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News vom 18.12.2018

Bodengleiche Dusche trotz extrem ungünstiger Einbausituation

Die Auftragsbücher im SHK-Handwerk sind voll. Was wie ein Segen klingt, kann jedoch - auch vor dem Hintergrund des gravierenden Fachkräftemangels - schnell zum Fluch werden. Und zwar spätestens dann, wenn der Handwerksbetrieb Anfragen zeitlich kaum bewältigen kann und Kunden vertrösten muss. Das aber kommt für viele Betriebsinhaber zumindest bei Aufträgen mit hoher Dringlichkeit nicht infrage. Sie arbeiten daher oft am Limit. Mehr als 60 Stunden in der Woche sind keine Seltenheit. Für Helmut Holzäpfel, Geschäftsführer eines SHK-Betriebs in Satteldorf (Baden-Württemberg) ist das schon Standard, weil er auch selbst an den Baustellen Hand anlegt, um seine drei Mitarbeiter zu unterstützen. „Alle anderen Arbeiten werden abends und am Wochenende erledigt“, berichtet der 51-jährige.

Auch von MEPA: Das „VariVIT“-Vorwandsystem mit UP-Spülkasten „Sanicontrol A31“ und Betätigungsplatte „MEPAorbit“.<br />Bild: MEPA
Auch von MEPA: Das „VariVIT“-Vorwandsystem mit UP-Spülkasten „Sanicontrol A31“ und Betätigungsplatte „MEPAorbit“.
Bild: MEPA

Bisher musste er noch keinen Kunden im Regen stehen lassen. Und so soll es auch bleiben. Egal, ob es sich um einen kleinen oder großen Auftrag handelt, einen leichten oder schwierigen:  Helmut Holzäpfel hängt sich mit seinem kleinen Mitarbeiterteam immer voll rein und ist bestrebt, sämtliche Kundenwünsche so gut wie möglich zu erfüllen. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, lautet seine Philosophie. Perfektion bis ins letzte Detail ist dabei garantiert, auch wenn die Zeit drängt. Lohn für diese Einstellung ist ein hervorragender Ruf, der dem Fachbetrieb sogar im 100 km entfernten Stuttgart schon Aufträge verschafft hat.

Herstellerunterstützung viel wert

Als sehr hilfreich bezeichnet er die Zusammenarbeit mit Herstellern, die nicht nur ausgezeichnete Produkte im Sortiment haben, sondern auch einen Service bieten, auf denen man sich in allen Belangen verlassen kann. „Und zwar nicht nur bei Großaufträgen, sondern auch, wenn`s bei einem kleinen Projekt mal brennt und eine schnelle Problemlösung auf der Baustelle erforderlich ist“ betont er.

Im Sanitärbereich hat er mit dem Support seines Lieferanten MEPA – Pauli und Menden GmbH sowohl durch das Produktmanagement wie auch seitens des Vertriebs bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. „Man fühlt sich da auf Augenhöhe und nicht als Bittsteller, daher passt auch die Chemie“.

So auch bei dem Neubau eines 130 qm Wohnfläche umfassenden Einfamilienhauses in Wittau bei Crailsheim, wo Helmut Holzäpfel die Vorwandinstallation im Hauptbad und Gäste WC mit dem bewährten „VariVIT“-System ausführte. Alles schön und gut? Wäre es wohl gewesen, wenn er nicht „pünktlich“ während des Montagebeginns von einem der beiden Architekten mit der Nachricht einer umfassenden Umplanung überrascht worden wäre. Das Hauptbad wurde sozusagen um 180° um die eigene Achse „gedreht“, obwohl die meisten Ver- und Entsorgungsleitungen schon längst verlegt waren.

Weitreichende Folgen hatte dies vor allem für den geplanten Einbau der bodenebenen Dusche, der sich hierdurch extrem erschwerte. Alle Aussparungen waren schon fertig. Doch dies war noch nicht alles, denn die bodenebene Dusche wurde ausgerechnet dort platziert, wo die erforderliche Entwässerungsrinne das am weitesten von der Fallleitung entfernteste Objekt war. Da überdies kaum Gefälle vorhanden war, konnte die Abwasserführung den Anforderungen an eine Ausführung einer bodenebenen Dusche eigentlich kaum Rechnung tragen. Zumindest traf dies auf den Einsatz herkömmlicher Boden-Duschrinnen mit konventionellem Tauchsiphon zu.

Weil sich Helmut Holzäpfel kontinuierlich über den Markt der Duschrinnensysteme informiert, kam er schnell zu der Erkenntnis, dass nicht nur sein bisheriger Lieferant, sondern auch andere Anbieter keine entsprechenden Lösungen für diese komplizierte Aufgabe im Portfolio haben.

Seine letzte Hoffnung war MEPA. Eigentlich ein Unternehmen, mit dem er in sämtlichen Produktbereichen wegen der Montagefreundlichkeit der Produkte und wegen des hervorragenden Services schon lange erfolgreich zusammenarbeitet. Was bislang allerdings noch fehlte, war ein gemeinsames Projekt bei der Ausführung bodengleicher Duschen. Das sollte sich jedoch schnell ändern, denn Helmut Holzäpfel erinnerte sich daran, dass MEPA für seine wandintegrierte „TersoWALL“- Duschrinne“ zur Linienentwässerung auch spezielle Varianten für schwierige Einbausituationen im Programm hat. Doch ob damit auch sein aktuelles Problem auf Grund der Bad-Umplanung gelöst werden kann, war er sich nicht sicher. Geklärt werden konnte dies nur auf der Baustelle zusammen mit einem MEPA-Experten.

Baustellenberatung kam unverzüglich zustande

Der Zeitpunkt für eine möglichst kurzfristige gemeinsame Baustellenbesichtigung war  wenige Tage vor Eröffnung der IFH Intherm eigentlich sehr ungünstig, weil die Mitarbeiter der Aussteller sich intensiv auf die Messe vorbereiten mussten. Für MEPA-Gebietsverkaufsleiter Wolfgang Truckenmüller bedeutete dies jedoch kein Hindernis – ganz im Gegenteil. Er versprach Helmut Holzäpfel, dass der Baustellentermin noch am Vortag der Messe zustande kommen könnte und lud ihn obendrein dazu ein, das Projekt anschließend gemeinsam mit weiteren MEPA-Experten am Messestand zu besprechen.

Schon auf der Baustelle zeigte sich Wolfgang Truckenmüller recht zuversichtlich, dass die von MEPA entwickelte „TersoWALL Top5“ Wand-Duschrinne das Problem recht kostengünstig und unkompliziert lösen würde. Fakt war aber auch: Es ging hier im Hinblick auf die Unterkante des Abflussrohrs wirklich um Millimeter.  Gerade für derart grenzwertige Situationen hat MEPA diese Variante entwickelt. Eine intelligente Lösung, die davon zeugt, dass MEPA sich intensiv mit Problemsituationen beschäftigt, die dem Installateur auf der Baustelle zu schaffen machen und -  wenn`s ganz dick kommt - manchmal sogar verhindern, dass sich der Kundenwunsch nach einem Traumbad erfüllen lässt.

MEPA Wand-Duschrinne mit Schlangensiphon passt

Die Wand-Duschrinne erlaubt den Einbau einer bodengleichen Dusche bereits ab einer Einbauhöhe von 40 mm. Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Ablauftechnik, die mit Hilfe eines Schlangensiphons nach dem Prinzip des hydrostatischen Druckes realisiert wird. Im Unterschied zu konventionellen Siphons werden die Kanalgase hier durch eine bestimmte Form der Rohrkrümmung zurückgehalten. Da sich bei dieser Ablauftechnik das Niveau des Abwassers zwischen dem Boden der Duschrinne und der Sole des Abwasserrohrs hydraulisch einpendelt, geht keine Bauhöhe verloren. Bei „TersoWALL Top5“ liegt der Ablaufstutzen 5 cm höher als bei konventionellen Siphons. Dies bedeutet – wie der Name besagt - 5 cm mehr an natürlichem Gefälle.

Am ersten Messetag in Nürnberg wurde das Projekt - wie von Wolfgang Truckenmüller angekündigt - nochmals im erweiterten Kreis gemeinsam mit Reinhard Menden (Geschäftsführender Gesellschafter bei MEPA) und Michael Beyer (MEPA-Regionalverkaufsleiter) ausführlich besprochen und die Maßhaltigkeit der Problemlösung in dieser höchst außergewöhnlichen Einbausituation überprüft.

Wenn eine Expertenrunde mit umfassender Fachkompetenz unisono zu dem Ergebnis kommt, dass mit ziemlicher Sicherheit eine passende Lösung gefunden wurde, dürfte eigentlich nichts mehr dazwischen kommen.

Und das sollte sich in der Tat bewahrheiten. Schon zwei Tage später meldete Helmut Holzäpfel sichtlich zufrieden, dass der Einbau der „TersoWALL Top5“-Duschrinne bestens geklappt hat. Das Wasser fließt problemlos ab. Überprüft wurde dies durch eine Kamera, die der Installateur zur Kontrolle in den Abfluss schob.

Fazit: Helmut Holzäpfel wurde erneut darin bestärkt, dass er sich auch bei problematischen Einbausituationen jederzeit auf MEPA verlassen kann – ein weiterer Baustein, der ohne Frage zur Stärkung der kooperativen Partnerschaft zwischen dem Fachbetrieb und MEPA beigetragen hat.

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