Die Nachfrage nach Infrarotheizungen steigt zunehmend. Für zahlreiche Nutzer erweist sich das moderne Heizelement als echte Alternative zu einem klassischen Heizsystem. Mehrere Gründe sprechen für die Beliebtheit der Modelle. Immerhin bieten sie bei richtiger Anwendung Vorteile beim Energieverbrauch, sodass sie die Haushaltskosten senken können. Infrarotheizungen können der Schimmelbildung entgegenwirken und sollen sogar positive Auswirkungen auf das Immunsystem haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine bereits 2009 veröffentlichte Studie der Universität Kaiserslautern.
Bild: de.depositphotos.com/roibu Welche Formen von Infrarotheizungen sind auf dem Markt gängig?
Bei den Infrarot-Deckenheizungen können Käufer zwischen schlichten Ausführungen und auffälligen Kreationen wählen. Letztere werten die Zimmerdecke optisch auf und dienen als Blickfang im Raum. Zu den klassischen Variationen gehören die hängenden Heizsysteme. Die meist runden Elemente kommen vorwiegend im Außenbereich zum Einsatz. An einem kühlen Herbsttag sorgen sie auf überdachten Terrassen oder in Wintergärten für eine angenehme Wärme. Innerhalb des Hauses empfehlen sich Infrarotheizungen für Rasterdecken. Ihre quadratische oder rechteckige Form passt sich optimal den Deckenverhältnissen an. Da sie sich perfekt in das Deckenmuster integrieren, fallen sie kaum auf.
Weitere Modelle bestehen in Form von Bild- und Spiegelheizungen, die für die Anbringung an der Decke jedoch weniger geeignet sind. Dennoch findet sich für jeden Einrichtungsstil das passende Modell. Beim Kauf sollten die Käufer auf die Größe des Heißsystems achten. Die perfekte Infrarot-Deckenheizung ist an die Abmessungen der Decke angepasst, sodass sich im Zimmer ein einheitlicher Gesamteindruck ergibt.
Da sich die Infrarotheizungen an der Decke befinden, empfiehlt es sich, sie mit einer Lichtkonstruktion zu kombinieren. Modelle mit Beleuchtung spenden dem Raum Licht und Wärme. Hierbei stehen mehreren Varianten zur Auswahl. Neben Heizsystemen mit einer Hintergrundbeleuchtung finden sich Deckenheizungen mit integrierten LED-Leuchten. Durch die Leuchtelemente ersetzt die Infrarot-Deckenheizung Deckenlampen und Strahler. Ein weiterer Vorteil besteht in der dezenten Optik. Auf den ersten Blick lässt sich kaum erkennen, dass es sich um eine Heizung handelt. Da die Modelle wie klassische Lampen aussehen, fügen sie sich nahtlos in das Design des jeweiligen Zimmers. Vorzugsweise entscheiden sich Käufer für eine Deckenheizung, bei der sie Licht und Wärme separat steuern können.
Was gibt es bei der Sicherheit von Infrarot-Deckenheizungen zu beachten?
Bei einer Infrarot-Deckenheizung profitieren die Nutzer von einer unkomplizierten Montage. Hierbei stehen zwei Varianten zur Wahl. Soll das Modell hängen, werden an den gegenüberliegenden Wänden Löcher mit Dübeln und Schrauben versehen, um ein Metallseil zu spannen. Dieses hält die Deckenheizung in Position, sodass sie über den Köpfen der Nutzer schwebt. Die zweite Möglichkeit ist die klassische Deckenmontage. Für diese benötigen Käufer einen Bohrer, Dübel und Schrauben. Modellabhängig wird die Infrarotheizung direkt an der Decke eingehängt oder an einer Metallschiene befestigt.
Beim Kauf einer Infrarot-Deckenheizung sollten sich die Nutzer für ein TÜV zertifiziertes Modell entscheiden. Diese Modelle erfüllen hohe Sicherheitsstandards. Die Nutzung und Bedienung einer IR-Deckenheizung erweist sich als sicher, sofern folgende Aspekte beachtet werden:
- Wasser – Im Bad montierte Deckenheizungen mit Infrarot sollten über einen Spritzschutz verfügen
- Brandgefahr – Hochwertige Heizungen besitzen eine Abschaltautomatik, die einer Überhitzung entgegenwirkt
- Verbrennungsgefahr – Infrarot-Deckenheizungen erreichen eine maximale Oberflächentemperatur zwischen 85 und 100 Grad Celsius. Daher ist dringend anzuraten, die eingeschaltete Heizung nicht zu berühren.