Allmess GmbH
Unser Engagement in den neuen Bundesländern ist langfristig angelegt und muss entsprechend den Grundbedingungen des dreistufigen Vertriebsweges auch genauso ausgestattet werden wie im Westen der Bundesrepublik.
Nicht nur deshalb, weil es unsere Marktpartner so erwarten, sondern weil wir von einer Gleichmäßigkeit aller Geschäftstätigkeit in ganz Deutschland ausgehen.
Aber manches braucht seine Zeit; und von denen angeblich bereits nach wenigen Jahren entstehenden „blühenden Landschaften“ sind wir eh nie ausgegangen.
Wir sind von der Zukunft des dreistufigen Vertriebes auch in den neuen Bundesländern überzeugt und bleiben engagiert.
Das schließt natürlich auch Messen wie die SHKG Leipzig mit ein, und wir hoffen, dass genügend Unternehmen der SHK-Branche ebenso denken und handeln wie wir.
Dehoust GmbH:
Die SHKG Leipzig war für uns überraschend gut besucht. Speziell Donnerstag und Freitag war gekennzeichnet durch viele Fachbesucher. Der Samstag mehr oder weniger von Privatleuten.
Wir haben speziell das Thema Hochwasssertanks für die neu ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete übersetzt. Naturgemäss fanden die von uns präsentierten Tanks, die den Anforderungen an Überschwemmungsgebiete entsprechen, sehr sehr großes Interesse sowohl beim Fachpublikum als auch bei den Privatleuten.
Andreas Friedel, Verkaufsleiter, BTI Befestigungstechnik GmbH, Ingelfingen:
Wir sehen unsere Teilnahme an der SHKG ganz klar als eine Investition. Wir kamen mit realistischen Erwartungen und wurden nicht enttäuscht. Die Kunden haben es definitiv honoriert, dass man hier ausstellt. Das spüren wir sehr positiv. Zugleich sind sie offenkundig sauer über jene großen Unternehmen, die diesmal fern bleiben. Das stößt auf Unverständnis, und sehr viele Handwerker sagten mir ganz offen, dass sie dies in der weiteren Zusammenarbeit sehr genau zu werten wüssten. Schauen wir, wie sich das im Nachmessegeschehen niederschlägt. Auf jeden Fall kommen wir zur nächsten SHKG wieder nach Leipzig.
Wolfram H. Heger, Prokurist, JRG Gunzenhauer GmbH, Neuburg/Dortmund:
Die Qualität der Fachbesucher hat mich beeindruckt. Noch eine halbe Stunde vor Messeschluss hatten wir abends viele Leute am Stand, die willens und auch fachlich in der Lage waren, sich unsere anspruchsvolle Technik erklären zu lassen. So kamen viele neue Kontakte zustanden. Ich nehme es auch als positive Erfahrung mit zurück, dass eine ganze Reihe Großhändler und Innungen einen Bus-Shuttle nach Leipzig organisierte. Das brachte Nachfrage auf die Messe. Nein, wer die SHKG tot gesagt hat, hat sich geirrt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass beim nächsten Mal mehr Große aus dem Bereich Armaturen und Badewannen ausstellen. Ihr heimlichen Beobachter hatte sie ja ohnehin alle hier. Ob wir wiederkommen? Uneingeschränkt ja!
Dietmar Brehme, Geschäftsführer, Oranier Heiz- und Kochtechnik GmbH, Gladenbach-Weidenhausen:
Wir stellen bewusst in Leipzig aus, weil wir uns sagen: Wo Kunden sind, müssen auch Aussteller hingehen. Und es war eine richtige Entscheidung. Wir sind positiv angetan von der SHKG in Leipzig und fanden eine erfreuliche Akzeptanz für unsere Produkte. Es war eine wirklich gute Messe mit einem ansprechend guten Publikum, was sich auch geschäftlich auswirken wird. Trotz der nur einen Ausstellungshalle kann ich sagen: Eine kleine aber feine Messe. Ich bin absolut überzeugt, dass sie eine Zukunft hat. Das sollten sich auch die großen Anbieter überlegen.
Reiner Baumgartner, Verkaufsleiter, Hilti Deutschland GmbH, Kaufering:
Die SHKG ist ganz okay gelaufen. Überrascht war ich von der guten Besucherfrequenz, am Stand ebenso wie in der Halle. Wir hatten mit einer sehr verhaltenen Messe gerechnet, doch sowohl von der Resonanz als auch vom Umsatz lief es besser, als zu erwarten war. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese Messe in Leipzig Bestand hat. Der Standort ist richtig, das Potenzial ist eigentlich auch vorhanden. Warum sollte daraus keine Perspektive erwachsen?
Alf Bauer, Gebietsverkaufsleiter Sachsen/Thüringen, WILO AG, Kesselsdorf:
Ohne Frage, wir sind sehr zufrieden. Die Teilnahme hat auf jeden Fall gelohnt. Die Zahl der Kundenkontakte übertraf alle Erwartungen. Schade, dass wir keinen größeren Stand gebucht hatten. Manchmal waren bei den von uns vorbereiteten Events 150 Leute am Stand. Wir wollen diese Messe unbedingt auch künftig haben - und zwar hier in Leipzig. Wechselnde Standorte halte ich für kontraproduktiv. Über den Zeitpunkt müsste man noch einmal nachdenken, damit man auf der SHKG mehr wirkliche Neuheiten vorstellen kann. Das lockte sowohl mehr Aussteller her als auch noch mehr Besucher. Auch die Werbung im Vorfeld ist sicher ausbaubar. Dass aber die SHKG eine Zukunft hat, werden auch jene Unternehmen gespürt haben, die diesmal nicht ausgestellt haben. Ihre Späher hatten sie alle in Leipzig. Die werden gesehen haben, was hier los ist.
Nikolaus Varvaroussis, Geschäftsführer, Galatea GmbH, Lauchhammer:
Ich bedauere, dass nicht mehr Aussteller den Weg hierher fanden und kann dies auch nicht verstehen. Ich denke, bei einem schwachen Markt, wie wir ihn im Moment haben, muss man sicher sein Messekonzept entsprechend anpassen, vielleicht nur mit einem Infostand vertreten sein. Doch gar nicht auszustellen, finde ich nicht richtig. Der Markt ist eben unbeständig, mal geht er nach oben, mal geht er nach unten. Als Unternehmen muss man da über den Tellerrand schauen. Außerdem enttäuscht man die Kunden, wenn man einer Messe fern bleibt, die für diese Region als wichtig empfunden wird. Als brandenburgische Firma sind wir es den ostdeutschen Betrieben schuldig, hier präsent zu sein. Ein Vorteil solch einer Regionalmesse besteht gerade darin, dass man schneller an den Handwerker herankommt. Ob die SHKG in Leipzig eine Zukunft hat, darüber entscheiden letztlich die Messebesucher. Dank der ostdeutschen Großhändler und Innungen ist der Zuspruch diesmal erfreulich gut. Wir hatten viele Kontakte. Nun warten wir ab, was im Nachmessegeschäft daraus wird. Manche sagten mir auch unverhohlen, sie wüssten schon genau zu werten, wer von der Industrie in Leipzig dabei war und wer nicht.
Thomas Stein, Vertriebsbeauftragter, Rehau AG & Co., Gerichshain:
Wir waren immer auf der SHKG dabei und wir kommen auch künftig. Denn wir sind ganz eindeutig zufrieden. Unsere Entscheidung, hier auszustellen, hat sich hundertprozentig als richtig erwiesen. Die Publikumsresonanz war bestens. Nahezu stündlich hatten wir zumindest tagsüber neue Kundenkontakte. Und das ist ja der Hauptgrund, warum man auf eine Messe geht. Nun bin ich zuversichtlich, dass hier einiges nachkommt. Ich denke, nach dieser Veranstaltung hat die SHKG in Leipzig eine Zukunft. Das erhoffe ich mir natürlich zuerst aus eigenem Interesse. Denn vielen der Handwerker aus Leipzig, Dresden, Halle oder Erfurt, die ich hier treffe, begegne ich auf keiner anderen Messe.
Axel Trott, Verkaufsleiter GC-Gruppe Ost - Sächsische Haustechnik Leipzig KG:
Mit unserer Präsenz auf der SHKG wollten wir unsere Verbundenheit zur Region und zur hiesigen Handwerkerschaft demonstrieren. Wir sind mit dem Messeergebnis sehr zufrieden. Die Messe hat uns sehr positiv überrascht. Hervorheben möchte ich die hohe Zahl an konstruktiven und interessierten Kundengesprächen. Traurig stimmt mich die Nichtteilnahme einiger namhafter Hersteller. Ich nehme an, dass sie ihre Entscheidung wohl bereuen dürften.
Wolfgang Koch, Leiter Vertriebszentrum Leipzig:
Wir hatten hier so viele Kontakte und Gespräche wie sonst in einem viertel Jahr. Die SHKG ist wichtig für die Region und das Fachhandwerk. Wir brauchen alle zwei Jahre eine Messe in Leipzig - parallel zur efa oder als Kombimesse.