
WESTFA als Anbieter innovativer Umwelttechnik. Die Hagener WESTFA GmbH, gegründet 1947, hat sich vor vier Jahren zu einer entscheidenden Ausweitung ihres Produktsortiments im Bereich der Umwelttechnik entschieden. Neben dem ursprünglichen Kerngeschäft Vertrieb und Logistik von Flüssiggas hat das Unternehmen die Geschäftsbereiche Solarthermie (Solarwärme), Holzpelletöfen, Photovoltaik (Solarstrom) und Regenwassernutzung etabliert. Diese Geschäftsfelder bilden heute die zukunftsträchtige Neuausrichtung des Unternehmens und stellen inzwischen bereits 15 Prozent des Gesamtumsatzes von 73 Millionen Mark beziehungsweise rund 38 Millionen Euro, die WESTFA im Jahr 2001 erwirtschaft hat. Das Unternehmen vollzieht dabei einen umfassenden Wandel zum innovativen Dienstleister im Bereich der Umwelttechnik.
Weiterbildung ist ein zentrales Thema Natürlich profitieren auch die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Unternehmenswandel. Die Veränderung brachte die Einführung von neuen Techniken und Softwaretools mit sich, völlig neue Arbeitsbereiche wurden eingeführt und Organisationsstrukturen serviceorientiert umstrukturiert. So hat der Systemanbieter für regenerative Energien ein Kundendialogcenter eingerichtet, das in zwei Stufen von einfachen Anfragen bis hin zur technischen Beratung die gesamte Kundenbetreuung am Telefon neben dem Außendienst abdeckt.
Des Weiteren hat das Unternehmen drei Schulungszentren an den Standorten Hagen, Leipzig und Kindsbach eingerichtet, die die Technik der WESTFA Produkte für Kunden erlebbar machen. WESTFA hat den SHK-Fachhandwerker als primäre Zielgruppe in den Fokus seiner Vertriebsaktivitäten gestellt. Dementsprechend bietet das Unternehmen ausschließlich qualifizierten Partnern aus dieser Branche seine kompletten Systemlösungen an. In kostenlosen Schulungen können die Teilnehmer ihr Know-how theoretisch und praktisch vertiefen. Erste Berührungsängste werden so überwunden. Argumentationshilfen für ein Kundenberatungsgespräch geben dem Fachhandwerker ein sicheres Gefühl bei seiner Arbeit und im Umgang mit seiner Klientel. Ebenfalls unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei Fragen rund um Planung, Ertragsberechnung, Versicherung und technischer Installation.
Damit erweist sich WESTFA als direkter Partner des Fachhandwerkers. "Denn mit uns können sich Fachhandwerker im Bereich Photovoltaik ein neues Arbeitsfeld erschließen", blickt Geschäftsführer Klaus Stolte optimistisch in die Zukunft. Neben Solarthermie, Holzpelletöfen und Regenwassernutzungsanlagen rundet dieses Produkt das Sortiment des Unternehmens ab.
Photovoltaik – ein Markt mit Zukunft
Die neue horizontale Diversifikation hat gute Aussichten. Schließlich boomt der Markt derzeit in diesem Segment aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und des 100.000 Dächer-Solarstrom-Programms, das die Installation von Photovoltaikanlagen mit zinsgünstigen Krediten fördert. Einige Bundesländer, Kommunen und Energieversorger unterstützen ebenfalls den Kauf einer Photovoltaikanlage mit einem Zuschuss. "Wir gehen von einem sehr zukunftsträchtigen Markt aus, auch wenn wir nach einer Steigerung von über 60 Prozent im Jahr 2001 jetzt ein etwas geringeres Wachstum sehen. In der Politik hat sich dieses Thema in allen Parteien durchgesetzt", freut sich Stolte. "So können wir attraktive Marktanteile dazugewinnen und weiter wachsen."