
OSMOTEC von Raab bietet Montagevorteile. Ein Keramiksystem für die Querschnittsverminderung von Hausschornsteinen stellte kürzlich die Joseph Raab GmbH & Cie. KG, Neuwied, vor. Es trägt die Bezeichnung OSMOTEC und wird mit Hilfe einer neuartigen Hochdrucktechnologie - dem kaltisostatischen Pressverfahren - hergestellt. Die Einsatzrohre sind dadurch besonders dünnwandig, maßgenau und leicht. Ein weiterer Vorteil ist die konstante Dichte in allen Rohrabschnitten. Darüber hinaus überzeugt der keramische Werkstoff durch eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit und ist resistent gegen alle auftretenden Schadstoffe im Abgas bzw. Kondensat.
Die Montage der neuen Rohrgenerationen gestaltet sich durch eine 30 mm hohe Muffenausbildung unproblematisch und sicher. Baulängen von 66 cm sowie die Robustheit des Materials tragen außerdem zur guten Handhabung auf der Baustelle bei. Die Muffenrohre werden über Dach einfach miteinander verbunden bevor die Rohrsäule mittels Ablasswinde in den bestehenden Schornstein eingeführt wird. Durch die dünnen Wandungen von nur 8 mm lassen sich selbst enge Schächte mit der keramischen Rauchgasführung versehen.
OSMOTEC von Raab steht in den Innendurchmessern von 80 – 200 mm zur Verfügung. Es kann als feuchteunempfindliches System hinterlüftet und bei Bedarf mit mineralischen Wärmedämmschalen versehen werden.
Des Weiteren ist das Keramiksystem für alle Brennstoffe und Feuerstätten zugelassen, die im Unterdruck zu betreiben sind. Ein umfangreiches Zubehörprogramm erlaubt die Anpassung an nahezu alle objektspezifischen Einbausituationen.