Der Erfinder der wasserlosen Urinale, die Schweizer F. Ernst Ingenieur AG, hat in Zusammenarbeit mit Villeroy & Boch ein wasserloses Urinal aus Keramik entwickelt. Nachdem sich Keramik im Sanitärbereich seit Jahrzehnten bewährt hat, sind Architekten und Installationsfachleute mit dem Einsatz dieses Materials vertraut. Sanitär-Keramik hat den Vorteil, dass die Oberfläche lichtecht ist und sich nicht verfärbt - auch bei einer Benutzung über viele Jahre hinweg bleibt sie strahlend weiß. Selbst Zigarettenkippen können diesem Material nichts anhaben: Die glühende Asche hinterlässt keine hässlichen Brandflecken.
Diese Vorzüge bewogen die Firma F. Ernst Ingenieur AG dazu, wasserlose Urinale auch in Sanitär-Keramik anzubieten. Die Erfinder entschieden sich dabei für das Modell Ebra/Omnia, das sich als wassergespülte Variante bereits durchgesetzt hat. Der Installateur kann diese Urinale also ohne Zusatzkenntnisse wie gewohnt einbauen.
Ein weiterer Vorteil dieses Modells: Es hat eine tiefere Ausladung als die Kunststoff-Urinale. Zudem fügen sich die wasserlosen Keramik-Urinale perfekt in die Toilettenumgebung ein: Sie bilden eine Einheit mit anderen Sanitärobjekten wie Waschbecken oder WC, die in der Regel ebenfalls aus Keramik gefertigt sind.
Trefferquote: Die Bombe im Visier
Untersuchungen belegen es: Der Reinigungsaufwand für Urinale sinkt beträchtlich, wenn eine kleine Bombe die Treffsicherheit des Benutzers herausfordert. So werden die Keramik-Urinale "System Ernst" mit diesem Extra - einer kleinen aufgedruckten Bombe direkt oberhalb des Siphons - ausgeliefert.
Absolut geruchlos Wasser sparen
Alle wasserlosen Urinale "System Ernst" haben einen Spezial-Siphon, in dem sich eine biologisch abbaubare Flüssigkeit befindet, die spezifisch leichter ist als Urin. Diese filtert den Urin und schwimmt dauerhaft oben. Dadurch wirkt sie als zuverlässiger Geruchsverschluss. Die Oberfläche der Urinale ist mit einem biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel imprägniert. Diese Beschichtung verhindert die Vermehrung der Bakterien im Urinal - unangenehmer Geruch kann sich gar nicht erst bilden. Gleichzeitig sorgt das Desinfektionsmittel für einen permanenten Bakterienabbau und somit für einen sehr hohen Hygiene-Standard.
Zudem sind die Ernst-Urinale kostengünstig: Die Instandhaltungs- und Reinigungskosten für das "System Ernst" liegen deutlich niedriger als bei Urinalen mit Wasserspülung. Defekte Spülanlagen - ein häufiges Ärgernis bei wassergespülten Urinalen - treten ebenfalls nicht auf.
Auch hartnäckige Ablagerungen, Verstopfungen oder zugewachsene Ablaufleitungen, die teure Reparaturen erfordern, gibt es nicht. Die Anschaffungskosten für das "System Ernst" sind in den meisten Fällen geringer als bei Urinalen mit Wasserspülung, da keine Installationskosten für Wasserzuleitungen entstehen.