungsgeräten. Damit kann der Anwender von überall her unter anderem auf Dienstleistungs-, Ausbildungs-, Spiele- und andere Unterhaltungsangebote zugreifen. Das betrifft zum Beispiel den Abruf von Bildern auf das Fernsehgerät, die mit der Digitalkamera im vergangenen Urlaub aufgenommen wurden und im Bildarchiv auf dem Rechner abgelegt sind. Mit dem neuen Windows-Betriebssystem sollen auch erste Erfahrungen zu heimischen Vernetzungslösungen gesammelt werden. Darauf aufbauend will Microsoft neue Produkte entwickeln, wie Softwarelösungen für die Lebensmittelbestandskontrolle auf der Basis von Funketiketten oder für die intelligente Arbeitsplatte in der Küche. Im Zentrum des vernetzten Heimes steht der Media Center-Computer, über den die Steuerung und Kontrolle der Geräte, Anlagen, Services und Anwendungen läuft.

Anwendungen entscheidend für den Markterfolg

Einen Überblick über Netze, Systeme, Protokolle und Standards außerhalb und innerhalb des Heims gab Mark Herterich, Chief Marketing Officer der Homeportal Inc., in seinem Plenumsvortrag. Dabei setzte er sich zunächst mit derzeitigen Vorbehalten gegenüber den neuen Technologien und Techniken auseinander. Standpunkte wie "es müsse erst einen einheitlichen Standard für Heimnetzwerke geben, bevor sich der Markt entwickeln wird" widersprach er. Und hielt dagegen, dass der Markt sowohl für Vielfalt wie auch für Interoperabilität sorgen werde. Wo es einen Marktbedarf an "nahtloser Kommunikation" gibt, werden entsprechende abstrahierende Software-Frameworks oder integrierende Hard- und Software-Komponenten entstehen, so Herterich. Denn die Anwendungen seien entscheidend für den Markterfolg, nicht Standards. Gibt es sinnvolle Anwendungen, zum Beispiel für vernetzte Waschmaschinen, dann werden die Hersteller auch mehrere Kontrollprotokolle wie LON, EHS und EIB unterstützen. Also: Keine sinnvollen Anwendungen, dann auch keine Unterstützung von Protokollen.

Im Folgenden widmete sich der Chief Marketing Officer den verschiedenen Vernetzungsinseln und Gateway-Typen im Haus, Zugangsnetzen und der Netzwerkanbindung (WAN). Das User Interface müsse hinsichtlich des Zugriffs und der Kommunikation die Forderung "Any Time, Anywhere, Any Device, Any Format" erfüllen. Zusammenfassend sagte der Referent, dass die horizontale Integration zu nahtlosen End-to-End-Systemen wichtiger sei als die vertikale Standardisierung. Die Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette biete dem Kunden eine marktgerechte Kombination von Produkten, Anwendungen und Services. In den seltensten Fällen werde es das Heimnetzwerk geben. Nur wenige Verbraucher würden ihren gesamten Haushalt erneuern. Vielmehr werden Netzwerke nach den Worten von Herterich durch Zukäufe von Produkten, Services und Komponenten wachsen. Im Vordergrund dabei stehen Nutzen, Kosten und Einfachheit.

Heizung, Licht und elektrische Geräte automatisch gesteuert

Das Wohnen der Zukunft wird problemlos funktionieren, verspricht die Honeywell AG auf der e/home: Ein kleines, leicht zu bedienendes Modul steuert alle elektrischen Elemente einschließlich Heizung im modernen Heim - ganz einfach auf Knopfdruck, über Fernbedienung, via Telefon oder Internet. Darüber hinaus spart "Hometronic" noch Energie und ist kostengünstig in der Anschaffung. Das intelligente System von Honeywell hat Einiges zu bieten: Die Raumheizungen stellen sich automatisch ein, Steuern von Licht, Rollläden und Jalousien hoch- und runterlassen, Markisen ein- und ausfahren, Hausgeräte wie Kaffeemaschine und Bügeleisen ein- und ausschalten sowie Vortäuschen von Anwesenheit. Auf Hometronic kann sich der Nutzer stets verlassen, besonders auch dann, wenn er nicht zu Hause ist. Und der angenehme Nebeneffekt: Allein durch die geregelte Steuerung der Heizungen lassen sich bis zu 30 Prozent Kosten sparen.

Das neue System arbeitet über Funk. Es benötigt somit keine komplizierte und vor allem teure Verkabelung mehr. Das zentrale Bedienungsgerät - der Hometronic Manager - und die entsprechenden Komponenten zur Steuerung der Geräte werden einfach vom Heizungsfachmann montiert. Der Hometronic Manager benötigt lediglich einen Netzanschluss. So kinderleicht wie die Installation ist auch die Bedienung - entweder am zentralen Gerät, das sämtliche Räume individuell bedient, oder über Fernsteuerung, Telefon, Handy oder Internet. Zudem ist das System äußerst kostengünstig und lässt sich überall installieren, in Alt- genauso wie in Neubauten. Und wer umzieht, nimmt es einfach mit. Das Hometronic-System ist ab sofort in fünf verschiedenen Paketen bei ausgewählten Heizungsfachleuten erhältlich, von der günstigen Einstiegs- bis zur kompletten Familienlösung.
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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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