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News vom 11.09.2018

Smart Home Nutzer - womit das System bedient wird und welcher Personenkreis es installiert hat

Smart Home 2018: eine Bestandsaufnahme - Teil 2

Nicht nur die eigentlichen Endgeräte werden immer smarter, sondern auch die zentralen Hardwarekomponenten mit denen sie gesteuert werden. So zeigen Ergebnisse einer Bitkom-Studie, dass mittlerweile mehr als jeder dritte Besitzer von Smart Home-Geräten digitale Sprachassistenten zur Steuerung nutzen – ein etwas überraschender Wert bedenkt man den Umstand, dass die Alexa & Co. erst seit kurzem auf dem Markt sind.

Bilder: Bitkom
Bilder: Bitkom

Sollten sich die Sprachassistenten zukünftig noch stärker ausbreiten – wovon der Branchenverband Bitkom ausgeht – sollten die Hersteller von Smart Home-Geräten darüber nachdenken ihre intelligenten Produkte auch für die Sprachassistenten freizugeben. Allerdings könnte dieser Schritt vielen Unternehmen schwerfallen, denn dadurch muss man mit den Internetgiganten wie Google, Amazon und & Co. eine engere Kooperation eingehen, was beim aktuellen Gebaren der Internetriesen nicht immer konfliktfrei ausgeht.

Allerdings steuern die meisten Smart Home-User (76 Prozent) ihre Endgeräte aktuell immer noch am liebsten zentral über das Smartphone. Somit ist und bleibt das Smartphone (noch) der „Klassiker“ unter den Steuereinheiten. Auch das Tablet ist bei fast jedem zweiten Nutzer 44 Prozent zu Steuerungszwecken im Gebrauch beliebt. Daher dürften die Hersteller von intelligent vernetzten Geräten und Bauteilen gut beraten sein Apps (für Smartphone und Tablet) zur Steuerung ihrer Komponenten anzubieten – auch wenn Sie parallel eigens entwickelte Hardware offerieren.

Immerhin sind die herstellerspezifischen Hardwarekomponenten als Steuerungseinheiten noch spürbar am Markt präsent: So gibt mehr als jeder Dritte Smart-Home-Nutzer an seine vernetzten Endgeräte über eine eigene Fernbedienung zu steuern – wobei diese Fernbedienungen oftmals vom Hersteller der jeweiligen Komponenten mitgeliefert werden.

Doch bevor die smarten Endgeräte gesteuert werden können, steht natürlich die Installation der Komponenten bzw. die Inbetriebnahme ins Haus. Dabei kann dieser Arbeitsschritt je nach Umfang und Art der zu vernetzten Geräte durchaus sehr aufwendig werden. So ist es eine Sache, einen smarten Zwischenstecker in die Steckdose zu stecken und diesen dann über eine App anzusteuern. So etwas dürfte jeder einigermaßen „handyerfahrene Laie“ bewerkstelligen können. Anders sieht es aus, wenn beispielsweise eine komplette Heizungsanlage – vom Brenner angefangen bis hin zu den Thermostaten – Smart Home-fähig gemacht werden soll. Hier ist zwingend das Know-how eines Installateurs gefragt.

Und tatsächlich werden die professionellen Fachspezialisten häufig mit der Installation von Smart HomeSystemkomponenten beauftragt: Jeder zweite befragte Smart Home-Nutzer (48 Prozent) gibt an, dass seine System vornehmlich vom Elektro-Fachmann installiert bzw. in Betrieb genommen wurde. Dies scheint alleine schon unter bautechnischen Gesichtspunkten verständlich, schließlich sollte beispielsweise die Unterputzinstallation einer smarten Steckdose nur von einem Elektrofachbetrieb durchgeführt werden.

Dies eröffnet den Herstellern von Smart Home-Systemen zusätzliche Möglichkeiten, denn durch eine engere Bindung zu den installierenden Fachhandwerkern – etwa durch spezielle Partnerschaften – kann der 3-stufige Vertriebsweg gestärkt werden. Des Weiteren sollte auch der Punkt bedacht werden, dass die Endkunden nur dann mit umfangreicheren Smart Home-Systemen (sprich: nicht nur einfach einen Zwischenstecker anbringen) zufrieden sind, wenn diese einwandfrei funktionieren. Dies lässt sich allerdings meistens nur dann gewährleisten, wenn ein ausgewiesener Fachbetrieb die Systeme installiert. Selbst Hand anlegen sollten die Endkunden in den meisten Fällen besser bleiben lassen sein, da alleine schon bei der Programmierung der Geräte viele Fehler gemacht werden können. Dies scheinen auch die befragten Nutzer so zu sehen, denn gerade mal nur jeder Zehnte gibt an das System selber installiert zu haben.

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