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News vom 20.03.2019

4 Wege für mehr Effizienz im Handwerksbetrieb

Das Telefon klingelt ununterbrochen, die Auftragsbücher sind mehr als voll und die Kunden stehen Schlange für einen Termin. Was die Nachfrage nach Diensten im Handwerk betrifft, könnte es für die Betriebe gar nicht besser laufen. Eigentlich. Denn viele Firmen geben zu, dass die Auftragsflut mittlerweile überhandnimmt und schlicht und ergreifend nicht mehr zu bewältigen sei. Und eine Entlastung ist weit und breit nicht in Sicht. Im Gegenteil: Experten befürchten, dass sich die Lage in den nächsten Jahren aufgrund des enormen Mangels an Nachwuchskräften sogar noch weiter zuspitzen wird.

Bild: Shutterstock, Robert Kneschke
Bild: Shutterstock, Robert Kneschke
Bild: Shutterstock nd3000
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Bild: Shutterstock mavo
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Was können Handwerksbetriebe also tun, um in dem Chaos aus Anfragen wieder Herr der Lage zu werden und die Effizienz des Unternehmens zu erhöhen? Vorteilhaft für beide Seiten, also Firmen und Kunden, wäre es, wenn der akute Ansturm auf handwerkliche Dienstleistungen in geordnete Bahnen gelenkt würde und Betriebe die verfügbare Arbeitszeit gewinnbringend ausnutzen könnten.

1. Moderne Software einsetzen

Gerade in der Optimierung von Arbeitsabläufen ist bei den meisten Handwerksunternehmen noch viel Luft nach oben. Beispielsweise laufen bei der Auftragsabwicklung zahlreiche unnötige Schritte ab oder es werden lange Umwege in der Kommunikation in Kauf genommen. Nicht selten erfolgt der typische Kundenauftrag wie folgt:

  • Auftragsannahme
  • interne Abstimmung
  • externe Abstimmung
  • Entscheidungsfindung
  • Kostenfreigabe
  • Materialbeschaffung
  • evtl. externe Beauftragung
  • Abrechnung
  • Erfolgskontrolle
  • Kundeninformation

Häufig ist für jeden Arbeitsschritt auch noch ein anderes Computerprogramm im Einsatz. Effizienz sieht definitiv anders aus! Eine immer beliebtere Möglichkeit, alle Prozesse des Firmengeschäfts übersichtlich zu erfassen und zu verwalten, sind sogenannte Enterprise Resource Planning-Systeme. Diese Softwarelösungen bieten Unternehmen aller Branchen durch vernetzte und automatisierte Betriebsabläufe, die Möglichkeit, Material, Personal und Budget effektiver einzuteilen und zu kontrollieren. Handwerksbetriebe werden mit einem solchen Programm in mehreren Bereichen entlastet, wie zum Beispiel bei:

  • Buchhaltung
  • Auftragsverwaltung
  • Rechnungserstellung
  • Lohn- & Gehaltsabrechnung

Durch automatisierte Abläufe ergibt sich eine beträchtliche Ersparnis von Zeit und Personal sowie eine gesteigerte Produktivität. Wer mehr zu den Einsatzmöglichkeiten von dieser Software erfahren möchte, kann sich in diesem Online-Guide für ERP-Programme ausführlich informieren.

2. Mitarbeiter motivieren

Generell kommt die Motivation schlussendlich immer noch von einem selbst und kann nicht zielgerichtet von jemand anderem künstlich hervorgerufen werden. Allerdings haben Vorgesetzte, Chefs oder Firmeninhaber die Möglichkeit, ein motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Angestellten von ganz alleine einen höheren Anspruch an ihre Leistung entwickeln. Dafür kommen verschiedene Optionen in Frage:

  • Eine sehr hohe Motivation ruft natürlich das Einkommen hervor. Winkt eine Gehaltserhöhung, so kann das für viele ein klarer Ansporn sein.
  • Manche Mitarbeiter wünschen sich hingegen mehr Lob und Anerkennung von ihrer Führungskraft.
  • Auch eine Beförderung auf einen Führungsposten, der mit neuen Privilegien wie zum Beispiel einem eigenen Büro verbunden ist, kann motivierend wirken.
  • Wieder andere legen allerdings mehr Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance und mehr Freizeit, in der sie sich Familie, Freunden und Hobbies widmen können.

3. Kosten senken und sparen

Obwohl die Auftragslage aktuell gut läuft, sollten Handwerksbetriebe ihre Finanzen im Blick behalten und schauen, wo sich möglicherweise Kosten einsparen lassen. Dabei können sie unter anderem an folgenden Stellen ansetzen:

  • Bereits beim Materialeinkauf kann gespart werden, indem der Ablauf optimiert und ein entsprechendes Einkaufsmanagement eingeführt wird, das ganz genau festlegt, wer für diese Aufgabe zuständig ist. Unternehmen sollten sich umfassend über die Lieferanten am Markt informieren und eine durchdachte Entscheidung treffen. Es ist zu empfehlen, sich lieber auf wenige Zulieferer zu konzentrieren und deren Leistungsfähigkeit regelmäßig zu überprüfen.
  • Eine effiziente Lagerhaltung hilft ebenso dabei, die Fixkosten niedrig zu halten. Hier kann das erwähnte ERP-System eingesetzt werden, um Bestandsanalysen durchzuführen und den zukünftigen Materialbedarf zu ermitteln.
  • Das Thema Energieeffizienz gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Gesellschaft. Denn hier lassen sich nicht nur dauerhaft Kosten senken, sondern zugleich Umweltressourcen schonen. Dafür sollten Handwerksbetriebe ihre Anlagen und Maschinen regelmäßig warten lassen. Zudem ist es sinnvoll, Heizungsrohre zu dämmen, um einem Wärmeverlust vorzubeugen und automatische Dimmer zu benutzen, die die Beleuchtung je nach Stärke des hereinfallenden Tageslichts regulieren.
  • Was viele Unternehmer nicht wissen: Fortbildungskosten sind zum Teil steuerlich absetzbar. Daher lohnt es sich definitiv, Belege und andere Nachweise aufzuheben und beim Finanzamt einzureichen. Egal ob es sich um einen Lehrgang, die Meisterprüfung oder den Sprachkurs handelt.

4. Staatliche Förderprogramme nutzen

Knapp 3000 Förderangebote bietet der Staat kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland an. Unterstützt wird er dabei von der EU, Landesförderinstituten oder der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Förderungen finden für alles statt, was sich positiv auf Unternehmen oder Umwelt auswirkt. Dazu gehören unter anderem:

  • Modernisierungsmaßnahmen
  • Wachstums- & Auftragsvorfinanzierung
  • Ausbau von Produktionskapazitäten
  • Leasingkosten für Maschinen oder Büroausstattung
  • Gründung
  • Marketingmaßnahmen zur Absatzsteigerung
  • Kosten für die Unternehmensnachfolge

Aber Achtung: Handwerksbetriebe müssen den Förderantrag stellen, noch bevor sie in das jeweilige Projekt investieren.

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nebv schrieb: Ja, ich weiss, man darf seit längerem das Hartlöten für Wasserinstallationen sein lassen, zumindest bis inkl. 28mm Durchmesser. Das ganze, wurde eingeführt soweit ich gelesen habe, um Korrosionsprobleme...
SG03 schrieb: Das ist die Sicherheitsgruppe. Das Angekalkte ist das Sicherheitsventil . Das Rote unten, ist das Rad an dem du den Druck einstellen kannst. Druckminderer! Die Sicherheitsgruppe hängt nicht an der Therme,...
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