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News vom 23.10.2002

Bessere Vor- und Nachkalkulation: Seminar mit Label Software


Bessere Vor- und Nachkalkulation durch die exakte Ermittlung der Lohnselbstkosten auf Basis der Vollkosten.

Für eine korrekte Vor- und Nachkalkulation eines Projektes müssen neben den Materialeinkaufspreisen auch die Lohnselbstkosten und die Lohnminuten richtig eingetragen werden. Hierbei stellen sich zwei wichtige Fragen:
  • Wie werden die Lohnselbstkosten, unter Berücksichtigung der tatsächlichen Produktivität, ermittelt?
  • Welche durchschnittlichen Lohnselbstkosten und Lohnminuten werden in der Angebotsphase angesetzt, damit ein Projekt am Ende auch erfolgreich bleibt, egal welche und wie viele Monteure am Projekt arbeiten?
Diese und andere Fragen werden auf dem Seminar "Lohnselbstkosten und Vollkostenrechnung" vonLabel Software geklärt. Es findet in Zusammenarbeit mit dem SHK Fachverband Sanitär-Heizung-Klima in Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Alfred Jansenberger und Gerald Bax (Geschäftsführer von Label Software) statt.

Die Berechnung der Lohnselbstkosten auf Grund der zurückliegenden Betriebsdaten erfolgt an Hand einer übersichtlichen und einfach auszufüllenden Excel Tabelle, die alle Teilnehmer des Seminars erhalten. Neben den Daten aus der Finanz- und Lohnbuchhaltung sind auch Daten aus einer Zeiterfassung wichtig, um die tatsächlichen produktiven Stunden pro Mitarbeiter einzutragen. Diese Produktivstunden kommen z.B. aus dem Zeiterfassungsmodul der kaufmännischen Software Labelwin für Handwerksbetriebe aus dem Hause Label Software.

Die ermittelten Lohnselbstkosten werden auf Basis einer Vollkostenrechnung ermittelt und nicht auf Basis einer normalen Deckungsbeitragsrechnung. D.h. die Lohnselbstkosten werden so festgesetzt, dass durch sie alle Betriebskosten abgedeckt sind und übersteigen damit meist den Verrechnungssatz. Der Ausgleich erfolgt durch den Materialerlös. Dies erleichtert wesentlich die Vor- und Nachkalkulation, da man sofort einen Erfolg oder Misserfolg ablesen kann. Ist der so ermittelte Deckungsbeitrag negativ, macht man Verlust, ist er positiv, macht man Gewinn. Selbst bei sich ändernden Betriebswerten bleibt der Schwellenwert bei Null, sofern lediglich die hinterlegten Lohnselbstkostensätze angepasst werden.

Der "Aha-Effekt" tritt ein, wenn Baustellen mit Hilfe dieser Lohnselbstkosten und den tatsächlichen Zeiten nachkalkuliert werden. Denn bei der Besetzung von Baustellen mit unterschiedlichen Monteuren kommen immer wieder die gleichen Ergebnisse raus, da ein teurerer Mitarbeiter auch mehr leistet. Bei der "alten" Methode, mit Selbstkosten an Hand der Deckungsbeitragsrechnung, erwirtschaften Baustellen teils gute Gewinne, aber auch derbe Verluste, je nachdem ob sie z.B. mit 2 A-Monteuren, einem A-Monteur und einem Helfer oder 2 B-Monteuren und einem Azubi besetzt wurden. Dahinter steckt die Tatsache, dass teure Monteure auch mehr leisten als günstigere und dadurch auch in der Lage sind mehr zum Betriebsergebnis beizutragen. Ein Azubi oder B-Monteur kann und braucht nicht so viel Deckungsbeitrag zu leisten wie ein A-Monteur oder Meister. Da diese Tatsache bei einer Kalkulation auf Basis der Vollkosten berücksichtigt wird, ist eine "gerechte" und "realitätsnähere" Baubestellenbeurteilung möglich.

Am Ende des ersten Seminars dieser Art am 17. September 2002 waren sich alle Teilnehmer einig, das Verfahren umgehend in die Praxis umzusetzen. Nach Meinung der Teilnehmer wurde ihnen noch nie so praxisorientiert eine einfach zu realisierende Vor- und Nachkalkulation präsentiert.

Auf Grund der starken Nachfrage findet ein weiteres Seminar am 30. Oktober 2002 und im November/Dezember statt. Anmeldungen und weitere Informationen erhalten Sie unter 0521-137677 oderhier.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail anGerald Bax oderRainer Seifert oder informieren Sie sich unter Tel.-Nr.: 0521/137677.

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