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News vom 17.09.2019

Photovoltaik gestaltet die Spielregeln im globalen Energiesystem von Grund auf neu

Game Changer, so nennt man Akteure, die innerhalb einer Branche eine grundlegende Neugestaltung der Spielregeln verursachen. Im Technologie Bereich sind es Teilnehmer, die eine neue, bessere Technologie entwickeln, oder mit innovativen Produkten alte Produkte obsolet machen. Photovoltaik ist eine solche Technologie, davon sind die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE aus Freiburg überzeugt. "Photovoltaik wird zum Game Changer im globalen Energiesystem", sagt Dr. Andreas Bett, Leiter des ISE. Weltweit haben drastische Kostensenkungen und der Ausbau der Produktionskapazitäten dazu geführt, dass sich ganz neue Einsatzmöglichkeiten für die Photovoltaik ergeben.

Bild: pixabay/grass27
Bild: pixabay/grass27

Sonnenenergie wird aufgrund des Umfangs der solaren Ressource, ihrer Berechenbarkeit und ihrer Allgegenwart eine zentrale Rolle im zukünftigen globalen Energiesystem spielen. Durch die sogenannte Sektorenkopplung wird sauberer Solarstrom zusammen mit anderen, erneuerbaren Energiequellen genutzt. Wärmepumpen nutzen Strom, um vorhandene Wärme aus der Erde aufzunehmen, zu verdichten und dann für den Betrieb der Heizungsanlage einzusetzen. Das ist hoch effizient; denn gute Wärmepumpen können aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme erzeugen. Mit günstigen Wärmespeichern kann dieser Effekt sogar noch verstärkt werden. So wird Solarstrom optimal mit der Wärmeerzeugung verknüpft. Neben dem Bereich Wärme ist die Mobilität ein anderer großer "Energiefresser" in Deutschland. Die meisten Züge sind mittlerweile elektrifiziert und zunehmend fahren auch immer mehr Elektroautos auf deutschen Straßen. Dafür werden riesige Strommengen gebraucht. Das gleiche gilt auch für die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse - für Wasserstoff betriebene PKWs, oder andere nicht-fossile Antriebsmöglichkeiten. Der enorme Strombedarf des Verkehrssektors muss mittelfristig aus erneuerbaren Energiequellen stammen, um klimaneutral und damit umweltfreundlich zu sein. Und was heute schon im Wärme- und Verkehrsbereich möglich ist, wird zunehmend auch in anderen Industriezweigen erfolgreich umgesetzt werden.

Die Bundesregierung möchte den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs anheben. Derzeit liegt er noch bei unter 40 Prozent. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müsste es nach Berechnungen des Solarverbands einen jährlichen Zubau von etwa zehn Gigawatt Photovoltaik im Jahr geben. Der "Atmende Deckel", der lt. EEG das Gesamtausbauziel für Solarenergie in Deutschland auf 52 Gigawatt festlegt, muss daher dringend nach oben korrigiert werden. "Die Zahlen verdeutlichen, dass sich die Politik mit Blick auf die Klimaschutzziele dem Atmenden Deckel nähern muss, was bislang vermieden wurde", konstatiert Ove Burmeister, Geschäftsführer der DEB Deutsche Energie Beratung. Er weist auf eine Studie des ISE hin, wonach allein im PV - Sektor eine installierte Leistung von wenigstens 150 bis 200 GW benötigt werden, um den Energiebedarf Deutschlands überwiegend oder vollständig mit Erneuerbaren Energien zu decken.

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Lupo1 schrieb: Hallo, habe diese schon seit vielen Jahren getankt und bisher sehr zufrieden. Mit den beschichteten Pellets "Pelprotec" hat man weniger Staub im Pelletslager, ob es sich rechnet konnte ich nicht feststellen....
jantosh schrieb: Danke für die Tipps lowenergy, ich habe mich jetzt für eine komplett vorinstallierte Station mit Pufferspeicher und Frischwasserstation inkl. der neuen Übergabestation entschieden. Das ist dann alles...
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