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News vom 18.04.2019

Mehr Unabhängigkeit durch den Bluegen

Fachmann Ziegeler setzt auf die Brennstoffzelle

Seit Anfang 2018 läuft im Privatanwesen von Frank Ziegeler ein Bluegen. Das innovative Mikro-Kraftwerk Bluegen von Solidpower wandelt mittels innovativer Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) hocheffizient Erdgas in wertvollen Strom um. Das tausendste jemals produzierte Gerät verrichtet seinen Dienst in Vechelde vor den Toren Braunschweigs überaus zuverlässig. Die Bilanz bei Energie-Fachmann Ziegeler könnte kaum positiver ausfallen: „Der Bluegen läuft so gut, dass man sich gar nicht darum zu kümmern braucht oder ihn bemerkt.“

Der Nachfolger des Erfolgsmodells steht schon in den Startlöchern: Im Juni 2019 wird der Bluegen BG-15 in Deutschland auf den Markt kommen. <br />Bilder: Solidpower
Der Nachfolger des Erfolgsmodells steht schon in den Startlöchern: Im Juni 2019 wird der Bluegen BG-15 in Deutschland auf den Markt kommen.
Bilder: Solidpower

Das Mikro-KWK Bluegen erzeugt mittels innovativer Brennstoffzellen-Technologie bei einer konstanten Ausgangsleistung von 1,5 kW kostengünstig bis zu 13.000 Kilowattstunden Strom jährlich, und das unabhängig von Tageszeit und Witterung. Dabei senkt der Bluegen den Bedarf nach Strom vom Energieversorger deutlich, bringt mehr Autarkie und schont den Geldbeutel. Ausschlaggebendes Kriterium war letzteres für Ziegeler jedoch nicht. „Ich bin jemand, der gerne Dinge ausprobiert, der wissen will, wie das Gerät funktioniert und eigene Erfahrungen machen möchte. Ich möchte meinen Strom selber herstellen“, erläutert Ziegeler seinen Antrieb. „Die Technik des Bluegen habe ich inzwischen verinnerlicht, er läuft absolut reibungslos und störungsfrei.“

„Andere sammeln Autos…“

Ziegeler brennt für das Thema der alternativen Energieerzeugung, nicht von ungefähr kommt sein Hobby: „Andere sammeln Autos, ich sammele Geräte für eine unabhängigere Energiegewinnung.“ Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage, die an Sonnentagen Strom produziert. Eine Batterie speichert einen Teil des selbst erzeugten Stroms, zum Heizen stehen ein Holzpelletbrenner und ein Gasbrennwertkessel für Spitzenlasten zur Verfügung. Zudem hat er den Bluegen mit einem Pufferspeicher kombiniert, wodurch dieser täglich bis zu 200 Liter Warmwasser aufbereitet.

Der Strombedarf Ziegelers liegt – bedingt unter anderem durch elektronische Gartengeräte und E-Auto – bei circa 9.000 Kilowattstunden. „Durch den Bluegen hat sich unser Bedarf nach Strom vom Energieversorger deutlich reduziert, wir bekommen sogar Geld zurück“, sagt Ziegeler. 

Nachfolger Bluegen BG-15

Mit seiner ehemaligen Firma Ziegeler Solar + Haustechnik hat der Gas- und Wasserinstallationshandwerksmeister bei Privat- und Gewerbekunden den Bluegen installiert. Zum 1. März 2019 hat er die von ihm 1997 gegründete Firma an seinen Nachfolger Mike Schnädelbach übergeben und sich aus dem bisherigen Berufsalltag zurückgezogen. Sein Interesse, neue Techniken zu entdecken, ist nach wie vor hoch und so hat Ziegeler auch den neuen Bluegen BG-15, der voraussichtlich im Juni 2019 in Deutschland auf den Markt kommt, schon in Augenschein genommen: „Die veränderte Optik ist natürlich sehr markant und schick.“ Im Unterschied zum Vorgängermodell ist die Leistung des Bluegen BG-15 zwischen 0,5 und 1,5 kW modulierbar: Das veränderte Stack-Design des Brennstoffzellen-Stapels lässt dies zu. Zudem ist er via App steuerbar und nur noch mit einer Wartungsklappe ausgestattet, was die Kaskadierung, also das Installieren mehrerer Geräte nebeneinander, vereinfacht.

Attraktive Förderung

Bei dem Kauf eines Bluegen profitieren Privatpersonen und Gewerbetreibende gleichermaßen von der KfW-Förderung 433: Bis zu 12.450 Euro an Fördergeldern sind möglich. Dabei erhalten die Besitzer durch Solidpower eine vollumfassende Zehn-Jahres-Garantie inklusive Wartung und etwaiger Reparaturen. Diese großzügige Gewährleistung durch den Hersteller ist für die Fachhandwerkspartner ausgesprochen attraktiv. Schließlich sind die notwendigen Wartungsarbeiten lukrative Folgeaufträge, die ein weiteres Geschäftsfeld eröffnen.

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manniw schrieb: Danke für den Hinweis. Ich kenne so ziemlich alle Arten von Motorschlössern. In der Regel werden die ins Türblatt eingebaut und erfordern eine Kabelzuführung für Stromversorgung und Öffnungsimpuls....
fdl1409 schrieb: Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles. Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht auf die Nennleistung ausgelegt werden, wenn die Heizlast niedriger ist. Auch...
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