Die Diskussionen um Erderwärmung und Klimawandel sind allgegenwärtig. Das Klimaschutzprogramm 2030 („Klimapaket“) gilt als längst notwendiger Schritt der Bundesregierung, den gefährlichen Entwicklungen entgegenzuwirken. Viessmann zeigt neben den wichtigsten Inhalten auch, weshalb besonders bei Heizsystemen in Deutschland Handlungsbedarf besteht und welche Zuschüsse jeder bei der Umstellung auf effiziente Systeme bekommen kann.
Klimapaket
Das 173-seitige Klimaprogramm liefert das administrative Gerüst, um als Bundesrepublik dem Pariser Klimaabkommen gerecht zu werden und gleichzeitig als Vorbild für andere Industrienationen zu gelten. Wenngleich das Programm als solches bereits vom Kabinett verabschiedet wurde, gelten einige Inhalte noch als nachverhandlungsbedürftig bzw. müssen nun durch entsprechende Gesetze legitimiert werden. Einen Überblick über die wichtigsten Inhalte des Klimapakets zeigt Viessmann anhand der Infografik.
Förderprogramme
Die KfW (Kreditinstitut für Wiederaufbau) und das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bieten bereits zahlreiche Förderprogramme für den Umbau bzw. die Sanierung bestehender Gebäude und Heizanlagen durch deutlich effizientere Systeme. Eine Erhöhung der Fördersätze ist für das Klimaschutzprogramm 2030 angekündigt, bis zur tatsächlichen Umsetzung kann es aber aufgrund von laufenden Nachverhandlungen und Diskussionen noch Monate oder Jahre dauern. Doch bereits jetzt lohnt es sich, diese Förderprogramme in Anspruch zu nehmen. Welche Förderungen und Zuschüsse für welche Maßnahmen in Frage kommen, zeigt das neue Viessmann Förder-Tool so einfach wie noch nie. Durch Eingabe der Postleitzahl sowie der gewünschten Maßnahme werden alle bereits verfügbaren Förderungen übersichtlich dargestellt. Somit kann jeder erfahren, wie viel Unterstützung er vom Staat für klimafreundliche Projekte erhalten kann. Bei Bedarf sorgt der Viessmann Förder-Profi anschließend dafür, dass bei den Projekten die maximale Fördersumme ausgezahlt wird.
Heizsysteme in Deutschland
Etwa 36 % des privaten CO2-Ausstoßes gehen auf das Wohnen zurück, folglich auch ein Großteil auf das Heizen. Besonders bei Heizungen, die in Deutschland bei einem durchschnittlichen Betriebsalter von 17 Jahren liegen, besteht Handlungsbedarf, um die gemeinsamen Klimaziele nicht durch ineffiziente Heizanlagen zu gefährden. Wie alt die Heizsysteme durchschnittlich in den einzelnen Bundesländern sind, stellt die Landkarteanschaulich dar.
Wichtig ist es, den Klimaschutz nicht nur bei Regierung und Industrie zu sehen. Jeder kann tätig werden und sollte dies auch, um eine weitere Erderwärmung zumindest einzugrenzen.