Die Solarbranche erlebt seit diesem Jahr einen nicht geahnten Boom. „Unsere Heizsysteme und Solarkollektoren schwimmen ganz oben auf der Erfolgswelle mit", freut sich Alfred T. Ritter, Hauptgesellschafter von Paradigma, Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG. Beim Absatz ökologischer Heizsysteme ist das 1989 gegründete Unternehmen Marktführer. Paradigma bietet erstmals in Deutschland ein vollständig regeneratives Heizsystem an. Mit der Kombination aus Solarkollektoranlage und Holz-Pelletskessel baut das Unternehmen seine ökologische und technologische Vorreiterrolle auf dem Heizungsmarkt aus. Dank seiner immer wieder verbesserten Systeme hat die in Karlsbad ansässige Firma seit der Gründung die CO2-Emissionen um eine halbe Million Tonnen verringert.

Die Solarthermie (Solare Heiztechnik) verzeichnet durch die von der Bundesregierung am 20. August vergangenen Jahres erlassene Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien deutliche Zuwächse. Zusätzlich hat das am 1. April diesen Jahres in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der gesamten Solarbranche einen spürbaren Auftrieb gegeben. Paradigma profitiert mit seinen Kollektoranlagen von der günstigen Marktsituation. Der Spitzenreiter im Vertrieb ökologischer Heizsysteme entwickelte sich zu einem der führenden Anbieter von Röhrenkollektoren. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bei einer Umsatzsteigerung von anfänglich vier Millionen Mark auf 50 Millionen Mark (erwarteter Umsatz 2000) stieg der Anteil an Solartechnologie von 20 auf 50%. Das Unternehmen hat sich frühzeitig auf den Boom vorbereitet. Um die Versorgung sicherzustellen, gründete Paradigma eine Firma (Ritter Solar GmbH), die ausschließlich Vakuum-Röhrenkollektoren CPC herstellt. Darüber hinaus verfügt Paradigma über ein bundesweites Netzwerk aus knapp 400 Partnerbetrieben, die schnell und direkt vor Ort die Kundenwünsche erfüllen.
Paradigma behauptet sich gegen Abwärtstrend auf dem Kesselmarkt
Die Anbieter herkömmlicher Heizungstechnik kämpfen mit sinkenden Verkaufszahlen, die Nachfrage nach ökologischen Heizsystemen hingegen steigt. Beispiel Heizkesselmarkt: Hier
ist seit Jahren der Umsatz rückläufig, während Paradigma auf eine konstant große Nachfrage verweisen kann. Eine zusätzliche Absatzsteigerung erwartet das Unternehmen in naher Zukunft durch den Gesetzgeber. In der geplanten Energiespar-Verordnung soll veralteten Heizungsanlagen mit zu hohem Schadstoffausstoß (CO2) ein Bußgeld auferlegt werden. Paradigma bietet hier mit seinem neuen Holz-Pelletskessel eine CO2-neutrale Alternative.
Aber nicht nur die Umsatzzahlen stimmen. Paradigma beweist, dass Ökonomie und Ökologie sich gewinnbringend ergänzen können. So wurden in den vergangenen zwölf Jahren durch seine Heizsysteme eine halbe Million Tonnen CO2 Emissionen eingespart.
Das entspricht etwa dem jährlichen CO2 Ausstoß von 250.000 Autos. Die Umweltfreundlichkeit der Paradigma-Produkte wird noch dadurch unterstrichen, dass das Bundesamt für Wirtschaft fast alle Anlagen fördert.