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News vom 09.11.2018

Luft/Wasser-Wärmepumpen – genau hingehört

Schalldruck und Schallleistung - ein Vergleich lohnt sich

Ständiger Lärm verursacht beim Menschen auf Dauer seelische und körperliche Störungen - Konzentrationsschwächen, Kreislauf- und Schlafstörungen sind die Folge. Daraus resultierende verschärfte Vorschriften gegen Lärmbelästigung erfordern bei der Planung und Installation von Luft/Wasser-Wärmepumpen den Blick sowohl für das Ganze als auch das Detail. Bei der Bemessung von Schall werden jedoch oft unterschiedliche Definitionen eingesetzt, die im Endeffekt zu Fehlentscheidungen bei Anlagenkauf und Installation führen können.

Wärmepumpen entwickeln sich als Wärmeerzeuger zu einer festen Größe im Markt.
Wärmepumpen entwickeln sich als Wärmeerzeuger zu einer festen Größe im Markt.
Sowohl in der TA Lärm als auch in der Ökodesign-Richtlinie ist der Schallleistungspegel das Maß der Dinge. Im Markt wird jedoch auch oft der Schalldruckpegel aufgeführt.
Sowohl in der TA Lärm als auch in der Ökodesign-Richtlinie ist der Schallleistungspegel das Maß der Dinge. Im Markt wird jedoch auch oft der Schalldruckpegel aufgeführt.
Große Hersteller messen und optimieren ihre Luft/Wasser-Wärmepumpen von der ersten Planung an auf möglichst niedrige Schallemissionen.
Große Hersteller messen und optimieren ihre Luft/Wasser-Wärmepumpen von der ersten Planung an auf möglichst niedrige Schallemissionen.
Der Schalldruck ist die lokal gemessene Größe der Geräuschentwicklung an einem bestimmten Ort. Er ist abhängig von Entfernung, Aufstellort und Umgebung.
Der Schalldruck ist die lokal gemessene Größe der Geräuschentwicklung an einem bestimmten Ort. Er ist abhängig von Entfernung, Aufstellort und Umgebung.
Je ausführlicher, desto besser: Die Angaben zur Schallentwicklung bei Luft/Wasser-Wärmepumpen unterscheiden sich je nach Hersteller.
Je ausführlicher, desto besser: Die Angaben zur Schallentwicklung bei Luft/Wasser-Wärmepumpen unterscheiden sich je nach Hersteller.
Die Schallleistung ist definiert als die von der Schallquelle abgegebene gesamte Leistung des Schalls, unabhängig von Entfernung, Aufstellort und Umgebung.
Die Schallleistung ist definiert als die von der Schallquelle abgegebene gesamte Leistung des Schalls, unabhängig von Entfernung, Aufstellort und Umgebung.
Luft/Wasser-Wärmepumpen haben ein unbestreitbares technisches Merkmal, das in den Planungen sorgfältig berücksichtigt werden muss – ihre Schallentwicklung.<br />Bilder: Vaillant
Luft/Wasser-Wärmepumpen haben ein unbestreitbares technisches Merkmal, das in den Planungen sorgfältig berücksichtigt werden muss – ihre Schallentwicklung.
Bilder: Vaillant

Heizung = Wärmepumpe? Ganz so weit ist es noch nicht. Aber Wärmepumpen sind dabei, sich zu einer festen Größe innerhalb der Lösungen zur Wärmeerzeugung zu entwickeln. Denn in der Mehrzahl der Fälle lautet die Frage nur noch „Gas-Brennwert oder Wärmepumpe“? Andere Heiz-Technologien führen dagegen fast immer ein Nischendasein. Bei Wärmepumpen hat sich besonders die Energiequelle „Luft“ positiv entwickelt. Das ist kein Wunder – schließlich lässt sich der Energieträger Luft vergleichsweise leicht erschließen. Und aufgrund der technologischen Fortschritte in der Wärmepumpen-Technologie ist der Abstand in puncto Effizienz zu den Wärmepumpen, die das Erdreich oder das Grundwasser als Energiequelle nutzen immer geringer geworden.

Doch Luft/Wasser-Wärmepumpen haben ein unbestreitbares technisches Merkmal, das in den Planungen sorgfältig berücksichtigt werden muss: ihre Schallentwicklung. Gemessen werden die Schallemissionen einheitlich in dB(A). Uneinheitlich stellen sie sich jedoch in den technischen Unterlagen der zahlreichen Hersteller von Wärmepumpen dar. Mal ist von Schalldruck-, mal von Schallleistungspegel die Rede. Zwar gilt sowohl in der TA Lärm als auch auf den Energieeffizienzlabeln von Luft/Wasser-Wärmepumpen laut Ökodesign-Richtlinie der Schallleistungspegel als das Maß der Dinge. Doch im Markt wird oft auch noch der Schalldruckpegel aufgeführt. Doch kann man das wirklich parallel verwenden oder vergleicht man hier Äpfel mit Birnen? Um diese Frage zu beantworten, ist ein kleiner Exkurs in die Physik notwendig.

Schallangaben in der Praxis

In der Praxis wird häufig der Schalldruck eines Gerätes in Kombination mit mehr oder weni­ger gut spezifizierten Raum- und Aufstellungsbedingungen genannt. Für den Fall, dass die spezifizierten Bedingungen den späteren, realen Nutzungsbedingungen entsprechen, ist diese Angabe vorteilhaft. In allen anderen Fällen müssen die Schalldruckangaben aufwendig auf die konkreten Bedingungen umgerechnet werden. Hierbei besteht die Gefahr, dass Schalldrücke unterschiedlicher Geräte, denen ungleiche Bedingungen zugrunde liegen, direkt verglichen werden und daraus wiederum falsche Schlussfolgerungen resultieren.

Bei den Herstellern von Wärmepumpen basieren die Angaben der Schalldruckpegel auf unterschiedlichen Berechnungsverfahren. Dazu werden die Angaben teilweise mit, teilweise ohne Reflexion des entstehenden Schalls angegeben. Vergleichbare Informationen bieten eigentlich nur die Schallleistungsangaben. Mittels der Schallleistung sind nicht nur die akustischen Eigenschaften eines Produktes zu beschreiben, sie ermöglicht auch eine di­rekte Gegenüberstellung unterschiedlicher Geräte eines oder verschiedener Hersteller. Somit empfiehlt es sich bei einem Gerätevergleich, zur Kontrolle die Schallleistungen zu betrachten.

Große Hersteller, wie beispielsweise Vaillant, messen, und optimieren ihre Luft/Wasser-Wärmepumpen von der Planung an auf eine möglichst niedrige Schallemission und eine “an­genehme Akustik”. „Wir nennen dieses Verfahren psychoakustische Optimierung“, beschreibt dazu Sebastian Albert, Leiter Produkt- und Dienstleistungs-Management bei Vaillant Deutschland. „Damit eliminieren wir gezielt als unangenehm empfundene Frequenzen, die aus dem gesamten Akustikspektrum herausragen. Darüber hinaus sind es insbesondere als tiefe Brumm- und schrille Pfeiftöne empfundene Frequenzen, die wir in jedem Fall vermeiden. Denn diese Frequenzen werden oft als besonders störend empfunden und können zu Beschwerden der Nutzer oder ihrer Nachbarn führen.“

Fazit

Ein Vergleich von Schallangaben ist generell lohnenswert und notwendig. Die Angaben der Hersteller sollten mit Hinblick auf die verwendeten Maßeinheiten und Bezugsgrößen genau überprüft und verglichen werden. Nur hierdurch wird eine tatsächliche Gegenüberstellung verschiedener Messwerte überhaupt möglich. 
Aktuelle Forenbeiträge
reglerprofi schrieb: Der Preisunterschied zwischen Cat5e und Cat6/Cat7 beträgt nur ca. 0,25€ pro Meter. Der Arbeitsaufwand ist identisch und da stellt sich die Frage nach 100Mbit oder 1000Mbit nicht mehr! Viele Grüße Jürgen...
donnermeister schrieb: Ja, bei Heizkurve und Heizzeiten muss man probieren. Bei den Heizzeite muss du auch bedenken, daß 9 bis 19 Uhr nur 10 Stunden sind. Abzüglich ca. eine Stunde WW bleiben nur noch 9 Stunden heizen übrig....
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