Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 07.11.2002

Schimmelpilze austrocknen


Nach Überschwemmungen ist die Gefahr, dass sich im feuchten Haus Schimmel ausbreitet, besonders groß. Welches Risiko für Neubauten und Sanierungen besteht, berechnet ein Programm. Das Modul ist der jüngste Zuwachs einer bewährten bauphysikalischen Softwarefamilie.

Diese Pilzsaison ist ungesund bis unangenehm und findet nicht im herbstlichen Wald statt. Auch im Haus fühlen sich verschiedenste Vertreter der botanischen Abteilung Mycophyta wohl - vorausgesetzt, sie stoßen auf günstige Bedingungen. Meist genügt bereits ein karger, doch verdaubarer Untergrund, der sie wachsen lässt. Besonders anziehend wirkt dessen Feuchte, die stark von der Temperatur abhängt. Hat sich der Schwamm oder Schimmel erst eingenistet, können geänderte Lüftungsgewohnheiten meist nur noch die weitere Ausbreitung der Pilze unterdrücken. Wer eine dann fällige, tiefer gehende Sanierung der Bausubstanz vermeiden will, hätte sich zumindest als Architekt schon viel früher mit Fragen von Raum- und Gebäudeklima beschäftigen müssen. Genau für diesen Bereich entwickelten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP das Programm WUFI - Wärme- und Feuchtetransport instationär. Seit über sechs Jahren wird diese Softwarefamilie von mehr als 1 200 lizenzierten Wissenschaftlern und Praktikern dazu eingesetzt, klimatische Gegebenheiten in Gebäuden zu berechnen und zu optimieren. Zwei weltweit neuartige WUFI-Module wurden kürzlich der Öffentlichkeit vorstellt.

"Stellen Sie sich eine neu gebaute Wand vor, die trocknet!", sagt der stellvertretende Institutsleiter Dr. Klaus Sedlbauer. "Instationär bedeutet dabei, dass die Wärme- und Wassermenge, die durch eine Wandfläche transportiert wird, zeitlich nicht konstant ist. Eine neue Mauer benötigt einige Jahre, bis sie weitgehend trocken ist, und entsprechend ändert sich das Raumklima." WUFI berücksichtigt ebenso kürzerfristige Ereignisse wie Sonneneinstrahlung, Temperatur der Außenluft oder Regen, der die Wand benetzt.

Mit einem der beiden neuen Module lässt sich nun die Gefahr der Schimmelbildung einschätzen: Wurde das Programm mit allen bauphysikalisch relevanten Größen gefüttert, so geben sie die Feuchte der Innen- wie Außenwand an. Variiert der Architekt oder Techniker ein Gebäudeteil geometrisch oder gibt er einen schwerverdaulicheren Baustoff ein, so mag es passieren, dass die "Ampel" der Software von rot wie "Vorsicht, Schimmelrisiko!" auf grün wie "Unbedenklich" springt. Grundlage der Beurteilung bilden Messungen und Beobachtungen über viele Jahre. Das zweite neue WUFI-Modul berücksichtigt erstmals auch Luftströmungen. Der rechnerische Aufwand ist beträchtlich, denn der Übergang von Wasser und Wärme zwischen Festkörper und Luft hängt ganz erheblich von der Strömungsgeschwindigkeit am jeweiligen Ort ab.

Mit der Software WUFI lässt sich auch die Feuchteverteilung in Baumaterialien zeitaufgelöst berechnen und graphisch darstellen. Davon hängt maßgeblich das Risiko der Schimmelbildung ab. ©Fraunhofer IBP


Aktuelle Forenbeiträge
meStefan schrieb: Raum- Thermostate sind hoch gedreht? Dann den Stellmotor runter machen und schauen, ob es dann warm wird (Stellmotor runter = Ventil auf). Läuft Dein Heizgerät überhaupt? Ist der Anlagendruck mind....
Peter_Kle schrieb: 1. Für die maximale Leistung ist die Sonneneinstrahlung wichtig. Nur Sonne und 30 Grad heben die Sonneneinstrahlung nicht auf Sommerniveau oder Cremer du dich jetzt noch ein ??? 2. Temperaturen sind...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Haustechnische Softwarelösungen
Website-Statistik