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News vom 20.12.2018

3 K.O.-Kriterien für trinkwassertaugliche MAG

Dass alle in Membranausdehnungsgefäßen (MAG) für Trinkwassersysteme verbauten Teile gemäß der KTW-Richtlinie des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVWG) geprüft trinkwassertauglich und Komponenten aus Stahl entsprechend beschichtet sein müssen, ist bekannt. Doch auch darüber hinaus gilt es, bei der Wahl des richtigen MAG auf ein paar Kriterien zu achten, die Einfluss auf die Hygiene des Gefäßes haben.

Die Airfix-MAG von Flamco<br />verfügen über eine spezielle<br />Durchströmungseinrichtung, die das<br />gesamte Wasser über einen Punkt<br />in das Gefäß hinein- und wieder<br />hinausgeleitet. Somit erfolgt der<br />Austausch entsprechend schneller<br />und einem gesundheitsgefährdenden<br />Bakterienwachstum wird vorgebeugt.<br />Bild: Flamco
Die Airfix-MAG von Flamco
verfügen über eine spezielle
Durchströmungseinrichtung, die das
gesamte Wasser über einen Punkt
in das Gefäß hinein- und wieder
hinausgeleitet. Somit erfolgt der
Austausch entsprechend schneller
und einem gesundheitsgefährdenden
Bakterienwachstum wird vorgebeugt.
Bild: Flamco

1. Vollständige Durchströmung

Weil Stagnation im Wasser die Bakterienbildung fördert, müssen MAG für Trinkwassersysteme gemäß DIN 4807-5 durchströmt sein. Generell gilt: Je mehr Durchströmung herrscht, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich potenziell gesundheitsgefährdende Bakterien bilden. Bei vielen am Markt üblichen Produkten wird jedoch nur ein Teil des Leitungswassers, das zum Warmwasserspeicher fließt, durch das Gefäß geführt. Flamco dagegen bietet mit der Airfix-Linie Gefäße mit vollständiger Durchströmung an. Im T-Stück zum Anschluss ist eine Durchströmungseinrichtung integriert, über die das gesamte Wasser hinein- und wieder hinausgeleitet wird. Somit wird es stärker in Bewegung gesetzt und schneller ausgetauscht als in Produktausführungen, bei denen das Wasser oben hinein- und unten wieder hinausfließt. Der Austausch des Wassers erfolgt entsprechend schneller, einem Bakterienwachstum wird somit vorgebeugt.

2. Klemmring statt Schweißnaht

Geschweißte MAG haben zwar eine geringere Wandstärke und sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, jedoch haben sie für den Einsatz in Trinkwassersystemen in ihrer Konstruktion eine wesentliche Schwachstelle: die Schweißnaht, an der sich bei vielen solchen Produkten die Gefäßhälften überlappen. Aus diesem Grund können diese, innen wie außen, erst nach dem Schweißen vollständig beschichtet werden. Dabei kann nicht sichergestellt werden, dass der blanke Stahl zwischen den beiden Hälften mit einer ausreichend dicken Lackschicht von mindestens 70 µ versehen wird. Falls es zu einem Schaden an der Membran kommt, besteht die Gefahr, dass Trinkwasser in Kontakt mit dem Stahl gerät und infolge von Rostbildung verunreinigt wird. Bei MAG wie denen der AirfixProduktreihe werden dagegen beide Hälften mittels eines separaten Klemmrings zusammengehalten, sodass diese bereits vor dem Zusammensetzen beschichtet werden können.

3. Membranausführung und -material

Sackmembranen dehnen sich aus, durch die Reduktion der Wandstärke erhöht sich die Permeabilität. Gelangt Gas ins Wasser, beeinträchtigt dies die Qualität. Balgmembranen fangen zwar die temperaturbedingte Ausdehnung des Wassers durch Bewegung oder Krümmung auf, haben aber eine vergleichsweise große Oberfläche, was mehr Durchlässigkeit bedeutet und zudem eine größere Gefahr für Bakterienwachstum. Ideal ist stattdessen eine Hutmembran. Des Weiteren setzt Flamco statt auf Gummi auf eine eigens für seine trinkwassertauglichen MAG entwickelte Butyl-Membran, die nur minimal durchlässig und langzeitbeständig ist. Auch ist sie weniger anfällig für die Entwicklung eines Biofilms. 

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Joerg Lorenz schrieb: Das ist leider der Stand bei den meisten Neulingen hier. In einem modernen Haus mit FBH legt man die Heizkurve so, dass...
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