
Neue Marktimpulse für ostdeutsche Heizungsbauer. Das Hagener Unternehmen WESTFA Flüssiggas und Umwelttechnik präsentiert auf der Messe Sanitär-, Heizung-, Klima und Gebäudeautomation (SHKG) vom 25. bis 28. September 2002 in Leipzig sein neues Photovoltaik-Programm sowie sein umfangreiches Serviceangebot für den SHK-Handwerker. Besonders für ostdeutsche Heizungsbauer ergeben sich damit neue Chancen, sich mit intelligenten Systemlösungen im Bereich der erneuerbaren Energien ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld zu eröffnen.
Gerade in diesem Segment der Energietechnik sieht WESTFA für die SHK-Branche eine neue Perspektive, denn europaweit begünstigen die politischen Rahmenbedingungen den Einsatz von Solarenergie bei Neubau und Altbausanierung. So führt beispielsweise die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) dazu, dass der Energiebedarf eines Gebäudes nicht mehr alleine an dem Jahres-Heizwärmebedarf festgemacht, sondern auf Lüftungs- und Warmwasseranlagen ausgedehnt wird. Um die geforderten 30 Prozent Primärenergie einzusparen, reicht eine verbesserte Wärmedämmung des Gebäudes oft nicht aus oder ist viel zu aufwändig und teuer. Aus diesem Grund rücken jetzt alternative Energieformen besonders bei der Altbausanierung in den Blickpunkt. Wer hier einsteigt, wird auch zukünftig immer genügend Aufträge haben.
Sonderschau "Erneuerbare Energie" Diese Prognose wird auch auf der SHKG-Sonderschau "Erneuerbare Energie - Perspektive für jeden" verdeutlicht. Der Hagener Spezialist für Umwelttechnik zeigt dort seine Solarthermieanlagen, Holzpelletheizungen sowie seine auf dem Markt einzigartige Regenwasseranlage.
Den Schwerpunkt legt WESTFA allerdings auf ein für Heizungsbauer eher ungewöhnliches Geschäftsfeld: die Photovoltaik. "Da sich das Heizungsbauhandwerk bereits mit der Installation von Solarthermieanlagen auskennt, sind wir davon überzeugt, dass sich die Endkunden verstärkt auch hinsichtlich anderer umweltschonender Energien an den Heizungsbauer wenden werden", erläutert Angelika Schaaf, Marketingleiterin bei WESTFA. Doch das Unternehmen will nicht nur erstklassige Produkte liefern. Es unterstützt seine Kunden bei Fragen rund um Planung, Ertragsberechnung, Versicherung und Installation. Um einen noch besseren Service zu bieten, hat WESTFA Schulungszentren an den Standorten Hagen, Leipzig und Kindsbach eingerichtet. Sowohl in den Grundlagenschulungen als auch den Expertenseminaren steht der Praxisbezug im Vordergrund. "Mit uns können sich Fachhandwerker im Bereich der Photovoltaik ein neues Arbeitsfeld erschließen", betont Geschäftsführer Klaus Stolte.
Der Erfolg gibt ihm Recht: Die Umwelttechnik trug 2001 bereits mit 15 Prozent zum Gesamtumsatz des Unternehmens bei. Förderprogramme wie das 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm sowie die hohe garantierte Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen begünstigen die Nachfrage. "Da in Ostdeutschland noch rund ein Drittel der Wohnungen saniert werden müssen, ist vor allem dort mit einem weiteren Anstieg der Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien zu rechnen," prognostiziert Stolte.
Engagement in Ostdeutschland
In den neuen Bundesländern engagiert sich WESTFA schon seit Beginn der neunziger Jahre. Anfangs sorgte das Unternehmen dafür, dass umweltbelastende Energieträger schnell und unkompliziert durch umweltschonende Flüssiggasanlagen ausgetauscht wurden.
Seit 1998 koordiniert das Team in der Leipziger Niederlassung unter der Leitung von Thomas Künzel den Vertrieb zwischen Rostock, Cottbus und Erfurt. Im hauseigenen Schulungszentrum finden Seminare für Anfänger und Fortgeschrittene sowie zu allen WESTFA Produktbereichen statt. Als Hauptaufgabe betrachtet Künzel die Kundenbetreuung im Innen- und Außendienst: "Die Messe geht vorbei, doch wir werden auch im Anschluss daran als kompetenter Ansprechpartner für den Fachhandwerker vor Ort da sein!"
Die WESTFA Flüssiggas und Umwelttechnik GmbH mit Hauptsitz in Hagen und Niederlassungen in Kindsbach/Pfalz, Leipzig und Trier ist Anbieter von Flüssiggas sowie von regenerativen Energieprodukten wie Solarkollektoren, Photovoltaik- und Regenwassernutzungsanlagen sowie Holzpelletheizungen.