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News vom 26.03.2019

Nachgerüstet: Partikelabscheider Cyclojekt in Berlin

Der Partikelabscheider Cyclojekt zeigt in der Pelletheizung eines Mehrfamilienhauses, dass er den Staubanfall deutlich reduziert. Das Gerät, eine Entwicklung des Abgasspezialisten Kutzner + Weber in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, konnte problemlos in die Anlage eingebunden werden. Es kombiniert zwei bewährte Abscheideverfahren, die Partikelabscheidung durch Fliehkraft (Zyklon) und die elektrostatische Abscheidung, um gröbere, sowie vor allem feinste Stäube aus dem Abgas zu entfernen.

In der Heizungsanlage eines Mehrfamilienhauses beweist der Partikelabscheider Cyclojekt seine Leistungsfähigkeit.<br />Bild: Kutzner + Weber <br />
In der Heizungsanlage eines Mehrfamilienhauses beweist der Partikelabscheider Cyclojekt seine Leistungsfähigkeit.
Bild: Kutzner + Weber

Das Gebäude in Berlin mit mehr als 40 Wohnungen wird von zwei Pelletkesseln mit je 150 kW Leistung beheizt. Nach der Inbetriebnahme traten Probleme mit Ascheflocken auf, was zu Beschwerden der Nachbarn führte. Optimierungsversuche an der Heizungsanlage scheiterten. Erst der Einsatz eines Cyclojekts ergab eine sichtbare Verringerung des Staubanfalls. Zu erkennen war dies auch an der Farbe des Abgases – die Anlage ohne Abscheider zeigte eine dunkle Schlierenfahne, mit Cyclojekt war diese verschwunden.

Durch die Kombination der beiden Abscheideverfahren entfallen große Abscheideflächen. Die dadurch geringeren Abmessungen des Partikelfilters sind ein Vorteil bei der Montage besonders in der Nachrüstung. Der aus Edelstahl gefertigte Abscheider punktet zudem mit der leichten Reinigung, was die Folgekosten minimiert. Kutzner + Weber bietet den Zyklonabscheider in den Leistungsklassen 80, 160, 240 und 320 kW an.

Abscheideverfahren:

Durch die Kombination der elektrostatischen- und Fliehkraftabscheidung werden weitgehend alle Partikel erfasst. Der weitere Mehrwert dieses Systems ist, dass die beladenen Partikel sich selbst den Weg zur metallischen Innenseite des Abscheiders suchen, um sich dort zu entladen. Die Abreinigung erfolgt in einen geschlossenen Aschebehälter. Dies führt zu einem sehr hohen Abscheidegrad innerhalb des Gerätes sodass nur noch wenige (Fein) Staubpartikel den Schonstein über die Mündung verlassen.

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Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen" kennt wohl keiner mehr. Ihr habt keinen Brennwertkessel der moduliert...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch hier genug schwarze Schafe die frei Schnauze arbeiten wenn man sie denn lässt...
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