

Bis zu 50 Prozent Zeit- und Kostenersparnis, lassen sich mit einem patentierten Rohrschleifsystem erzielen, das Würth ins Programm aufgenommen hat.
Und das bei einer Arbeit, die bislang sehr zeitintensiv war: Das ansatzlose Feinschleifen, Satinieren, Reinigen, Polieren, Entrosten und Entlacken von Rundmaterialien mit Durchmessern zwischen 25 und 76 Millimetern.
Das optische Aufarbeiten von Handläufen, Treppengeländern, Rundstäben und jeglichen Rohrkonstruktionen aus Stahl, Holz, Aluminium, Kupfer oder Messing, stand bei der Entwicklung des Schleifsystems RSS 2000 im Mittelpunkt.
Zum Antrieb des Schleifmoduls können handelsübliche Satinier- und Poliermaschinen sowie regelbare Winkelschleifer mit mindestens 1200 Watt benutzt werden.
Das kreisrunde Schleifmodul hat es in sich. Es wird wie eine Manschette um das zu bearbeitende Rundmaterial gelegt, zusammengeklappt, mit einem Splint gesichert und über einen Zahnriemen mit der Antriebsmaschine verbunden.
Ein spezieller Federmechanismus sorgt dann dafür, dass die vier integrierten Schleifsegmente gleichmäßig angedrückt werden.
Bei Drehzahlen bis maximal 2000/min-1 kommt es so zu einem hochwertigen 360 Grad Schliff und einem ansatzlosen Schleifbild. Dieses kann in der Oberflächenstruktur und im Materialabtrag durch das eingesetzte Schleifmittel variiert werden. Vom Schleifvlies bis hin zum groben 40er Gewebe reicht die Palette der mit Klettverbindern ausgerüsteten Varianten. Das patentierte Rohrschleifsystem RSS 2000 wird betriebsfertig, samt einem Sortiment verschiedener Schleifmittel, im Hartschalenkoffer geliefert.