
Die Abgase eines konventionellen Heizkessels sind heiß genug um Wasser zum Kochen zu bringen. Der Ölbrennwertkessel nutzt diese Restwärme und entzieht dem Abgas wertvolle Energie. Dadurch wird der feuerungstechnische Wirkungsgrad um etwa 4-5 % angehoben.

Zusätzlich wird in dem keramischen, nachgeschalteten Wärmetauscher durch Taupunktunterschreitung die Kondensationswärme genutzt. Hier gibt es einen weiteren Wärmegewinn, so dass ein Ölbrennwertkessel etwa 10 % Energie gegenüber einem modernen Niedertemperaturkessel spart. Die Einsparung gegenüber einer Altanlage können mehr als 30 % betragen. Die Abgase des Brennwertkessels lassen sich über ein Kunststoff-Abgassystem aus PPs, das nachträglich einfach in den Schornstein eingezogen werden kann, abführen. Diese Lösung ist deutlich kostengünstiger als eine Kaminsanierung für einen konventionellen Ölkessel mit einem Edelstahlrohr.
Zusätzlich schont der Ölbrennwertkessel die Umwelt. Der Schadstoffauswurf wird um 10 % reduziert und die Verbrennungssäuren im Abgas um bis zu 80 % bei metallfreier Kondensation.
Das Kondensat des Brennwertkessels kann in das häusliche Abwassersystem ohne Neutralisation geleitet werden, wenn schwefelarmes Heizöl eingesetzt wird. Sofern der Kunde Standard-Heizöl EL verwendet, muss das Kondensat über eine
Neutralisationseinrichtung in die Hausentwässerung geleitet werden. Da die Taupunktunterschreitung erst im nachgeschalteten, keramischen Wärmetauscher erfolgt, ist die Gewähr für eine lange Systemlebensdauer gegeben.