IMI plc kündigt den Verkauf seiner Kupferrohrsparte an. Der Geschäftszweig wird durch die KM Europe Metal AG (KME) aus Osnabrück für ca. 20,4 Millionen Euro übernommen. Das Geschäft soll innerhalb der nächsten drei Monate abgeschlossen sein, eine Genehmigung der Kartellbehörde vorausgesetzt.
Für das am 31. Dezember beendete Geschäftsjahr 2001 hat die Kupferrohrabteilung IMIs mit Hauptsitz Sitz in Kirkby, England, rund 150 Millionen Euro Umsatz bei einem Reingewinn von 2,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Gesamtwert der Kupferrohrsparte (Aktiva) wird auf 38 Millionen Euro geschätzt, Finanzschulden werden von KME nicht übernommen.
Nach dem im August beschlossenen Verkauf der Kupferfitting-Sparte an die Aalberts Industries NV für rund 103 Millionen Euro – der HaustechnikDialog berichtete - ist der Verkauf an KME ein weiterer Schritt IMIs, sich nur noch auf die Bereiche zu konzentrieren, die die stärksten und langfristigsten Wachstumsaussichten bieten. Namentlich wären dies Regelarmaturen und Dienstleistungen (www.imi-indoorclimate.com . Zu dieser Gruppe gehören unter anderen noch Heimeier und TA. Die Gewinne aus den beiden Verkäufen kommen diesen Sparten zugute.
IMIs Vorstandsvorsitzender Martin Lamb kommentierte: „Wie zuvor bei den Kupferfittingen bin ich sehr zufrieden, auch für unsere Kupferrohrsparte einen angemessenen und etablierten Marktführer als Käufer gefunden zu haben.
Die Veräußerung unseres restlichen Kupfergeschäftes ist ein wichtiger Schritt in der Reorganisation unseres Konzerns. Mit dem Abschluss des Geschäftes haben wir zusammen für die Kupferrohr- und -fittingabteilungen einen Erlös von ca. 124 Millionen Euro erzielt.“